Die Ideen dürfen einem nicht ausgehen - Voraus -

Unterordnung, Fährte, Schutzdienst

Re: Die Ideen dürfen einem nicht ausgehen - Voraus -

Beitragvon Pancho » Mo 24. Mär 2014, 10:17

Dem Pancho habe ich immer seine Leine hingelegt.

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Re: Die Ideen dürfen einem nicht ausgehen - Voraus -

Beitragvon Rudy » Mo 24. Mär 2014, 13:29

Wir haben eine kleine Kuhle am Ende des Platzes, so das der Hund von weitem nicht sehen kann, ob seine Beisswurst dort liegt. Wenn sie da ist-spielen- wenn nicht Platz- Freigabekommando-zurückkommen- spielen.
Anfangen auf kurze Entfernung, dann immer größer.
Ich hoffe, das ich das richtig erklärt habe, denn ich bin ja nur Zuschauer und Fahrer.

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Re: Die Ideen dürfen einem nicht ausgehen - Voraus -

Beitragvon Uschi » Mo 24. Mär 2014, 13:58

Wir haben auch eine kleine Kuhle. Aber es liegt IMMER was drin, egal was. Nur am Tag X, da liegt eben nichts.

So haben wir es beim Obedience auch gemacht.



Zurückkommen lassen möchte ich ihn eigentlich nicht. Er soll unbedingt und unter allen Umständen dort liegen bleiben bis ich dort bin, und gar nicht auf die Idee kommen, dass das auch anders sein könnte.

Aber erst muss er jetzt mal Platz machen. :dog_blink



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Re: Die Ideen dürfen einem nicht ausgehen - Voraus -

Beitragvon Rudy » Mo 24. Mär 2014, 19:37

Wenn immer etwas drin liegt, belohnt sich der Hund selbst, wenn er dein "Platz" ignoriert und durchgeht. Oder was macht ihr in diesem Fall? Der Hund muss immer in der Hoffnung sein, das er etwas finden könnte. Wenn aber das Kommando "Platz" kommt wird der Hund wissen"es ist nichts da, ich brauche nicht zu suchen, Belohnung gibt es AUSSCHLIEßLICH nach Freigabekommando beim HF". Kommt er selbstständig zurück, gibt es nichts. Zum Anfang darf der Hund sehen, das du etwas hinlegst, später legt ein Helfer unbemerkt etwas hin und der Hund wird seine Belohnung finden. Also wird er immer voller Hoffnung nach vorn gehen.
Soweit meine Theorie.

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Re: Die Ideen dürfen einem nicht ausgehen - Voraus -

Beitragvon Kirsten » Mo 24. Mär 2014, 20:21

Hallo!
Bei unser nicht mehr bestehenden SV-Ortsgruppe lag am Ende des Vorraus ein weißer Teller und darauf lag je nach Hund ein Leckerchen oder Ball. Der Teller hatte den Vorteil, daß der Hund den Rasen nicht nach dem Leckerchen absucht. Am Anfang war es bei manchen Hunden ein Eßteller und zum Schluß ein kleiner Miniteller.
Tschüß Kirsten
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Re: Die Ideen dürfen einem nicht ausgehen - Voraus -

Beitragvon Susan » Di 25. Mär 2014, 05:05

Wenn er sich nicht legt auf Dein Platz-Kommando, dann versuch doch mal, da oben Leute hinzustellen, die ihm helfen und ihn erinnern, was er da machen sollte. Die einfach ein paar Meter von seiner angesteuerten Stelle - was immer das sein mag - entfernt zunächst desinteressiert rumstehen/rumgehen und Dein "Platz" wiederholen, wenn er es ignoriert. Klappt meist gut.

LG Susan
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Re: Die Ideen dürfen einem nicht ausgehen - Voraus -

Beitragvon Uschi » Di 25. Mär 2014, 10:03

Hallo Susan,

haben wir so gemacht, er musste JEDESMAL erinnert werden. Der Spielreiz scheint zu groß zu sein mit der Beißwurst. Er rennt hin, schnappt sich die Beißwurst und ist erst mal auf dem Rückweg zu mir, bis er wahrnimmt, dass er Platz machen soll. Macht er dann auch, aber halt erst zu spät.

Deshalb ja die Idee, etwas hinauszulegen, mit dem man nicht spielen kann, so dass der Reiz nicht so groß ist, zu mir zurückzukommen, um zu zergeln.


Rudy hat geschrieben:Wenn immer etwas drin liegt, belohnt sich der Hund selbst, wenn er dein "Platz" ignoriert und durchgeht.

Da liegt ja deshalb was, damit der Hund überhaut Anreiz hat rauszugehen. Er wird nicht gehen, wenn ich ihn irgendwo ins Leere schicke, wie soll er das verstehen? Wenn er es kapiert hat, dass er eine Strecke rennen soll, kann man vielleicht mal nichts rauslegen.

Wir machen das nie, es liegt IMMER was. Im Obedience haben wir das auch so gehalten.


Rudy hat geschrieben:Oder was macht ihr in diesem Fall?

Ihm kommentarlos den Gegenstand abnehmen, wiederholen. Wenn es klappt, wird gespielt mit dem HF, sonst eben nicht. Das Spiel mit dem HF ist die Belohnung, nicht der Gegenstand selbst.




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Re: Die Ideen dürfen einem nicht ausgehen - Voraus -

Beitragvon Rudy » Di 25. Mär 2014, 19:18

Durch die nicht sichtbare Beisswurst oder ähnliches soll der Hund lernen, nach vorn zu gehen, denn zu 90% findet er ja seine Bestätigung. Deshalb erst auf kurze Distanz und der Hund sieht, das du etwas hinlegst, dann den Abstand vergrößern und der Hund findet immer seine Bestätigung. Dann von einem Helfer das Objekt der Begierde nach vorn bringen lassen. Sicherlich wird der Hund zögernd Voraus gehen, dann den Hund mit Kommando nach vorn "treiben"- und siehe da, es ist doch eine Belohnung! In der Prüfung ist auch nichts zu sehen, es könnte aber was da liegen. Dann kommt das Kommando "Platz", wobei auf keinen Fall etwa da liegt. Wenn er Platz annimmt, wird er belohnt, wie auch immer. Sicherlich wird er zum Anfang "durchgehen" aber mit der Zeit sollte er lernen: "wenn Platz kommt brauche ich nicht zu suchen!"
Die Leute auf dem Platz, die plötzlich das Kommando wiederholen sind doch sehr untypisch für eine Prüfungssituation, genauso wie ein sichtbares Ziel. Vielleicht lernt der Hund auch, das erste Kommando zu ignorieren und in der Prüfung IST niemand, der ihn stoppt. Was passieren kann wenn immer etwas daliegt sieht man an den Hunden, welche das Platzkommando ignorieren und voller Leidenschaft das Ende des Platzes absuchen.
Bei uns heißt es: für den Hund immer klare Bilder und Situationen schaffen- am besten wie in der Prüfung.
Nein, ich habe noch keinen Hund in VPG geführt, es hat nur bis zur BH gereicht, aber ich bin interessierter Zuschauer und Laufbursche und dieses "System" ist für mich nachvollziehbar.
Aber viele Wege führen nach Rom und jeder wird für sich die beste Methode finden.

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Re: Die Ideen dürfen einem nicht ausgehen - Voraus -

Beitragvon Susan » Mi 26. Mär 2014, 23:45

Naja, wegrennen lassen dürfen ihn die Helfer natürlich nicht. Der muss die schon deutlich wahrnehmen. Ansonsten würde ich sagen, musst Du zusätzlich weiter am Grundgehorsam feilen, denn er nimmt Dich nicht ernst. Platz ist Platz und da muss er runter, sofort. Das Triebziel da oben, das braucht er, denn er soll sich ja auch schnell und geradeaus entfernen.

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Re: Die Ideen dürfen einem nicht ausgehen - Voraus -

Beitragvon Susan » Do 27. Mär 2014, 00:02

Rudy hat geschrieben:Die Leute auf dem Platz, die plötzlich das Kommando wiederholen sind doch sehr untypisch für eine Prüfungssituation, genauso wie ein sichtbares Ziel.


Es geht darum, überhaupt erst einmal eine Situation herzustellen, die es der HF möglich macht, den Hund für richtiges Verhalten zu loben. Bisher macht er alles falsch und er weiß nicht wirklich, was richtig ist. Das hat mit einer Prüfungssituation nichts zu tun, überhaupt nichts. Er muss erst lernen, was zu tun ist.

Rudy hat geschrieben:Bei uns heißt es: für den Hund immer klare Bilder und Situationen schaffen- am besten wie in der Prüfung.


Klare Bilder und Situationen ja - aber nicht wie in der Prüfung. Ständig wie in der Prüfung auf dem Platz rumzulaufen, macht auch den bestveranlagten Hund zu einer müden Träne, weil es sich ablutscht. Kein Hund wird auf Dauer flott und fröhlich mitarbeiten, wenn er den Ablauf bis zum Erbrechen üben musste und dasauch noch immer nach Schema F.


LG Susan
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