Mein Wuff humpelt

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Re: Mein Wuff humpelt

Beitragvon Regine » Sa 24. Jan 2015, 15:37

Hi Leute,
auch einem 3 Monate altem Welpen schadet Treppensteigen nicht , wenn er das nicht exzessiv betreibt. Vorausgesetzt euer Welpe ist gesund.
LG Regine
Den Reichtum eines Menschen kann man an den Dingen messen,
die er entbehren kann, ohne seine gute Laune zu verlieren.

Henry David Thoreau (1817 - 1862), US-amerikanischer Philosoph, Naturalist, Schriftsteller und Mystiker
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Re: Mein Wuff humpelt

Beitragvon Gerlinde & Gundi » Sa 24. Jan 2015, 22:19

also Gundi hätte es geschadet ... denn ich bin mir sicher, sie wäre aufgrund der schmalen und steilen Stufen (80 Jahre alte Holztreppe) immer wieder nach unten gerutscht. :dog_biggrin :dog_biggrin

Aber ich gebe dir absolut recht, Regine .... genau das hatte auch unser Tierarzt damals erklärt, als Toby noch sehr kleine war ... und es hat auch eine Logik :-)
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Re: Mein Wuff humpelt

Beitragvon Anja1402 » Fr 20. Feb 2015, 16:51

Struppi hat sich letzte Woche Donnerstag beim Training böse auf die Schnauze gelegt und dabei ziemlich dolle wehgetan; er sprang beim Schutzdiensttraining (beim langen Gang) ab, versuchte das Beißkippen zu greifen, erwischt es aber nicht richtig und flog aus knapp 1,5 m auf den Boden, überschlug sich und blieb dann sitzen. Dann hielt er das Vorderbein hoch und schrie wie am Spieß :dog_ohmy bestimmt eine halbe Minute lang, ich dachte schon, jetzt guckt irgendwo ein Knochen raus. War aber wohl nur der erste Schreck, er setzte das Bein dann erst mal gar nicht auf, nach ein paar Schritten dann zaghaftes Humpeln. Am nächsten Tag sah es schon nicht mehr ganz so schlimm aus, aber er humpelte trotzdem weiter, insbesondere wenn er nach längerem Liegen aufstand. Beim Gassigehen trat er mit dem Bein zwar auf, belastete es aber nur halbherzig und war auch sonst insgesamt eher empfindlich auf der linken Körperseite. Wir haben ihn geschont, Spaziergänge nur an der Leine, gestern humpelte er trotzdem wieder doller, also rief ich eine Tierärztin-Chiropraktikerin an und machte für heute einen Termin. Heute früh lief er dann fast wieder normal, aber ich habe ihn trotzdem ins Auto gepackt und bin losgefahren. Die Tierärztin (wir waren das erste Mal dort) nahm sich sehr viel Zeit für uns, ließ sich alles genau erklären und arbeitete ihn dann von vorne bis hinten durch, anders kann ich es nicht ausdrücken. Fazit: An den Beinen ist alles okay, er hat eine leichte Prellung an der Seite und der Atlaswirbel, 2 Halswirbel sowie 3 Lendenwirbel waren blockiert. Die sind nun wieder an Ort und Stelle, und jetzt läuft er schon wieder normal. Sie meinte, es kann sein, dass er morgen "Muskelkater" hat, weil die Muskeln durch die Blockaden verkrampft waren und erst mal wieder in den Normalzustand zurückkehren müssen, aber in 2-3 Tagen sollte alles ausgestanden sein. Diese Tierärztin aht mir auf jeden Fall viel besser gefallen als unsere eigentliche TÄ, die beim letzten Mal, als ich mir Struppi hinging, weil er humpelte, nur alle Beingelenke kurz durchbewegte, nix fand und Schmerzmittel verschrieb.
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Re: Mein Wuff humpelt

Beitragvon Uschi » Fr 20. Feb 2015, 17:35

Hallo Anja,

gute Besserung wünsche ich Struppi. :brav


Diese blöde lange Flucht, ich mag sie überhaupt nicht leiden und finde, sie gehört abgeschafft. :dog_mad



LG
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Re: Mein Wuff humpelt

Beitragvon Hundemutti » Fr 20. Feb 2015, 19:18

Hallo Anja,

oweh, da hast du aber einen schönen Schreck bekommen, Hundi natürlich auch! Einen zarten Krauler an den armen Kerl, gute Besserung wünschen wir natürlich auch! :brav

Kannst du bitte mal kurz erklären, was du mit diesem "Beißkippen" meinst? Ich kann mir nichts darunter vorstellen. Wenn es so gefährlich ist und die Hunde sich dabei schlimm verletzen können, warum wird es dann überhaupt noch ausgeübt bzw. verlangt?
Liebe Grüße
R & R ...Romana & Rudel

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Re: Mein Wuff humpelt

Beitragvon Gerlinde & Gundi » Fr 20. Feb 2015, 21:44

ohje, der arme Kerl - aber zum Glück nochmals gut ausgegangen. Wir haben ebenfalls solch einen Tierarzt, der in seiner Praxis eine Chiropraktikerin eingestellt hat. Die perfekte Kombination.

Bei Schmerzmitteln in solchen Fällen bin ich immer zwiegespalten - vor allem bei temperamentvollen Hunden. Einerseits wird dadurch die Schonhaltung vermieden, die zu Verspannungen führen kann. Auf der anderen Seite wiederum legen dann temperamentvolle Hunde wie mein Appenzeller oder meine Airedale-Maus volles Tempo los, wodurch der Heilungsprozess wiederum behindert wird. Stellt sich die Frage, welches der beiden Teufelchen die bessere Wahl ist :-)
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Re: Mein Wuff humpelt

Beitragvon Uschi » Fr 20. Feb 2015, 21:47

Hallo Romana,

ich glaub, das ist ein Verschreiber und soll "Beißkissen" heißen.


LG
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Re: Mein Wuff humpelt

Beitragvon Anja1402 » Sa 21. Feb 2015, 00:35

Upps, ja, das sollte natürlich BeißKISSEN heißen. Voll vertippt. Ich suche morgen mal ein Bild raus, mit dem Tablet ist das etwas schwierig :dog_dry
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Re: Mein Wuff humpelt Beitrag Eddis vom 07.01.2015

Beitragvon AiredaleSecurity » Fr 11. Mär 2016, 17:11

Hallo,
ich heiße Gesine und bin Frauchen von Ole. Auch mein Ole humpelt, schon seit November vorigen Jahres. Und alle TA Besuche haben nicht wirklich was gebracht. Nur, dass unsere Tierärzte Gottseidank nicht gleich mit Kanonen auf Spatzen schießen, sondern immer wieder, sehr gründlich und vorsichtig untersuchen und recherchieren und Kollegen befragen. Doch alles das hat bis heute keinen sichtbaren und bleibenden Erfolg gebracht. Und da habe mich beim airedale-forum.de angemeldet und Deinen Beitrag gefunden. Und da ist mir ein Stein vom Herzen gefallen, denn die Beschreibung des Krankheits-bildes Deines Sir Eddi stimmt so 100%ig mit dem meines Ole überein, dass ich vor Freude weinen könnte. Ich habe "Panostitis" im Internet recherchiert und dabei herausgefunden, dass diese Krankheit heilbar ist und eine Behandlung weitgehend ohne Folgeschäden bleibt. Mir ist ein ganzes Gebirge vom Herzen gefallen, denn ich leide mit meinem Ole mit. Ole ist 11 Monate alt und ich möchte so gern, dass er zu seinem 1. Geburtstag wieder richtig laufen kann. Zurzeit wird er mit einem Cortison Präparat behandelt, das langsam eine Besserung des Bewegungsverhaltens zeigt. Wir hoffen weiter.

Ich wollte Dir nur sagen, dass ich heute, über 1 Jahr nach der Veröffentlichung Deines Beitrages, für meinen Ole durch den Artikel Hilfe gefunden habe.
Hoffentlich finden auch andere Frauchen und Herrchen diesen Artikel, wenn sie die gleichen Probleme mit ihren Fellnasen haben.

Alles Gute Dir und Sir Eddi.
Gesine und Ole :schaukel
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Re: Mein Wuff humpelt

Beitragvon Eddis » Fr 11. Mär 2016, 23:37

Moin Gesine, gute Besserung für deinen Ole. Bei Eddi hat Rimadyl gereicht, kein Cortison.
Rimadyl ist ein Entzündungshemmer. Behandelt also nicht die Ursache, nur das Symtom. Die Urache kann nicht behandelt werden, sie ist erblich bedingt. Mein Tierarzt sagte, Panostitis ist eine typische Schäferhundkrankheit. Die Knochen der Hunde wachsen schneller als alle Blutgefäße rundum. Dadurch werden die Knochenzellen unterversorgt und entzünden sich. So sinngemäß. Ein Labradorzüchter war der Meinung, man sollte solche Hunde groß hungern. Irgendwie logisch, doch wir haben es nicht übers Herz gebracht.
Mit 12 Monaten ist es nicht vorbei, jedoch weißt du nun wie du reagieren mußt, wenn Ole wieder humpelt. Das Knochenwachstum ist etwa mit 36 Monaten abgeschlossen. Bei Eddi hat es so 28 Monate gedauert. Dann war alles oki.
Lieber Gruß Simona mit Sir Eddi
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