Hot Spot - genetische Ursache oder Pflegefehler?

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Re: Hot Spot - genetische Ursache oder Pflegefehler?

Beitragvon Regine » Mi 30. Okt 2013, 00:34

Liebe Leonie.........
auch wenn du mich nicht verstehen solltest... vielleicht liegt es daran , dass ich aus dem Schwäbischen komme.... dein Beitrag vom 16.10 bleibt da wo er ist....wenn du deine Meinung über das Forum etc äußern möchtest,,, bitte tu das ..in adequater Form.. die Mühe mußt du dir wohl nochmals machen ..
aber ich denke das fällt dir sicher nicht schwer..
LG Regine
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Re: Hot Spot - genetische Ursache oder Pflegefehler?

Beitragvon Leonie » Mi 30. Okt 2013, 00:48

Nee--fällt mir nicht schwer :dog_laugh

aber ist halt eine Fleißübung..ich muß es wieder abschreiben :dog_dry und ich bin nie Tippse gewesen, das dauert und die Frage ist dann für mich--WARUM?

Egal---heute/ morgen werde ich es nicht schaffen-ist ja vielleicht auch nicht wichtig :dog_laugh
Leonie
 

Re: Hot Spot - genetische Ursache oder Pflegefehler?

Beitragvon lutz » Fr 28. Feb 2014, 14:10

Hallo AT-Freunde,

ich möchte noch einmal auf die ursprüngliche Frage zurückkommen ob ein Hot-Spot auch durch Pflegefehler entstehen kann wenn man seinen Airedale als "Trimmrasse" nicht durch sorgfältige Pflege durch häufiges Trimmen und tägliches gründliches Durchbürsten in Sachen Haut und Haar gesund hält und das eine unbedingte Notwendigkeit ist.
Nachdem ich nun mit Greta einmal das "Experiment" gemacht habe sie erst nach gut 4 Monaten ohne jegliches Kämmen, Bürsten oder gar an ihr dauernd herumzutrimmen (eine echte Tatsache die meine Frau bezeugen kann weil sie anfangs darüber mit mir geschimpft hatte), wieder bei meiner Trimmexpertin, die ausschließlich mit der Hand trimmt und nur geringfügig die Schere an Ohren usw. einsetzt, auf den Tisch gestellt, muss ich zu dem Ergebnis kommen dass es bei einem gesunden Airedale mit rassetypischem Haarkleid mit wärmender Unterwolle und harschem Deckhaar wohl kaum an einem Pflegefehler liegen kann wenn ein Hot-Spot sich bemerkbar macht.
Dieser "ungepflegte Zustand" hatte Greta in keiner Weise geschadet. Ihr Haarkleid ist intensiv farbig und im Deckhaar sehr drahtig, dicht und glänzt wie ein Speckaal nach dem Trimmen und mehr "Wolle" als bei einer vormals stattgefunden täglichen Pflege mit Bürste und Kamm ist bei ihr beim Trimmen auch nicht angefallen was mich schon ein wenig erstaunt hat. Die Haut ist gesund und in einem einwandfreiem Zustand, trotz der bei den wilden Hundejagden und Raufereien natürlich nicht immer ausbleibenden kleineren Schrammen und Kratzer die ruckzuck von selbst ohne weitere Komplikationen abheilen.

Denn ich hätte ja wohl eigentlich alles falsch gemacht wie es hier so verschiedentlich propagiert wurde was ich nur falsch machen kann wenn ich die Haarpflege ausschließlich Greta und ihren vierbeinigen Spielgefährten, hauptsächlich ihrer gleichartigen Briarfreundin, bei ihren täglichen wilden Raufereien, bei denen die Leute stehen bleiben weil sie glauben da haben sich zwei als Airedale und Briar getarnte Kampfhunde ernsthaft in den Haaren, überlassen hätte. Auch wurde Greta niemals gebadet oder in dieser Zeit auch nur mit dem Gartenschlauch abgespritzt. Entweder machte das der Regen oder die Wassergräben und Teiche bzw. fiel der wirklich reichlich anfallende Dreck wenn sie sich mit ihren Kumpels in Sand und Schlammpfützen wälzte nach dem Trocknen ohne Rückstände danach wieder aus ihrem Fell heraus. Was ich zu Hause kurz abspülen muss ist Gretas Biotanehalsband.
Diese Eigenschaften ihrer Haare hätte sicher auch gerne ihre Briarfreundin gehabt denn die wurde nach jeder Spielstunde erst einmal im Keller abgeduscht oder sie musste mit ihrem Frauchen erst einmal zur Weser fahren um im Fluss zu schwimmen damit sie wieder sauber wurde. Wenn Greta bei uns in der Wohnung Dreck gemacht hat fiel der nicht aus ihren Haaren sondern wurde mit ihren Füßen aus dem Garten eigeschleppt, was aber nicht weiter schlimm ist weil unten im Haus bei uns alles gefliest ist und ich für Greta auch gern einmal mehr sauge, deswegen verderbe ich ihr keine Spaß wenn ihr überschäumendes Temperament mal wieder mit ihr durchgeht und sie ihre wilden Runden durch Haus und Garten machen muss weil sie kein eingebautes Überdruckventil hat.

Da soll mir doch mal einer sagen der Airedale wäre ein zu pflegeintensiver "Trimmhund" der diese intensiven Pflegemaßnahmen täglich bräuchte damit er keine Hot-Spots oder Hautekzeme bekomme. Denn als so verweichlichter Hund ist er sicher vor über hundert Jahren nicht gezüchtet worden und musste in den Dornengebüschen und im Unterholz selbst sehen wie er seine "reifen" Haare los wurde.

Also ich hatte während der ganzen 4 Monate und auch nicht zuletzt irgendwie den Eindruck dass Greta mir zuwächst, sondern sie sah immer ganz manierlich aus und ich hatte nicht das Gefühl dass sie sich in ihrer Haut irgendwie unwohl fühlt oder sich dauernd kratzen muss. Greta hatte aber von Anfang an die Gewohnheit sich wie eine Katze morgens und abend sehr gründlich und ausgiebig zu putzen.
Greta ist in den gesamten 4 Monaten weder zugewachsen noch hat sie in unserer Wohnung auch nur geringfügig gehaart. Insgesamt gesehen hatte auch unser Joker kein schlechtes Haarkleid aber Gretas ist noch eine ganze Klasse besser was auch die Trimmerin sagte, sehr fest und dicht, und auch Jokers Züchter der ihren Vater auch in seiner Zucht eingesetzt hat sagte zu mir dieser Rüde hätte in seiner Zucht die Haarqualität sehr angehoben.

Also jetzt wird Greta natürlich auch aus Wellnessgründen wieder täglich einmal durchgebürstet weil sie es sehr genießt aber für zwingend notwendig um Hautkrankheiten vorzubeugen halte ich es nicht wenn der Airedale genügend Gelegenheit bekommt seine Fellpflege selbst zu übernehmen.4x im Jahr zur Unterstützung fachgerecht richtig trimmen muss natürlich sein.
Insofern halte ich es eher für eine genetisch bedingte Prädisposition als mangelnde Fellpfege wenn bei manchen Airedales Hot-Spots mehrfach auftauchen die nicht durch äußere Hautverletzungen verursacht worden sein können.

Viele Grüße von lutz mit Greta
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Re: Hot Spot - genetische Ursache oder Pflegefehler?

Beitragvon sijutoneu » Fr 28. Feb 2014, 15:55

Hi,
bei meinen 3 Hunden bestätigt sich Dein Eindruck, Lutz.
Jule, Tom und Monka werden alle 3 Monate von einem Profi getrimmt. Dazwischen wurden/werden sie nur ganz sporadisch mal durchgebürstet. Keiner der 3 Hunde hatte bisher HotSpots.
Die Fellqualität ist auch höchstunterschiedlich von ganz schlecht bis recht gut. Ich gehe auch von einer genetischen Disposition aus, nicht von mangelnder bzw. schlechter Pflege.
Wobei natürlich bei genetischer Disposition zusammen mit normaler/geringer Pflege die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von HotSpots höher sein wird.
LG Silke
PMs hab ich abgeschaltet, wenn was ist, bitte öffentlich!
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Re: Hot Spot - genetische Ursache oder Pflegefehler?

Beitragvon Anja1402 » Fr 13. Jun 2014, 08:31

Jetzt hat es uns tatsächlich erwischt :dog_ill Struppi fing vorgestern abend an, sich ständig an einer Stelle an der Flanke zu lecken und zu beißen. gestern im Laufe des Tages wurde es immer schlimmer. Anfangs war noch nichts zu sehen, gegen Nachmittag habe ich dann die Stelle mal mit der Schere freigelegt und zum Vorschein kam eine ca. 10 Cent-Stück große Stelle, an der die Haut mit einem leicht gelblichen Sekret o.ä. bedeckt war. ich vermute, das kommt daher, weil er vor 3 Tage beim Spaziergang mitten durch einen Brombeerbusch gerannt ist, sich dabei irgendwie an den Dornen die Haut aufgerissen hat und danach an der einen Verletzung herumleckte. Jedenfalls waren wir gestern noch bei der TÄ, die gab uns eine Jodlösung zum Reinigen und eine Salbe mit, damit soll es in spätestens 5 Tagen vorbei sein. sie meinte auch, es sei gut, dass wir das schon so früh entdeckt hätten. Aber Baden im See ist jetzt (trotz Wärme) erst mal gestrichen :dog_ph34r
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Re: Hot Spot - genetische Ursache oder Pflegefehler?

Beitragvon Regine » Sa 14. Jun 2014, 11:44

Hi anja,
gute Besserung an Struppi!! Oft hilft es auch die Wunde mit H2O2 zu spülen und dann Jodsalbe drauf, dann brauchst du kein AB.
Die gelbe Kruste ist Fibrogen , das bildet der Körper bei Wunden, ist klebrig und verschließt sie rasch...Nachteil: sind Dreck, Bakterien etc drunter kann sich dort Eiter und Entzündung bilden...Kennst du bestimmt bei dir , wen du eine Schürfwunde hast.
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Re: Hot Spot - genetische Ursache oder Pflegefehler?

Beitragvon Anja1402 » Sa 14. Jun 2014, 13:04

Hallo Regine, ja, die gelbe Kruste kannte ich von eigenen Schürfwunden, bloß nicht so großflächig... Ein AB als Spitze oder Tablette hat er nicht bekommen, die TÄ meinte, das wäre bei so einem kleinen Fleck nicht nötig. die Salbe heißt Hydrocortisel, Wirkstoff: Kaliumsorbat, das sollen wir ganz dünn auftragen. ich bilde mir ein, dass die Stelle schon etwas besser aussieht, aber er versucht immer noch, sich ab und zu daran zu lecken :dog_ph34r
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Re: Hot Spot - genetische Ursache oder Pflegefehler?

Beitragvon Lena » Sa 14. Jun 2014, 13:46

Anja1402 hat geschrieben:Hallo Regine, ja, die gelbe Kruste kannte ich von eigenen Schürfwunden, bloß nicht so großflächig... Ein AB als Spitze oder Tablette hat er nicht bekommen, die TÄ meinte, das wäre bei so einem kleinen Fleck nicht nötig. die Salbe heißt Hydrocortisel, Wirkstoff: Kaliumsorbat, das sollen wir ganz dünn auftragen. ich bilde mir ein, dass die Stelle schon etwas besser aussieht, aber er versucht immer noch, sich ab und zu daran zu lecken :dog_ph34r


Hallo Anja,
das gleiche Problem hatte ich mit Käthe vor zwei Monaten. Sie hatte einen Hotspot nach einem Zeckenbiß, es war der erste Hotspot, den ich in meinem Leben gesehen hab. :dog_huh
Wir haben die gleiche Salbe vom TA bekommen, nach drei Tagen schien es schon viel besser, als Käthe meinte, sie müßte sich nachts um zwei Uhr blutig kratzen. :dog_ohmy

Ich hab ihr dann Pfotenschuhe angezogen und die Halskrause bereit gelegt. Der ganze Spuk hat dann zehn Tage gedauert.
Auf keinen Fall darf Struppi dadran kratzen oder lecken, dann geht alles von vorne los.

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Re: Hot Spot - genetische Ursache oder Pflegefehler?

Beitragvon Regine » Sa 21. Jun 2014, 12:36

Hi Anja ,
ist Struppis HS gut abgeheilt?
LG REGINE
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Re: Hot Spot - genetische Ursache oder Pflegefehler?

Beitragvon Anja1402 » Sa 21. Jun 2014, 13:47

Hallo Regine,
witzig, dass du nachfragst, ich wollte grade heute berichten :dog_blush
Also jetzt sieht die Stelle so aus:

Hotspot.jpg
Hotspot.jpg (254.62 KiB) 3675-mal betrachtet


Nicht erschrecken wegen der Kahlheit, ich habe die Stelle sehr großzügig mit der Schere freigelegt :dog_unsure
Das Fibrogen war relativ schnell, nach 3 Tagen, weg. Jetzt ist da noch dieser rote Punkt, Durchmesser ca. 2 mm, der ist aber weder nass noch blutig, eher verkrustet, wie eine kleine Wunde halt. Struppi macht auch keine Anstalten, sich daran zu lecken, es scheint ihm nicht (mehr) wehzutun oder zu jucken. Soll ich noch weiter Salbe draufmachen oder kann ich die jetzt weglassen? Und kann er jetzt wieder baden gehen oder soll ich lieber warten, bis dieser rote Punkt auch weg ist?
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