MACKNYFE

hilfreiche Tips und Tricks

Re: MACKNYFE

Beitragvon Leonie » So 10. Jun 2012, 13:12

Hallo, alle zusammen und einen schönen Sonntag!

Uppss...... :dog_biggrin :dog_biggrin :dog_biggrin ich möchte auch Dart mitspielen happy_02 , wenn ich schon nicht ( noch nicht???) trimmen kann.

Habe bei mir , wie gesagt, zwei Mars Trimmmesser gefunden, nie benutzt. Aber, die bekommt Ihr nicht, brauche sie vielleicht bald selbst :dog_laugh

Liebe Grüße Leonie mit Stine
Leonie
 

Re: MACKNYFE

Beitragvon Bine » Fr 19. Okt 2012, 08:12

Durch das andere Thema "inspiriert" hol ich diesen Thread noch einmal hoch, weil über die McKnyfe scheinbar falsche Vorstellungen herrschen und ich gern die Anfänger informieren will.
Nach einem halben Jahr McKnyfe hier meine Einschätzung:
McKnyfe sind tolle Messer, die für das Ausstellungstrimming wirklich empfehlenswert sind.
Für Anfänger sind sie nicht geeignet! Zu Anfang sollte man auf ein Messer der mittelscharfen Kategorie zurückreifen ( Mars, Classic)
Wer also nur 3-4 x im Jahr den Hund für den Hausgebrauch abtrimmen möchte, sollte ein anderes Messer wählen.
Die McKnyfe Messer sind super stumpf und man muss wirklich gefühlte 1000x drüber gehen, bis das Haar perfekt ist, deshalb sollte man schon etwas länger trimmen oder extrem ausdauernd und stur sein happy_02
Wer sich trotzdem für Mc Knyfe entscheidet, hier eine Entscheidungshilfe für den Kauf:
Stripper: - zum Abtrimmen
Coars ( MK1) -weisser Griff: Deckhaarmesser
Medium ( MK2)- roter Griff : sowohl Deckhaar, als auch wenig Unterwolle
Fine ( MK3)- gelber Griff : Deckhaarmesser (laut McKnyfe dass Gebräuchlichste für den Hausgebrauch)
Extra Fine ( MK 4)- blauer Griff: Cardingmesser (Unterwolle ohne Beschädigung des neuen Deckhaares )- ganz kurze Stellen

Muckraker:
sind Universalmesser zum Nachtrimmen und gut für das Rolling Coat geeigenet, sie ziehen sowohl Unterwolle, als auch Deckhaar
Medium (MKM 1)- grüner Griff : Universalmesser ( Decke ect)
Fine ( MKM2) - roter Griff: Universalmesser (kurze Stellen)

Deetailer: alle Cardingmesser ( ziehen die Unterwolle mit raus) für Feinheiten
Medium (MKD-1)- oranger Griff ( für die Decke um eine einheitliche Länge zu bekommen)
Fine (MKD -2)- gelber Griff: Unterwolle (laut McKnyfe dass Gebräuchlichste für den Hausgebrauch)
Extra Fine (MKD -3)- blauer Griff -ganz kurze Stellen
Ich hoffe, das hilft ein bischen, falls sich jemand durchringen möchte.
LG Bine
Bine
 

Re: MACKNYFE

Beitragvon mobbelzotze » Fr 19. Okt 2012, 09:08

Hallo an alle Trimmer,

diese Messer hat jetzt auch die Fa. EH...O in ihrem Sortiment. Sie stehen alle in der Ausgabe 10/12 "Oktober-Mailing" drin.

viele Grüße
Anett
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Re: MACKNYFE

Beitragvon Froekoe » Mo 22. Okt 2012, 08:53

@Bine: Ich würde stumpfe Messer gerade den Anfänger empfehlen, um die richtige Technik zu lernen und nicht zu schneiden. Sicherlich ist das mühsamer, aber mit den scharfen Messern täuscht man doch etwas vor, was nicht der Fall ist. Wenn man mit einem scharfen Messer arbeitet, kann man auch gleich scheren ;) Oder wie siehst du das?

Liebe Grüße,
Frauke
Froekoe
 

Re: MACKNYFE

Beitragvon Bine » Mo 22. Okt 2012, 12:56

Hallo Frauke,

nun ja, wenn ich mir vorstelle: ich hätte jetzt ein zugewachsenen Hund und sollte den mit McKnyfe komplett ausziehen, als Anfänger und da geht dann nix, ich glaub ich würde die Messer "in hohem Bogen...."
Ich hab mit dem groben Classic angefangen und da sieht man Erfolge und schneidet trotzdem nicht so....
Während ich mit dem McKnyfe zwar eine super Textur habe, aber eben nach einer Stunde auch nur eine Hand voll Haare habe. Ich wäre völlig depremiert gewesen.
Aber das ist auch nur meine persönliche Meinung, natürlich ist es schöner, wenn man gleich ganz stumpf trimmt, aber ich weiss nicht, ob ich dann allein weitergemacht hätte.
LG Bine
Bine
 

Re: MACKNYFE

Beitragvon Froekoe » Mo 22. Okt 2012, 21:28

Hallo Bine,

ja das kann ich natürlich verstehen... Ich habe mit ganz stumpfen Messern angefangen und das war manchmal ganz schön frustrierend ;)

Liebe Grüße,
Frauke
Froekoe
 

Re: MACKNYFE

Beitragvon Teddy01 » Di 23. Okt 2012, 10:35

Hallo ihr Lieben,

also wenn ich mir vorstelle, ich hätte Teddy zu Anfang mit ganz stumpfen Messern trimmen müssen, ich glaube ich wäre verzweifelt und hätte die Messer wutentbrannt in die Ecke gepfeffert...
Ich hatte ja mit halbschafen Messern schon voll die Probleme, da irgendwas aus meinem Wollschaf rauszubringen, ohne hinterher als Tierquäler zu gelten.
Ich denke es kommt hier auch noch drauf an, ob man sofort beim Welpen anfängt, oder aber wie es bei mir war, an einem vorher geschorenen, extrem wolligen Exemplar.

Ich persönlich finde nicht, dass man trimmen mit etwas schärferen Messern mit dem Scheren auf eine Stufe stellen kann. Obwohl ich anfangs NUR mit halbscharfen Messern getrimmt habe, hat sie die Fellstruktur und die Farbe deutlich verändert. Was beim vorherigen Scheren definitiv nicht so war. Also war es schon ein deutlicher Unterschied. Klar schneidet man damit das Fell auch ab, aber es werden eben auch genug Haare ausgezupft.

Mittlerweile trimme ich wo immer es geht mit McKnyfes und klar ist das Ergebnist um Welten besser, keine Frage. Aber es gibt bei Teddy immernoch Stellen, wo ich mit einem stumpfen Messer einfach keinen Krieg gewinne....

Aber das waren nur meine persönlichen Empfindungen bei meinem Hund (ist ja mein Erster, hab also kein Vergelichsobjekt)

Liebe Grüße
Raquel
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Re: MACKNYFE

Beitragvon Scrooge McDuck » Di 23. Okt 2012, 11:22

Raquel, dem kann ich 100%-ig zustimmen! :thumbup:

Trimmt man einen bisher geschorenen Terrier um, sind halbscharfe Messer besser geeignet, als absolut stumpfe. Bei diesen Hunden kann man auch nicht nach der Schichtmethode trimmen, da das Haar erstens so wie so auf einer Länge ist und sich zweitens auch keine unterschiedlichen Reifestadien bilden konnte. Alle Haare, von den unterschiedlichen Körperregionen mal abgesehen, sitzen relativ gleich fest. So kann man in erster Linie nur trimmen, was sich trimmen lässt. Wächst dann allerdings endlich gutes Haar nach, lassen sich die letzten Flusen meist recht gut nach der Schichtmethode zupfen.

Ich habe allerdings auch schon einen Airedale auf dem Tisch gehabt, der alle 3-6 Wochen getrimmt und überschoren wird. Die Lohpartien werden nur geschoren. Dieser Hund neigt zu enormer Unterwolle. Erstaunlicherweise liesen sich alle Lohteile sehr einfach zupfen, mit Ausnahme der Ohren. Man konnte Strähne für Strähne, ähnlich einem Korken ziehen. So unterschiedlich kann es also doch sein. Die Regel ist das m.E. aber nicht. :dog_blush

Hat man allerdings echtes Trimmfell, sind stumpfe Messer für das Erlernen der Technik m.E. besser.

LG, Sandra
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Re: MACKNYFE

Beitragvon Empisandrea » Di 23. Okt 2012, 19:30

Hallo Raquel,
mit welchen McKnyfes trimmst Du? Da die Messer ja etwas mehr als 'n Appel und 'n Ei kosten wäre es sehr kostspielig unnütze Experimente zu machen. Vielleicht hast Du ein oder mehrere Favouriten.
LG Andrea
Freundschaft heißt, was Dich und mich in Freud und Leid verbindet,
und immer enger wird dies Band, je mehr die Zeit entschwindet.
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Re: MACKNYFE

Beitragvon Bine » Mi 24. Okt 2012, 06:42

Empisandrea hat geschrieben:Hallo Raquel,
mit welchen McKnyfes trimmst Du? Da die Messer ja etwas mehr als 'n Appel und 'n Ei kosten wäre es sehr kostspielig unnütze Experimente zu machen. Vielleicht hast Du ein oder mehrere Favouriten.
LG Andrea

Hallo Andrea,
schau mal etwas weiter oben, da hab ich aufgelistet, welches Messer wofür zu verwenden ist.
Ich hab den Coars Stripper, den blauen Deetailer und den roten Muckraker und werde mir irgendwann noch 2 Messer zulegen....aber nicht heute oder morgen :dog_biggrin
LG Bine
Bine
 

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