Ohne Worte

Tips und Anregungen zum Hundefutter

Re: Ohne Worte

Beitragvon lutz » Mi 10. Apr 2013, 15:45

Hallo AT-Freunde,

was wir brauchen und ich schon lange suche ist ein Hundefutterproduzent der als gelernter Schlachter (wie z.B. so tüchtige Leute wie Stefan Raab und Ulli Hoeneß) Ernährungswissenschaftler ist, der als Bio-Landwirt ein Diplom hat, katholische Moraltheologie studiert hat, als namhafter Ethikprofessor lehrt und der bei Foodwatch im Vorstand tätig ist.
Hier werden sie geholfen, dem würde ich vertrauen und bedenkenlos bei ihm mein Hundefutter kaufen wenn er in keiner politischen Partei ist.

Viele Grüße von lutz mit Greta
Zuletzt geändert von lutz am Mi 10. Apr 2013, 15:50, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Ohne Worte

Beitragvon Bettina » Mi 10. Apr 2013, 15:47

Aber Bine, nicht jeder Bürger unserer Republik kann es so handhaben wie Du - die Mehrheit der Menschen ist nunmal darauf angewiesen, ihre Lebensmittel im Supermarkt oder bestenfalls beim Fleischer/Metzger zu kaufen. Und wo bitte gibt es Fleischereien, mit einer Schlachterei in den hinteren Räumlichkeiten? Da "lache" ich doch mal ganz laut hier in Norddeutschland.

Und so weiß man eben nie, wo die Produkte schlußendlich herkommen, da können sie soviel BIO draufkleben, wie sie wollen.

Und wenn ich das dann könnte, daß ich meine Fleischprodukte nur beim tollsten Bio-Bauern nebenan kaufe, dann muß ich die Teile doch auch irgendwo lassen - nicht jedem Haushalt ist es vergönnt, geeignet große Tiefkühler stehen zu haben. Dafür sind Wohnungen für die meisten Menschen doch gar nicht konzipiert.

Natürlich wünschte ich mir auch diese "heile Welt" ..........

Liebe Grüße
Bettina
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Re: Ohne Worte

Beitragvon Uschi » Mi 10. Apr 2013, 17:37

Hallo,

Anja1402 hat geschrieben:sind die Bio-Richtlinien, die die Betriebe einhalten müssen, um ihre Produkte "Bio" schimpfen zu dürfen, ein schlechter Witz;

Ja, das EU-Bio-Siegel kann man eigentlich vergessen.

Bio ist ja nicht gleich Bio. Das EU-Siegel ist der aller-allerkleinste gemeinsame Nenner, den sie noch gefunden haben. Lebensmittel mit ausschließlich diesem Zeichen meide ich, wo ich kann. Auf dieser Welle reitet z.B. Aldi, und ist damit zum größten "Bio"-Anbieter überhaupt geworden.


Leidlich sicher kann man eigentlich nur bei Demeter oder Bioland sein. Die Vorschriften dieser Anbauverbände sind streng. Schon bei Naturland lässts nach.


Ich habe das Glück, einen Metzger in der Nähe zu haben, der im eigenen Schlachthaus schlachtet, seine Schlachttiere selbst aussucht. Er ist kein Bio-Metzger, aber die Tiere sind aus der unmittelbaren Umgebung. Ein Kompromiss für mich. Der Unterschied zum Bioland-Rindfleisch vom Bauern ist aber geschmacklich und in der Konsistenz gewaltig.


Es ist halt auch wieder ein Aufwand. Ich muss hierhin und dorthin, um mir das zu beschaffen, was ich haben möchte. Ich kann nicht alles einfach in den Einkaufswagen packen und bin dann fertig.



LG
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Re: Ohne Worte

Beitragvon Regine » Fr 12. Apr 2013, 23:06

Hi Uschi,
aber
Uschi hat geschrieben:Ich habe das Glück, einen Metzger in der Nähe zu haben, der im eigenen Schlachthaus schlachtet, seine Schlachttiere selbst aussucht. Er ist kein Bio-Metzger, aber die Tiere sind aus der unmittelbaren Umgebung. Ein Kompromiss für mich. Der Unterschied zum Bioland-Rindfleisch vom Bauern ist aber geschmacklich und in der Konsistenz gewaltig.

Ich weiß nicht , ob Biofleisch wirklich besser schmeckt oder ob da nicht der Placebo-effekt eintritt, denn Bio muß ja besser schmecken....
Ich kauf mein Schaffleisch auch vom Erzeuger(Bio) aber bei Wurst und Schweine/Rindfleisch greife ich auch auf den Supermarkt zurück obwohl ich weiß, wie die Tiere in Mastbetrieben gehalten werden. Vielleicht ist mein innerer Schweinehund zu groß,vielleicht liegt es daran, dass ich Fleisch gerne esse, vielleicht an Schlagzeilen , die aufdecken, dass Bio eigentlich nicht Bio ist manchmal/öfters /meist??
Menschen mit geringerem Einkommen können und werden sich Bio nicht leisten können, weder für sich noch für den Hund.
Bio ist für mich eine tolle , erstrebenswerte Alternative , die ich gerne unterstütze, aber nur da wo ich es finanziel und ethisch auch verantworten kann.
Sprich, ich werde für meine Hunde nicht extra Bioprodukte kaufen , sondern sie bekommen nur da Bio wo wir es auch essen.
Aber auch wenn ich keine oder wenig Bioprodukte verfüttere , kann ich beim Barfen noch deutlich klarer entscheiden was in den Napf kommt , als beim TF .
Geschreddert, zermahlen erhitzt, sieht jeder Bello und jede Minka aus wie eine Kuh Elsa, nur genetisch nicht -zum Glück!

LG Reine
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Re: Ohne Worte

Beitragvon Uschi » Sa 13. Apr 2013, 00:28

Hallo Regine,

Regine hat geschrieben:ob da nicht der Placebo-effekt eintritt, denn Bio muß ja besser schmecken....

man schmeckt das schon, ob das Rind frisches Gras und Kräuter auf der Weide gefressen hat, seit dem Frühjahr bis zum Herbst unter freiem Himmel gelebt hat, von der Mutterkuh selbst aufgezogen wurde mit richtiger Kuhmilch, oder ob es die ganze Zeit im Stall steht und Pellets oder was weiß ich zu fressen bekommt, statt der Muttermilch angerührtes Milchersatzpulver als Kalb bekam. Manche dieser Stallrinder haben vielleicht das Glück, ab und zu mal frisch gemähtes Gras vorgeworfen zu kriegen, aber sicher nicht alle.

Die Konsistenz des Fleisches ist eine ganz andere von einem Rind, das sich bewegt hat sein Leben lang, als von einem das still im Stall stehen muss die ganze Zeit schon seit es zur Welt kam.




LG
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Re: Ohne Worte

Beitragvon Bine » Sa 13. Apr 2013, 06:27

Regine hat geschrieben:Ich weiß nicht , ob Biofleisch wirklich besser schmeckt oder ob da nicht der Placebo-effekt eintritt, denn Bio muß ja besser schmecken....

LG Regine

Nein, daß schmeckste und siehste schon, aber beim Treffen Süd können wir ja den ultimativen Blind-Test mit Dir machen , ich denke das muß man selber schmecken, sonst glaubt man es wirklich nicht.
Bine, die weniger auf Bio, als auf den Geschmack abfährt happy_02
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Re: Ohne Worte

Beitragvon lutz » Sa 13. Apr 2013, 07:35

Hallo AT-Freunde,

ich bin zwar kein Hund aber ein anständiges Steak vom argentinische Rindfleisch schmeckt mir persönlich immer noch besser als irgend eines von einem Bio-Rind.
Ich habe das Gefühl das der Begriff "BIO" auch bei unseren Geschmacksnerven einfach nur zu oft ein Placebo-Effekt ist.
Aber auch damit ist schon mal getrickst worden. Allerdings in umgekehrter Richtung. Da ist nämlich echtes gutes argentinisches Fleisch als minderwertiges Zeug für den Zoll deklariert worden um Zollgebühren einzusparen.

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Re: Ohne Worte

Beitragvon Martina » Mi 17. Apr 2013, 16:43

Servus,

das mit dem Geschmack in echten Bio Produkten kann ich nur bestätigen... meine Großeltern haben am Hof haufenweise Schafe, gelegentlich ein Schwein und Millionen von Hühnern (die irgendwie überall rumrennen und nur Abends in den Stall laufen).
Die Eier, das Hühnerfleisch und auch sämtliche Schafprodukte sind geschmacklich einfach so weit von dem was man im Handel bekommt entfernt, man schmeckt förmlich die Almkräuter die, die jeden Sommer fressen. Grade bei Eiern sieht man es auch schon an der Farbe des Dotters finde ich, da bin ich sehr verwöhnt und hab auch hier in Bayern meinen kleinen Bauernhof um die Ecke wo ich mich mit Hühnerfleisch & Eiern eindecke das von federvieh stammt welches am Feld herumrennt und da Wiese pickt. Vom Opa bekomm ich jedes Jahr ein / zwei Lämmer im Ganzen und beim Rest versuche ich so zu kaufen, dass zumindest drauf steht wos herkommt obgleich das zunehmend schwieriger wird!

Geschmacklich sind das jedoch Welten zum standard Plastikbecherfleisch aus dem Supermarkt.

LG, Martina
Liebe Grüße,
Martina & Zoe

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