wie prägend ist die Zeit beim Züchter

Geburt, Aufzucht, Einzug, Sozialisation

Re: wie prägend ist die Zeit beim Züchter

Beitragvon Bettina » So 30. Sep 2018, 10:22

Hallo Kerstin,

kpkjk hat geschrieben:Woher sollen wir also wissen, welche Züchter gut sind?


wie qualifizierst Du gut in diesem Zusammenhang?

Es gibt keine Garantie für den Besten aller besten, denn dann müsstest Du anfangen, Dir einen Hund zu backen. Es kann immer etwas sein, etwas passieren, was auch der beste Züchter nicht in der Hand hat.

Aber Du kannst Dir ein Bild von dem jeweiligen Züchter machen, Du hast ja schon zwei in die engere Wahl gezogen. Hast Du aber an beiden irgendetwas zu monieren, was Dir persönlich nicht zu 100% zusagt, dann wende Dich einem anderen zu. Mach den Kreis der Zucht-Ansässigkeit grösser. Wie weit bist Du bereit, zu fahren für Deinen Hund? Denn Du wirst ihn bzw. die Zuchtstätte sicher einige Male vor der Abholung besuchen wollen. Solltest Du mit dem Züchter schon nicht konform gehen können, mach es nicht daran fest, daß Du ja "nur" den Hund von ihm willst, ansonsten werdet Ihr Euch nicht wiedersehen.In meinen Augen sind dann zwischenmenschliche Probleme bereits vorprogrammiert. Die "Chemie" muß eben stimmen.

Züchter haben auch alle schon sehr viele schlechte Erfahrungen mit Welpenkäufern gemacht, so daß Vorsicht, Ehrlichkeit und Offenheit von beiden Seiten dringend erforderlich sein sollte!!!!

Dass Du die Elterntiere in Augenschein nimmst, schreib ich jetzt mal gar nicht, denn das steht auch in den meisten Beiträgen, die Du hierzu im Bereich Zucht findest.

Viel Glück bei der weiteren Planung, auch bei mir hat es einige Zeit gedauert, weil die Züchter meiner bisherigen Airedales nicht mehr züchten. Insofern hat sich mir das Thema wie bei Dir gestellt.

Liebe Grüße
Bettina

PS: Andrea war schneller als ich......

@ Andrea: soso, die Oma happy_02 die Enkelin von dieser Oma hat bei ihrer Läufigkeit mit den Kirchenglocken geheult......so ist das eben mit der verdammten Familie happy_02
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Re: wie prägend ist die Zeit beim Züchter

Beitragvon sabem » So 30. Sep 2018, 11:03

Bettina hat geschrieben:soso, die Oma die Enkelin von dieser Oma hat bei ihrer Läufigkeit mit den Kirchenglocken geheult......so ist das eben mit der verdammten Familie

happy_01 schon wegen solcher Beiträge liebe ich dieses Forum!!
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Re: wie prägend ist die Zeit beim Züchter

Beitragvon kpkjk » So 30. Sep 2018, 12:19

Hallo Bettina,

nein ich habe bis jetzt nichts an den Beiden zu monieren. Wie im ersten Text geschrieben, habe ich halt lediglich den Zweifel, ob die Hunde vom ersten Züchter genug Familienreize bekommen. Es ist halt schon ein Unterschied, ob der Züchter alleine mit den Hunden lebt, oder die Welpen in einer Familie mit Kindern etc die Prägezeit verbringen. Das war das Einzige, was uns ins Grübeln gebracht hat. Wie gesagt, Züchter eins ist persönlich sehr lieb, das Gespräch und die Kontakte (egal welche Fragen) waren immer top. Züchter 2 bisher nur per Telefon. Auch hier stimmte es bis jetzt und wir warten auf unser persönliches Treffen. Dann kann ich dazu mehr sagen. Man bekommt halt selten Meinungen direkt über die Züchter. Die wir bis jetzt gesprochen hatten, waren entweder zugezogen (sprich der Züchter zu weit weg für uns), ein anderer züchtet nicht mehr und Patentante hatte vor zig Jahren mal einen Airedale - damals Probleme mit den Gelenken. Aber ich finde, dass ist zuweit her (zeitlich) um das auf den gleichen Züchter heute zu münzen. In dieser Zeit kann viel passiert sein.

Was die Strecke an geht, ist bei uns eigentlich bei 2 Std. maximal bei 3 Std. einfache Fahrt Schluß. Schließlich haben wir auch ncoh die Kinder mit im Auto und alles hat seine Grenzen. Schließlich sollen sie ja auch mit zu den Treffen.

Und ja es stimmt, auch beim besten Züchter kann mal was schief gehen.

Es wird hatl eine Überraschung, was sich für ein Hund zu uns gesellt. Noch ist ein wenig Zeit und wir werden weiter gucken.

LG Kerstin
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Re: wie prägend ist die Zeit beim Züchter

Beitragvon Bettina » So 30. Sep 2018, 12:44

kpkjk hat geschrieben:Man bekommt halt selten Meinungen direkt über die Züchter.


nein, die bekommst Du hier nicht und das ist auch so gewollt!

Aber in persönlichen Gesprächen, wenn Du andere Airedale-Terrier in Deiner Umgegend, oder anderswo, triffst, schon...............

kpkjk hat geschrieben:Es ist halt schon ein Unterschied, ob der Züchter alleine mit den Hunden lebt, oder die Welpen in einer Familie mit Kindern etc die Prägezeit verbringen.


und darauf möchte ich ergänzen: der 1. Züchter hat aber vielleicht Kinder/Enkel/Besuchskinder aus der Nachbarschaft, die häufig eingeladen werden, wenn Welpis da sind und der 2. Züchter kümmert sich evtl. weniger um die Aufzucht, damit die eigenen Kinder nicht zu kurz kommen?

Aber ich habe schon verstanden, was Du sagen möchtest: man hat soviel im Vorfeld zu bedenken und tut es auch, daß man manchmal nicht mehr weiß, was nun richtig oder falsch bzw. was richtig oder noch besser ist.

Und man wünscht sich (nichts weiter als) den besten, schönsten, tollsten Airedale-Terrier, den es je gab......für sich. :dog_wink

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Re: wie prägend ist die Zeit beim Züchter

Beitragvon kpkjk » So 30. Sep 2018, 17:39

Hallo Bettina,

ja du sprichst mir aus dem Mund. Genau das ist es, was bei mir gerade passiert...

Bettina hat geschrieben:Aber ich habe schon verstanden, was Du sagen möchtest: man hat soviel im Vorfeld zu bedenken und tut es auch, daß man manchmal nicht mehr weiß, was nun richtig oder falsch bzw. was richtig oder noch besser ist.


Und wie gesagt, leider laufen hier bei uns nicht so viele Airedale Terrier rum. Gibt nur eine Handvoll und mit denen haben wir schon gesprochen. Selbst in den Hundeschulen gibt es lauf Auskunft gerade nur einen und die anderen sind schon lange her. Tierärztin hat zwar welche auf der Liste, aber Sie sagte, davon als Halter ist nur einer zuverlässig, wenn man wirklich brauchbare Informationen haben möchte. Dieser Besitzerin wurden dann auch unsere Kontaktdaten weitergegeben und wir hatten ein sehr interessantes Gespräch und jedes Mal, wenn sie uns jetzt sieht, fragt sie schon nach, wann es denn endlich soweit ist.

Das hier kein Züchter reingeritten werden soll, ist mir klar.

Bettina hat geschrieben:nein, die bekommst Du hier nicht und das ist auch so gewollt!


Soll auch nicht so sein, wie ich schon vorher geschrieben habe, sind die Ansichten ja auch unterschiedlich. Je na Besitzer hat man halt andere Ansprüche (Sport, Zucht, Schönheit etc...) und alleine deshalb ist es auch gut, dass es so viele verschiedene Züchter gibt. Ist halt wie du schon geschrieben hast alles sehr viel. Von jedem hört man, "Oh Gott..", "Habt ihr euch das überlegt...", "Darauf müsst ihr achten..." und vieles mehr. Ist halt manchmal schwierig als Anfänger da ruhig zu bleiben und sich eine eigene Meinung zu bilden. Man möchte ja auch nicht unbedingt, gleich am Anfang etwas falsch machen.

Hatten gerade wieder unseren Leihhund da. Ist zwar nicht unsere Lieblingshundesorte, aber trotzdem jedes Mal schön, wenn er da war.

LG und einen schönen Abend von mir
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Re: wie prägend ist die Zeit beim Züchter

Beitragvon Lena » So 30. Sep 2018, 20:09

Hallo Kerstin,

laß dich nicht verrückt machen, durch unsinnige Kommentare anderer Hundehalter. Wahrscheinlich haben die meisten von denen noch nie einen Airedale in Natur gesehen. :dog_laugh
Wenn der Airedale wirklich soooo schwierig und weißichwas wäre, hätten viele von uns nicht schon den zweiten, dritten oder soundsovielten Hund dieser Rasse.
Ihr werdet ganz sicher den richtigen Hund finden, oder er findet euch. :dog_smile

LG Lena
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Re: wie prägend ist die Zeit beim Züchter

Beitragvon lutz » Mo 1. Okt 2018, 08:09

Hallo AT-Freunde,

in der Theorie würde ich ja auch 1000km und mehr fahren um den für mich optimalen Airedale zu finden den ich natürlich mit großem Aufwand und lange Zeit vor der Anschaffung ausgesucht habe.
In der Praxis ist es bei mir so gewesen dass morgens um 10.30 Uhr mein Joker eingeschläfert werden musste um ihm ein längeres unheilbares Leiden zu ersparen und ich am Nachmittag um 15.00 Uhr mit meiner 20 Wochen alten Greta, von der ich vor diesem Tag noch nie etwas gehört hatte, aus der erweiterten Nachbarschaft in unserer Stadt, als neuer Besitzer nach Hause gegangen bin.

Also ganz kann ich das immer noch nicht glauben, und vor allen Dingen nicht was für ein großes Schwein ich auch noch mit ihr gehabt habe.
Das ist ein typisches Beispiel dafür wieweit manchmal Theorie und Praxis auseinander liegen können.

Viele Grüße von lutz mit Greta
Die Beziehung zwischen einem Mann und seinem Hund ist heilig,
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Re: wie prägend ist die Zeit beim Züchter

Beitragvon kpkjk » Mo 1. Okt 2018, 09:21

Hallo Lena,

du hast Recht. Die meisten Leute hier kennen keinen Airedale. Lediglich die paar gesprochenen Leute und Patentante. Sie hatte früher welche, auch mal eine kleinere Sorte. sie kann ganz gut mitreden und hat auch eine Sachen genannt, die interessant waren. Allerdings hat sich seitdem in der Hundererziehung einiges getan und da stoßßen wir auf gegensätzliche Meinungen. Bsp dafür ist BARF und auch das Thema Kastration.
Aber wie du geschrieben hast, die Entscheidung für Airedale ist schon lange gefallen, wann er frührstens einziehen kann auch. Allein die Entscheidung Rüde oder Hündin schieben wir noch gedanklich etwas. Die Tendenz ist zwar Rüde, aber noch sind wir offen.

Und Lutz, das mit Greta ist tatsächlich ein Beispiel für Theorie und Praxis. Manchmal kommt es einfach ganz anders.

Kerstin
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Re: wie prägend ist die Zeit beim Züchter

Beitragvon Bettina » Mo 1. Okt 2018, 09:43

Guten Morgen,

sich im Vorfeld Gedanken zu machen, was ich/die Familie möchte und leisten kann, auch, sich alles in den schlechtesten Farben auszumalen und dann trotzdem einem jungen (temperamentvollen) Welpen zuzustimmen, ist das Eine. Das Andere ist: man kann sich auch verrückt machen........im Internet, mit Büchern/Videos, vor allem durch Aussagen anderer - man wird quasi überreizt.

Ich habe jetzt den 4. Airedale und ich frage mich manchmal, ob ich den ersten nicht nach den besten Möglichkeiten, die es zu der Zeit gab, bekommen habe. Er wurde von der Züchterin für mich ausgesucht, er war genau so, wie wir uns einen Airedale-Terrier gewünscht hatten, es war einfach!

Aber allein durch die Erfahrungen der jeweiligen Todesfälle aller (und mit zunehmendem Alter meinerseits) wird man selbst ängstlicher, macht sich mehr Sorgen um das Wohlergehen usw.

Da wäre ein (schön theoretisch) gesprochener Rat von mir: vieles gut überlegen und sehr viel auf sich zukommen lassen.

Was ich zu bedenken gebe: der Airedale-Terrier ist ein sehr menschenbezogener Hund, er möchte immer mit dabei sein, er ist kein Hund, der so nebenher mitläuft. Damit wird man ihm m.M. nach nicht gerecht. Man muß sich auf ihn einlassen, er möchte gefordert werden und nicht nur 1-2 Mal am Tag für kurze Zeit, weil man sonst anderweitig beschäftigt sein will/muß.

Deshalb schreiben auch soviele Züchter: nicht an Zwingerhaltung abzugeben. Ich kann doch nicht eine riesen Anlage außerhalb meines Hauses bauen, um mich dann meines Hundes zu entledigen, wenn es mal zeitlich nicht passt. Sorry, ich schweife ab, aber ein Airedale eingezäunt, geht für mich gar nicht. Dann lieber kein Hund!

Liebe Grüße
Bettina
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Re: wie prägend ist die Zeit beim Züchter

Beitragvon kpkjk » Mo 1. Okt 2018, 10:03

Hallo Bettina,

Bettina hat geschrieben:Was ich zu bedenken gebe: der Airedale-Terrier ist ein sehr menschenbezogener Hund, er möchte immer mit dabei sein, er ist kein Hund, der so nebenher mitläuft. Damit wird man ihm m.M. nach nicht gerecht. Man muß sich auf ihn einlassen, er möchte gefordert werden und nicht nur 1-2 Mal am Tag für kurze Zeit, weil man sonst anderweitig beschäftigt sein will/muß.


dem stimme ich zu und das war ein Grund für diese Rasse. wir sind eine Familie, lieben die gemeinsamen Aktivitäten (Deich, Fahrradtouren...) und der Hund soll dazu gehören. Unsere beiden Großen erledigen mittlerweile fast alles mit Fahrrad (außer bei strömenden Regen oder Glatteis, was mir jetzt die Möglichkeit gibt, mich um den Hund zu kümmern. Vor 2-3 Jahren wäre ich dem zeitlich nicht gewachsen gewesen und deshalb die Entscheidung für den Hund erst jetzt.

Wir lassen jetzt erstmal alles auf uns zukommen. Die Tage wird unser Garten Hundesicher gemacht, sprich wir ziehen einen neuen Zaun (nicht das er da alleine sein soll,sondern einfach weil hier zu viele Hunde wohnen und dann eine Hecke nicht reichen wird).

LG
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