Umfrage: HD und ED -Untersuchung -die 2.

Themen rund um das Zuchtwesen

HD und ED-Röntgen

1.Hund : HD geröntgt
ED geröntgt
HD und ED -geröntgt
nicht geröntgt
2. Hund: HD geröntgt
ED geröntgt
HD und ED -geröntgt
nicht geröntgt
3. Hund: HD geröntgt
ED geröntgt
HD und ED -geröntgt
nicht geröntgt
4. Hund: HD geröntgt
ED geröntgt
HD und ED -geröntgt
nicht geröntgt
5. Hund: HD geröntgt
ED geröntgt
HD und ED -geröntgt
nicht geröntgt
6. Hund HD geröntgt
ED geröntgt
HD und ED -geröntgt
nicht geröntgt
 
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Re: Umfrage: HD und ED -Untersuchung -die 2.

Beitragvon Uschi » Mo 7. Jul 2014, 13:09

Hallo,

Lena hat geschrieben: nur den Statistiken der Züchter


"Nur" zu sagen, finde ich jetzt nicht gut.

Ein Züchter möchte schon gerne wissen, ob aus dieser oder jener Verpaarung gesunde Welpen hervorgehen. Ich halte das für wichtig. Wenn wir nicht röntgen lassen, tappen die Züchter doch im Dunkeln über ihr Tun.

Ich wollte das auch selbst bei meinen beiden gerne wissen, um nicht bei jedem kleinen Humpeln Angst haben zu müssen: Ist es HD? Ist es ED? So konnte ich doch mit Sicherheit sagen, falls sie humpeln: DAS ist es nicht, es muss andere Gründe haben. Zudem kann ich meine Hunde dann guten Gewissens im Sport führen.


Wijnta wurde extra in Narkose gelegt, Yarosch wurde HD geröntgt, als er an der Wunde seiner aufgeschnittenen Pfote operiert wurde. ED ging getrennt, ohne Narkose.




LG
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Re: Umfrage: HD und ED -Untersuchung -die 2.

Beitragvon Anja1402 » Mo 7. Jul 2014, 13:55

Viele Züchter (oder sogar alle?) verpflichten die Welpenkäufer im Kaufvertrag, die Hunde aud HD/ED röntgen zu lassen. Einklagbar ist diese Verpflichtung aber nicht, weil sie zu sehr in die "Eigentumsrechte" eingreift, darum sichern sich manche Züchter mit einer Kaution ab, die der Käufer erst zurückbekommt, wenn der Hund geröntgt wurde. Ich finde es auch sinnvoll, nicht nur, weil ich dann selbst weiß, ob mein Hund gesunde Gelenke hat und ich ihn normal belasten kann oder lieber vorsichtig sein sollte, sondern auch, damit der Züchter weiß, wie die zur Zucht eingesetzten Hunde sich vererben. Struppi ist auch geröntgt (HD-A1, ED 0). Die Narkose hatte mir auch ein wenig Bauchschmerzen bereitet, aber der Tierarzt hat ihm nur eine Minimal-Vollnarkose verpasst, die er gut vertrug, und dann wuirde gleich alles in einem Aufwasch erledigt (geröntgt).
Nach manchen Gesprächen mit Menschen hat man den Wunsch, einen Hund zu streicheln, einem Affen zuzulächeln und vor einem Elefanten den Hut zu ziehen!
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Re: Umfrage: HD und ED -Untersuchung -die 2.

Beitragvon Bettina » Mo 7. Jul 2014, 14:33

Hallo zusammen,

das Thema HD-und ED-Röntgen ist, wie von meinen Vorschreibern bereits gesagt, ein für Züchter und Besitzer wichtiges Feld, um zum einen die Nachzucht beurteilen zu können und zum anderen einzuschätzen, wie sehr der Hund im Laufe seines Lebens belastet werden kann.

Und ich denke zusätzlich, daß da eine gewisse "Vorarbeit" unsererseits als Besitzer vonnöten ist, nämlich die Planung, wann ich diese Untersuchung durchführen lassen sollte und wer diese Untersuchung vornimmt. Es sollte schon ein TA sein, der das Röntgen für die gutachterliche Beurteilung durch den KfT beherrscht. Es ist nämlich ein Unterschied, ob der Hund zwecks Nachweis auf eine Erkrankung ruhig gestellt werden soll, oder ob die Aufnahme auch gutachterfähig ist. Nichts ist ärgerlicher, als eine Aufnahme vom KfT zurück zu bekommen, da sie nicht auswertbar ist. Dann war die Untersuchung wirklich umsonst!

Und mit diesem TA ist halt genauestens abzusprechen, welche Art von Narkose er anwenden wird.

Wenn zu dem Zeitpunkt nun grad sowieso eine Narkose fällig ist......wie passend, aber nun darauf zu warten und gleichzeitig wird der Hund immer älter, kann nicht im Sinn des verantwortungsvollen Besitzers sein. Denn wir verpflichten uns nicht nur indirekt durch Kauf zu dieser Untersuchung, sondern wissen ja, daß wir eine große Rasse besitzen, bei der das Thema HD/ED nunmal relevant werden kann.

@ Melli - Herzlichen Glückwunsch zu diesem super Ergebnis - ich freue mich mit Dir und Aruna natürlich!

Liebe Grüße
Bettina
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Re: Umfrage: HD und ED -Untersuchung -die 2.

Beitragvon Lena » Mo 7. Jul 2014, 19:40

Hallo Bettina,
nicht falsch verstehen, meine Hunde sind alle auf HD (früher hat man ja nur auf HD untersucht) geröngt worden. Ich würde mich jetzt nur nicht unter Druck setzen lassen, dieses in einem bestimmten Zeitraum machen zu lassen, und noch bei einem Hund, der nachweislich Narkosen schlecht verträgt.
Ob man evtl. einen HD oder ED behafteten Hund hat, kann man eigentlich schon aus den Papieren ersehen. Wenn die Eltern, Großeltern und Urgroßeltern alle HD und ED frei sind, ist die Chance gering einen kranken Hund zu haben.
Allein aus diesem Grunde würde ich auch keinen Hund ohne Papiere nehmen.

LG Lena
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Re: Umfrage: HD und ED -Untersuchung -die 2.

Beitragvon Regine » Mo 7. Jul 2014, 22:26

Hi Lena
Lena hat geschrieben: Wenn die Eltern, Großeltern und Urgroßeltern alle HD und ED frei sind, ist die Chance gering einen kranken Hund zu haben.

Leider ist das nicht ganz so einfach, denn ansonsten wäre HD schon lange kein Thema mehr.
HD ist ein polygamer Erbgang sprich es sind meherere Gene daran beteiligt.Z.B. um es verständlich zu machen :braucht es 5 "kranke"HD -gene um HD zu bekommen .
Laut Röntgenergebnis hat der Zuchtrüde HD A1 , die Zuchthündin auch und auch in der Ahnentafel ist nix ersichtlich . Bei der Verpaarung gibt es nun 2 Welpen mit einem HD LC -ergebnis (leichte HD)
Woher kommt das ?Der Zuchtrüde hat nun zum Bsp 2 "kranke"HD -Gene , die Hündin 3 .....was passiert, beide sind HDfrei diagnostiziert aber die beiden Welpen haben es....Deshalb hat man den Zuchtwert eingeführt. Dabei werden alle Nachkommen erfaßt und auch die Geschwister und derern Nachkommen und die Elterntiere der Zuchthündin /Rüden und ihre Nachkommen und dereren HD-Ergebnisse ausgewertet -je nach dem wieviel geröntgt wurde . Daraus wird der Zuchtwert ermittelt. 100 ist ok, was darunterliegt ist super . bei einer Verpaarung sollte der ZW nicht über 100 gehen also sie 100 er 100 (geteilt durch 2)gut . Er 80 sie 120 auch gut da wieder 100 er 92 sie 78 super da unter 100...
Um einen realistischen ZW zu bekommen brauch ich eine hohe und ehrliche Röntgenquote . Deshalb drängen wir Züchter so auf´s Röntgen.Wir wollen gesunde Hunde züchten und brauchen daher die Hilfe der Welpenkäufer , sonst wird´s ein Züchten nach Versuch und Irrtum. Außerdem werden "Erkrankungen " durch falsche Aufzucht damit nicht so gewichtet,
Ich hoffe es einigermaßen erklärt zu haben .
LG Regine
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Re: Umfrage: HD und ED -Untersuchung -die 2.

Beitragvon Lena » Mo 7. Jul 2014, 22:52

Hallo Regine,
hast du gut erklärt, vielleicht nehm ich persönlich das auch so leicht, weil ich noch nie einen HD-Hund hatte. :dog_smile
Ich meine auch, daß HD beim Airedale nicht so oft vorkommt, wie z.B. beim Schäferhund. Da ist doch fast jeder zweite Hund betroffen. Aber wie meinte mal so schön der Vorsitzende des Schäferhundeverbandes: "wir züchten Hunde und keine Hüften". :dog_laugh Mit dieser Einstellung kann man HD natürlich nicht "ausrotten".

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Re: Umfrage: HD und ED -Untersuchung -die 2.

Beitragvon Regine » Mo 7. Jul 2014, 23:08

Hi Lena,
nee bei denen ist es auch deutlich besser geworden vorallem in der Leistung. Auch Dank des ZW´s
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Re: Umfrage: HD und ED -Untersuchung -die 2.

Beitragvon Uschi » Mo 7. Jul 2014, 23:40

Bettina hat geschrieben: Es sollte schon ein TA sein, der das Röntgen für die gutachterliche Beurteilung durch den KfT beherrscht. Es ist nämlich ein Unterschied, ob der Hund zwecks Nachweis auf eine Erkrankung ruhig gestellt werden soll, oder ob die Aufnahme auch gutachterfähig ist. Nichts ist ärgerlicher, als eine Aufnahme vom KfT zurück zu bekommen, da sie nicht auswertbar ist


Das war der Grund, warum wir Yarosch 2x röntgen lassen mussten. Mein TA ist zugelassen vom SV für HD-Röntgen. Als ich ihn damals bei Yaroschs OP-Narkose bat, zur HD auch gleich ED zu röntgen, weigerte er sich.

Er sagte, er könne mir zwar anhand seiner Röntgen-Bilder sagen, ob Yaroschs Ellenbogen in Ordnung oder krank seien, aber er wüsste nicht, ob sie gutachtertauglich seien, er sei nicht ausgebildet dafür Gutachter-ED-Röntgenbilder zu machen.

Deshalb musste ich fürs ED-röntgen zu einem anderen TA gehen. Da ED-Röntgen ohne Narkose geht, war das nun kein sonderliches Problem.


Ich habe es meinem TA hoch angerechnet, dass er mir das so sagte.


Anja1402 hat geschrieben:Viele Züchter (oder sogar alle?) verpflichten die Welpenkäufer im Kaufvertrag

Ich wurde nicht verpflichtet, sondern eindringlich gebeten unter Nennung der Gründe. Deshalb, und auch aus o.a. Eigennutz und zum Nutzen meiner Hunde, machte ich das gerne.



LG
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Re: Umfrage: HD und ED -Untersuchung -die 2.

Beitragvon Regine » Mo 7. Jul 2014, 23:46

Hi uschi,
das wundert mich aber von deinem TA, denn der KFT gibt genaue Anordnung für den TA wie er ED röntgen soll und eigentlich solllte er das dann auch können zumal er ja auch für den SV röntgt.
Aber manchmal gehören TA einer seltsamen Gattung an. :dog_biggrin
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Re: Umfrage: HD und ED -Untersuchung -die 2.

Beitragvon Uschi » Mo 7. Jul 2014, 23:56

Regine hat geschrieben:das wundert mich aber von deinem TA

Er ist kein Geld-Geier und er ist immer ehrlich, schickt mich zu Kollegen, wenn er der Meinung ist, dass er etwas NICHT weiß. Das schätze ich sehr an ihm. War auch nicht beleidigt als ich zu Wijntas Pyo eine Zweitmeinung einholte.
Die Kollegin, die er mir empfahl für die PRA-Untersuchung, war sehr gut. Einfühlsam zu Yarosch und auch zu besorgtem Frauchen. :dog_wink

Manchmal ist er auch seltsam, das stimmt, a Schwob halt. :dog_laugh

Wir haben schon so viel zusammen durchgemacht in all den Jahren, incl. Impf-Diskussionen bis aufs Blut. Es ist schon i.O., so wie er ist.



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