Das leidige Thema HD/ED -Röntgen....

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Das leidige Thema HD/ED -Röntgen....

Beitragvon Regine » Mo 13. Okt 2014, 21:42

Liebe Welpen- und Junghundbesitzer.....
Ich möchte euch bitten, daran zu denken, dass HD und ED-Röntgen einfach wichtig ist!!Nicht nur für euch , damit ihr wisst, euer Schatz ist gesund, sondern auch für den Züchter bzw andere Züchter.
Nur wenn genug Nachwuchs geröntgt ,ist der Zuchtwert für HD aussagekräftig!
Jeder möchte einen gesunden , vitalen Welpen kaufen , dafür braucht es aber auch verantwortungsbewußte Halter, die ihre Lieblinge auch röntgen.
Nur über den Zuchtwert und die HD/ED-Ergebnisse ist ein Züchter in der Lage diese Erkrankungen einzuschränken!!
Dabei ist es völlig unwichtig , ob der Hund im Sport geführt wird oder ein reiner Familienhund ist!!
LG Regine
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Re: Das leidige Thema HD/ED -Röntgen....

Beitragvon Rudy » Mo 13. Okt 2014, 22:23

Hallo Regine,
ich bin kein Pfennigfuchser, unsere 3 sind alle geröntgt, auf eigene Kosten. Aber in diesem Punkt sollten Züchter und Käufer zusammenarbeiten und sich die Kosten teilen. Die Käufer haben in bestimmten Bereichen der Hundegesundheit Gewissheit und der/die Züchter/in bekommen Rückmeldungen für Ihre weitere Zucht. Ganz unerheblich sind die Kosten und der Zeitaufwand für den "Normalo" Hundehalter nicht.

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Re: Das leidige Thema HD/ED -Röntgen....

Beitragvon Uschi » Mo 13. Okt 2014, 22:45

Hallo,

damit wir ungefähr wissen, um wieviele Euros wir reden:

HD und ED-Röntgen incl. Gutachter für Yarosch € 350. Dazu kommt die Narkose für HD. Die kann ich nicht extra aufschlüsseln, da Yarosch HD-geröntgt wurde, als er eh schon schlief, weil ihm eine ältere Verletzung im Zwischenzehenraum operiert werden musste.

Da mein TA kein ED röntgt, ging ich dafür zu einem anderen TA.


Aber ------- das war es mir auf jeden Fall wert. Allein, nicht bei jedem kleinsten kurzen Humpler denken zu müssen: "Ist es ED? ist es HD?" zu wissen, DAS ist es auf jeden Fall nicht. Sehr beruhigend.

Ich wär jetzt nicht auf die Idee gekommen, meine Züchterin daran beteiligen zu wollen. Diese Kosten fallen nur 1x im Leben des Hundes an und dann habe ich Gewissheit.



LG
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Re: Das leidige Thema HD/ED -Röntgen....

Beitragvon Regine » Mo 13. Okt 2014, 23:14

Hi Jürgen,
ja es kommen Kosten auf den Besitzer zu das stimmt und die sind je nach TA oder Region unterschiedlich ......
Werde ich als Züchter an den Kosten beteiligt,, schlag ich das auf den Welpenpreis drauf.......denn viel verdienen tu ich an einem Welpen nicht........
und du kannst nicht züchten null auf null..wer tut das??
Andererseits denke ich wie locker sitzt das Geld um sich eine Kudde zu kaufen, ein neues Geschirr oder noch eins , Spielzeug , Kurse , Boxen.......
Laßt eure Hunde röntgen , es ist wirklich wichtig
LG Regine
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Re: Das leidige Thema HD/ED -Röntgen....

Beitragvon Bettina » Di 14. Okt 2014, 09:28

Guten Morgen,

aus den Augen, aus dem Sinn...................

Ich denke doch, daß die meisten Welpenkäufe nach diesem Schema ablaufen. Das Motto lautet: ich will einen Hund und der Züchter wird ihn mir verkaufen. Dann fahre ich da hin, bezahle, nehme den kleinen Kerl mit und gut!

Was soll man den Züchtern nun raten, die sich gewissenhaft um die Zucht-Gesundheit bemühen wollen und dadurch natürlich auf solche Untersuchungsergebnisse angewiesen sind?

vertragliche Absicherung? Funktioniert doch nur, wenn es einen Preisaufschlag auf den Welpenpreis gibt......

Also Appelle, wie dieser hier und gute Stimmung zum Welpenkäufer halten :dog_ph34r und auf Einsicht der Besitzer hoffen!

Aber ich denke, es wird sich immer so verhalten wie es jetzt ist: es gibt ein paar Engagierte in der "Sache" und ansonsten..............siehe oben!

Liebe Grüße
Bettina
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Re: Das leidige Thema HD/ED -Röntgen....

Beitragvon Dhani » Di 14. Okt 2014, 10:05

Bei mir stand es damals im Vertrag und das Formular zum Einreichen der Röntgenunterlagen wurde mir schon mitgegeben.

Da das schon lange her ist, weiß ich die Kosten nicht mehr. Jetzt bin ich nur verwundert über 350€. Wir haben HD und ED ja unter Narkose geröngt "ohne Einzureichen" und das war ein zumindest für mich ganz anderer Preis. Die Ärzte halte sich auch nur an die GOT, bin doch aber etwas verwundert jetzt.

Ich würde immer Röntgen lassen, denn dann kann man auch Problematiken erkennen, bevor der Verschleiß eintritt und diesen vielleicht noch behandeln oder verzögern später. Würde mir nur wünschen, daß es ohne Narkose gehen würde, denn es gibt immer wieder Hunde, die diese nicht vertragen. So etwas schreckt mich persönlich mehr ab.

LGr. Conny
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Re: Das leidige Thema HD/ED -Röntgen....

Beitragvon ChristaS » Di 14. Okt 2014, 15:40

Hallo zusammen,

ich finde HE-/ED-Röntgen auch sehr wichtig. Man kann das auch vertraglich vereinbaren, es ist nur nicht bindend.
Züchter sollten, meiner Meinung nach, vor dem Verkauf ausführlich Aufklärungsarbeit leisten. Das überzeugt schon einen guten Teil der Käufer. Noch dazu kenne ich mehrere Züchter, die zum Röntgen Sammeltermine anbieten. Dann bekommt man einen Vorzugs-Züchter-Rabatt. Funktioniert, wenn man nicht gar zu weit weg wohnt.
Die Kosten, die hier genannt werden, finde ich etwas hoch gegriffen. Ich habe bei Holly's Röntgen (2014) ca. 250 Euro gezahlt (HD+ED), zusätzlich 60 Euro für den Eintrag in die Ahnentafel. Diesmal habe ich - anders als früher - bei der Klinik des KfT-Gutachter direkt röntgen lassen. Und Holly wurde nicht narkotisiert sondern nur sediert - und ich bekam die Ergebnisse direkt mitgeteilt. Ich war sehr zufrieden und würde es bei jedem weiteren Hund wieder machen lassen.

Und ganz ehrlich, was sind 300 Euro? Rechnet Futter, Spielzeug, Halsbänder, Geschirre, Leinen, Schlafplätze.... und mögliche TA-Folgekosten, weil ich nicht um den Gesundheitszustand meine Hundes Bescheid wusste. Da investiere ich doch gerne in meinen Junghund!

Für die Züchter ist das Ergebnis aufschlussreich, für uns Besitzer aber noch viel mehr, damit wir wissen, was wir den Süßen zumuten dürfen.

(Meine Meinung) Liebe Grüße,
Christa
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Re: Das leidige Thema HD/ED -Röntgen....

Beitragvon sabem » Di 14. Okt 2014, 17:19

Unsere Briardzüchterin hat damals auch einen Sammeltermin organisiert, sie konnte aus Lunas 9er-Wurf immerhin 4 Welpen (die, die im Umkreis von etwa 80 km wohnten) und 2 aus dem vorigen Wurf mobilisieren, in einer für alle gut erreichbaren Tierklinik, mit Sammelrabatt zumindest beim Röntgen.
Ich hab das in bester Erinnerung, nicht nur wegen Lunas festgestellter A-Hüfte - es war sozusagen ein Mini-Welpentreffen; alle Hunde vertrugen allerdings auch die Narkose bestens und waren sehr schnell wieder sehr fröhlich.
Ganz entscheidend für die Motivation fürs Röntgen ist aber wohl auch wirklich das gute Verhältnis zu den Züchtern und damit deren Überzeugungswirkung.
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Re: Das leidige Thema HD/ED -Röntgen....

Beitragvon Rudy » Di 14. Okt 2014, 17:37

ChristaS hat geschrieben:Und ganz ehrlich, was sind 300 Euro? Rechnet Futter, Spielzeug, Halsbänder, Geschirre, Leinen, Schlafplätze.... und mögliche TA-Folgekosten, weil ich nicht um den Gesundheitszustand meine Hundes Bescheid wusste. Da investiere ich doch gerne in meinen Junghund!
Für die Züchter ist das Ergebnis aufschlussreich, für uns Besitzer aber noch viel mehr, damit wir wissen, was wir den Süßen zumuten dürfen.
(Meine Meinung) Liebe Grüße,
Christa

Hallo Christa,
es sind 300€ "ZUSÄTZLICHE" Kosten. Wer seinen Hund sportlich führen oder züchten möchte kommt ums Röntgen nicht drumherum. Aber der "gewöhnliche" Hundebesitzer wird schon schwer schlucken. Mein Problem ist ein bisschen, das der Hundebesitzer alle Kosten trägt, den Nutzen aber viele haben.
Ich weiß, das man als verantwortungsvoller Züchter nicht reich werden kann, aber ohne HD+ED Röntgen kommt er nicht weiter-also geben und nehmen!
Für uns ist für unsere Hunde fast nichts zu teuer, in Haltung und Gesundheit, aber das kann man nicht von jedem verlangen.
Also sollte jeder etwas mehr für den Welpen bezahlen und wer röntgen lässt, bekommt vom Züchter einen Zuschuss.
Zum Beispiel zahlt jeder 100€ mehr und wenn er röntgen lässt, bekommt er 200€ zurück. Wenn nur jeder 2. Hund eines Wurfes geröntgt wird, geht der Züchter +- 0 aus und hat Ergebnisse. Vielleicht kippt das Verhältnis beim ein oder anderen Wurf, aber der Züchter hat mehr Infos für die weitere Zucht. Wenn, entgegen aller Wahrscheinlichkeit, plötzlich alle röntgen lassen, muss man sich einen neuen Verteilungsschlüssel einfallen lassen.
Wie hoch ist eigentlich die durchschnittliche Wurfstärke und wie hoch der durchschnittliche Welpenpreis bei einem "namhaften " Züchter?

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Re: Das leidige Thema HD/ED -Röntgen....

Beitragvon Bettina » Di 14. Okt 2014, 20:21

Rudy hat geschrieben:Wie hoch ist eigentlich die durchschnittliche Wurfstärke und wie hoch der durchschnittliche Welpenpreis bei einem "namhaften " Züchter?


und als Ergänzung: wie hoch ist die Zahl derer, die nicht röntgen lassen?

Liebe Grüße
Bettina
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