Welches Nassfutter ist gut?

Tips und Anregungen zum Hundefutter

Re: Welches Nassfutter ist gut?

Beitragvon Hilde » Di 3. Sep 2013, 21:12

.... die Nierchen....

das ist wohl darin begründet, daß mein Baron ja erkrankt war und ich mich ständig mit Niere, Steine, Aminosäuren, Protein und Co auseinander setzen mußte.
Er ist jetzt zwar gesund, aber das Sorgenteufelchen bleibt :dog_blush

Die Frage nach dem vielleicht ein wenig abweichenden Futterbedürfnis bei Terriern kommt aus der Beobachtung, daß alle meine Hunde bisher sich am wohlsten gefühlt haben, wenn der Gemüse und Obstanteil gut spürbar war.
Wenn ich im Bekanntenkreis herumfrage, wundert sich jeder über den Geschmack meiner Piraten.... das würden deren Hunde nie fressen. Der Jack hat ne Schale Himbeeren geklaut und das Schnitzel daneben liegen lassen, er hat im Garten Karotten ausgegraben und sogar Kirschen gefressen und den Kern ausgespuckt. Der Herr Baron steht auf Erdbeeren und Kartoffelschalen, auf Pastinaken und Sellerie - am schlimmsten ist es, wenn das Gewächshaus versehentlich auf ist, da frisst er glatt die Peperoni und Paprika vom Strauch. Und Beavi ist der Gurken und rote Beetedieb schlechthin, für Äpfel läßt er alles liegen - mir wird schon unterstellt ich würde den Süßen nix zu essen geben.
DSH, Husky und Co würden sich angewidert wegdrehen.
Nur deshalb hab ich die Frage gestellt, weil ich mir eben manchmal gedacht habe, vielleicht sind die Erdwühler eben auch Wurzelfressen und naja, manchmal sehen sie ja sogar aus wie Erdferkel happy_02

Grüße
Hilde
Selbst dann, wenn man eine rosarote Brille aufsetzt, werden Eisbären nicht zu Himbeeren.
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Re: Welches Nassfutter ist gut?

Beitragvon Eddis » Di 3. Sep 2013, 21:21

Anton Pfiffig hat geschrieben:Hallo an alle,

ich riskiere mal die Frage nach einem guten Nassfutter. Meine 2, Anton ( Airedale) und Ily (Welsh) bekommen bis jetzt Trockenfutter von Belcando ( getreidefrei), weil Ilvy etwas empfindlich ist. Leider ist das Raumklima manchmal sooo verpestet, dass es kaum auszuhalten ist. Ja, ich weiß, Barfen ist das beste Futter, aber aus verschiedenen Gründen möchte ich das momentan nicht. Es muß doch auch ein gutes Nassfuter geben oder?
Ich warte gespannt auf Eure Antworten.

Liebe Grüße

Julia mit Anton und Ilvy


Hi Julia, Belcando wird gut beworben, jedoch ist das reine Trockenfutter nicht mal Eddi bekommen. Wir sind auf Josera umgestiegen. Dazu gibt es immer eine Hälfte Naßfutter und etwas Wasser oder eine Kelle Suppe.... Dann ist das Futter bekömmlicher und der Hund wird nicht gleich durstig davon. Wir wechseln das Naßfutter oft und ich finde die Qualität hat sich in den vergangenen 10 Jahren durchweg verbessert. Sehr gern futtert unser Hund Rocco. Das riecht gut und ist bekömmlich.
Vom Barfen halte ich sehr wenig, reine Modeerscheinung. Hier vielleicht nicht, doch ich stelle immer wieder fest, daß die Leute garnicht wissen was das eigentlich ist, jedoch steif und fest behaupten, daß ihr Liebling selbstverständlich gebarft wird. Klingt einfach interessanter. :dog_rolleyes
Lieber Gruß Simona mit Sir Eddi
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Re: Welches Nassfutter ist gut?

Beitragvon Uschi » Di 3. Sep 2013, 23:12

Hallo Hilde,

Hilde hat geschrieben:DSH, Husky und Co würden sich angewidert wegdrehen.

Das kommt auf den einzelnen Hund an. Das hat wohl nichts mit der Rasse zu tun. Lutz schrieb weiter oben, dass Joker Gemüse gar nicht liebte. Wijnta mag alles. Auch sie frisst Kirschen, aber mit Stein, Himbeeren und Brombeeren vom Strauch, aber das, worauf sie sehnlichst wartet das ganze Jahr sind Schlehen. :dog_biggrin Die frisst sie auch noch halbblau vom Strauch. Brrrrrrrrrrrrhhhhhhhh. :dog_laugh
Yarosch ist nicht so ein Obstliebhaber, aber Gemüse aller Art, vor allem Fenchel, mag er sehr. Untergemixt im Gemüsepamp frisst er aber alles Obst. Wenn ich Apfelmus mache, belagert mich nur Wijnta, die auf jeden Fall ein paar Schnitze Äpfel haben will.




Hallo Simona,
Eddis hat geschrieben:Vom Barfen halte ich sehr wenig, reine Modeerscheinung.

ich halte Fertigfutter für eine Modeerscheinung.

Seit wann gibts Fertigfutter, seit den 50er Jahren vielleicht? Wie fütterte man die Hunde vorher?



LG
Uschi
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Re: Welches Nassfutter ist gut?

Beitragvon Anton Pfiffig » Mi 4. Sep 2013, 20:17

Hallo an alle,

vielen Dank für Eure Tipps. Ich sehe, es ist tatsächlich nicht ganz so einfach und eben sehr individuell. Also werde ich mal was probieren bzw. probieren lassen und hoffen, dass es dann das richtige Futter sein wird.

LG
Julia
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Re: Welches Nassfutter ist gut?

Beitragvon Pancho » Fr 6. Sep 2013, 12:15

Hallo Julia,

schau mal auf die Seite von:kritische Tiermedizin,da steht auch was übers Futter.

LG Elfi u.Pancho
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Re: Welches Nassfutter ist gut?

Beitragvon Eddis » Mo 9. Sep 2013, 21:24

Uschi hat geschrieben:Seit wann gibts Fertigfutter, seit den 50er Jahren vielleicht? Wie fütterte man die Hunde vorher?

LG
Uschi

Moin Uschi, vorher fütterte man sie mit Knochen und mit dem was im Hause war. Jetzt sag nicht, das war auch Barfen:)) Alles Euter/Lunge/Herz und andere Innereien schön gar gekocht, Reis und Gemüse dazu, mal einen dieser selbst gebackenen Hundekekse, es gab kein Trofu und kein Naßfu. Das kenne ich erst seit der Wende. Vorher haben wir also unwissentlich gebarft? Ich kann das Wort nicht ausstehen, es ist wie ein rotes Tuch. Man liest es oft im Internet, jedoch frag mal die Leute auf der Straße danach. Wenn sie nicht im Internet unterwegs sind, bekommen sie fragende Augen -he wasisndas?
Lieber Gruß Simona mit Sir Eddi
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Re: Welches Nassfutter ist gut?

Beitragvon Uschi » Mo 9. Sep 2013, 22:44

Hallo Simona,

Eddis hat geschrieben:Ich kann das Wort nicht ausstehen, es ist wie ein rotes Tuch.

:dog_biggrin So schlimm ist es bei mir nicht, aber ich benutze es auch nicht. Ich füttere roh. :dog_wink


Eddis hat geschrieben: Vorher haben wir also unwissentlich gebarft?

Nein, Ihr habt Hunde gefüttert. So haben sie Jahrtausende mit den Menschen gelebt. Deswegen kann ich nicht verstehen, warum jetzt plötzlich NUR noch Trofu & Co. die Hunde am gesunden Leben erhalten sollen, wie "man" den Hundehaltern weismachen will.



LG
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Re: Welches Nassfutter ist gut?

Beitragvon Regine » Mo 9. Sep 2013, 23:41

Hi Simona,
nur mußt du das Fleisch nicht vorher kochen...................
LG Regine
Den Reichtum eines Menschen kann man an den Dingen messen,
die er entbehren kann, ohne seine gute Laune zu verlieren.

Henry David Thoreau (1817 - 1862), US-amerikanischer Philosoph, Naturalist, Schriftsteller und Mystiker
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Re: Welches Nassfutter ist gut?

Beitragvon Bine » Di 10. Sep 2013, 05:14

Der Beginn des TroFu liegt so Anfang der 80ziger ich kann mich noch an die ersten Säcke von RC AGR 36 erinnern :dog_biggrin
Vorher gabs Fleisch und Flocken, Pansen usw.
Die Qualität der ersten Trockenfutter war auch nicht schlecht, wir haben fast 20 Jahre TroFu gefüttert, erst mit dem Verfall der Qualität Ende der 90ziger kamen auch die Probleme bei den Hunden, nach einer Eisenmangelanämie trotz Premiumfuttermittel :dog_biggrin hab ich meine Hunde dann wieder auf Fleisch gesetzt, jetzt aber nicht mehr mit Flocken. Aber im Prinzip machen wir es wieder so, wie es mal anfing :)
LG Bine
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Re: Welches Nassfutter ist gut?

Beitragvon Alexandra » Fr 20. Sep 2013, 23:45

Hiho,

also das einzige Nassfutter, das Berti je vertragen hat, war das von Rocco! Auf alles andere hat er Durchfall bekommen...

Aber generell war Nassfutter nie das Optimale für Berti, zumindest nicht, was seine Verdauung angeht.

Grüßle :wave:
Dass mir mein Hund das liebste ist, sagst Du oh Mensch sei Sünde, mein Hund ist mir im Sturm noch treu, der Mensch nicht mal im Winde.
(Franz von Assisi)
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