Fragen zu BARF - abgetr. Was ich gern wissen würde

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Re: Fragen zu BARF - abgetr. Was ich gern wissen würde

Beitragvon Uschi » Sa 15. Feb 2014, 23:49

Hallo Nala,

da Du ja keine Knochen fütterst, sollte Digo schon einen CA-Lieferanten haben. Eben z.B. Eierschalenpulver oder Knochenmehl. Eierschalenpulver kannst Du selbst herstellen: Die Eierschalen trocknen und dann im Mörser fein zerreiben.

Algen kann man, aber muss man nicht füttern. Die gibts allerdings auch ohne alle anderen Zutaten zu kaufen.


Nala hat geschrieben: Wiegst du eigentlich alles ganz genau immer ab (Gemüse ect.)?

Ich gestehe, dass ich immer noch wiege, immer noch, nach 10 Jahren. :oops: Ich hab nicht so ein rechtes (bzw. williges) Auge dafür, wann das "Maß voll ist."
Eine reine Vorsichtsmaßnahme ist das wiegen.



LG
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Re: Fragen zu BARF - abgetr. Was ich gern wissen würde

Beitragvon Regine » So 16. Feb 2014, 01:22

Hi sorry ihr zwei,
Bierhefe(Saccharomyces cerevisiae) und Hefepilze(Candida) die die Ohren befallen sind zwei völlig verschiedene paar Stiefel!!!
Der Hefepilz, der sich in Digo´s Ohrern breit gemacht hat, kommt immer auf der Haut oder im Darm vor und breitet sich eben bei schlechter Immunlage oder veränderten PH-Wert der Haut aus.
Die Bierhefe oder auch Backhefe ist eine obergärige Hefe auch Zuckerhefe genannt (entsteht beim Bierbrauen...)
Also kannst sie unbesorgt weiter verfüttern,denn sie ist gut für Fell und Nägel/Krallen etc enthält Eisen und eine ganze Reihe Vit B(1,2,3 ,5,9)
LG Regine
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Re: Fragen zu BARF - abgetr. Was ich gern wissen würde

Beitragvon Uschi » So 16. Feb 2014, 01:44

Hallo Regine,

Regine hat geschrieben:Bierhefe(Saccharomyces cerevisiae) und Hefepilze(Candida) die die Ohren befallen sind zwei völlig verschiedene paar Stiefel!!!

Ganz zwei paar Stiefel sind sie nicht. Bevor ich Ohrenentzündung riskiere, würde ich auf Hefezugabe verzichten.


Systematik

Die Echten Hefen sind eine natürliche Verwandtschaftsgruppe (monophyletisch). Sie sind die Schwestergruppe der Pezizomycotina.[1]

Zur Ordnung gehören folgende Familien:[2]

Ascoideaceae
Cephaloascaceae
Dipodascaceae
Endomycetaceae
Eremotheciaceae
Lipomycetaceae
Metschnikowiaceae
Pichiaceae
Pichia
Saccharomycetaceae
Kluyveromyces
Saccharomyces
Saccharomycodaceae
Saccharomycopsidaceae
Trichomonascaceae



Meist wird auch die Gattung Candida inklusive Candida albicans mit unklarer Familienzugehörigkeit in diese Ordnung gestellt



Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Saccharomycotina




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Re: Fragen zu BARF - abgetr. Was ich gern wissen würde

Beitragvon Regine » So 16. Feb 2014, 01:56

Hi Uschi
natürlich sind die verschiedenen Hefearten mit einander verwandt, ansonsten hätten sie einen anderen Namen. :dog_biggrin Aber Bierhefe löst keinen Hefepilzbefall im Ohr aus, da kannst du Tonnen von essen und nix passiert.
Auch Candida an sich löst keine Krankheitssymptome aus, wenn sich nicht die Immunlage ändert oder der PH-Wert( bzw bei Antibiotikagabe) auf der Haut. Würde man bei dir oder mir einen Hautabstrich machen , findet man Candida , das ist völlig normal ,es kommt auf die Menge an,bzw die Umweltbedingungen , die der Hefepilz hat um sich auszubreiten.
LG Regine
PS:Bierhefe enthält soviele wichtige Vitamine, dass ich sie nur empfehlen kann-für Mensch und Tier!
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Re: Fragen zu BARF - abgetr. Was ich gern wissen würde

Beitragvon Uschi » So 16. Feb 2014, 14:47

Hallo Regine,

ich zitiere mal aus Natural Dog Food von Susanne Reinerth:

ZITATLeider ist die Hefe eines der häufigsten Allergieauslöser beim Hund und muss daher vorsichtig an empfindliche Hunde verfüttert werden.ZITAT ENDE



Btw sind bei Ohrenentzündungen meistens Malassezien im Spiel und nicht Candida.




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Re: Fragen zu BARF - abgetr. Was ich gern wissen würde

Beitragvon Nala » So 16. Feb 2014, 15:56

Hallo Uschi, hallo Regine,

ich beobachte mal Digos Reaktion auf den Mineralzusatz, bislang sind die Ohren in Ordnung. Danke für eure Hinweise.

Eine Fachtierärztin für Dermatologie, die wir nach 6 Wochen (!) Otitis aufsuchten, hat dann endlich Proben entnommen und mikroskopiert - die Malassezien sitzen überall auf der Haut, auch an den Krallen. Die Entzündungsreaktion entsteht durch einen bestimmten Auslöser, z.B. Kratzer nach einer Rauferei, Allergie gegen Schwein, Rind und Huhn (so bei uns).
Als es akut war hat sie mir auch von Zusatznährstoffen abgeraten, weil das eine Ausschlussdiät unmöglich macht. Mit diesem Mineralzusatz habe ich auch erst vor kurzer Zeit anfangen. Von Bluttests hat sie gar nichts gehalten, um Allergien festzustellen, die falsch positiven Befunde sind einfach zu häufig. Sie schien mir sehr kompetent, hat an Unikliniken in Hannover und München gearbeitet.

Liebe Grüße
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Re: Fragen zu BARF - abgetr. Was ich gern wissen würde

Beitragvon Nala » So 23. Feb 2014, 17:56

Hallo ihr Lieben,

ich bin jetzt doch verunsichert was diesen Mineralzusatz angeht und habe gelesen, dass man auch Calziumcitrat zufüttern kann. Dann wäre ich die Bierhefe los und kann diese als Allergieauslöser ausschließen. Habt ihr das schon mal verwendet? Ihr füttert aber, glaub ich, alle Knochen? Digo verträgt keine Knochen und hat nur durch das Trockenfutter am Morgen einen kleinen Calciumanteil im Futter. Seit einigen Tagen hat er Schuppen hinter dem einen Ohr, es ist nicht das von der Otitis betroffene Ohr, welches seit einigen Wochen Ruhe gibt. Es sind leicht lösbare und helle Schuppen. Er kratzt sich mitunter auch an der Stelle, aber an anderen Stellen am Körper - wobei dieses Kratzen nicht immer gleich Allergie heißen muss. Habt ihr eine Idee dazu? Sonst muss ich wieder zur TÄ für Dermatologie, um das prüfen zu lassen. Manchmal gehen ja solche Sachen auch von allein wieder weg, der "Kleine" hat ja nun schon viele Tierarztbesuche hinter sich und ich erspare ihm jeden unnötigen Gang.

Liebe Grüße
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Re: Fragen zu BARF - abgetr. Was ich gern wissen würde

Beitragvon Regine » So 23. Feb 2014, 21:27

hi Nala,
das Kratzen kann auch einfach durch die Unterwolle kommen . Jetzt schieben die Haare und werden locker, das kann jucken, außerdem gibt es oft trockene Haut durch die Heizung im Winter.Öl die Stelle hinter dem Ohr ein und schau ob es nicht besser wird.

Warum fütterst du nicht einfach Eierschalenpulver, wenn du auf Knochen und Bierhefe verzichten willst ist deutlich billiger und wirkt genauso??
LG Regine
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Re: Fragen zu BARF - abgetr. Was ich gern wissen würde

Beitragvon Nala » So 23. Feb 2014, 23:17

Liebe Regine,

danke für deine rasche Antwort. Dann werde ich Eierschalenpulver kaufen, mir war nicht ganz klar, dass das allein für den Kalziumbedarf ausreicht. Mitunter lese ich auch, dass im Trofu immer zu viel Kalzium und andere Zusätze enthalten sind, so dass man gar nicht bei Teilbarf weitere Zusätze geben müsste. Ich probiere es mit dem Eierschalenpulver, Uschi hatte ja noch Algenkalk gesprochen. Auch da erkundige ich mich noch mal.
So, und die schuppende Stelle hinter dem Ohr beobachte ich weiter und warte erst einmal ab.

Liebe Grüße
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Re: Fragen zu BARF - abgetr. Was ich gern wissen würde

Beitragvon Uschi » So 23. Feb 2014, 23:21

Hallo Nala,

Nala hat geschrieben: Uschi hatte ja noch Algenkalk gesprochen.

ich sprach von Knochenmehl. :dog_biggrin Das füttere ich, wenn ich keine Hühnerflügel mehr habe.

Algen kann man, muss man nicht.

Eierschalenpulver kannst Du selber machen. Trockene Eierschalen einfach mörsern.



LG
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