Aller erste Übungen beim Obedience

Tempo, Gehorsam und Ausdauer
lulu

Aller erste Übungen beim Obedience

Beitrag von lulu » So 6. Mär 2011, 19:31

Hallo an Interessierte,
2009 habe ich drei kleine Videos als Ergebnis eines Obedience Anfängerseminars zusammen geschnitten.
Diese habe ich jetzt wieder entdeckt und hier sind sie:
Trockenübung Laufen
Box
Apportieren
LG von Christoph und Rudel

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Smilla+Finn
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Re: Aller erste Übungen beim Obedience

Beitrag von Smilla+Finn » So 6. Mär 2011, 21:00

Da bin grade auch bei mit Smilla an der Box und dem Apportieren.
Bei meinem Zwerg haben Susis Methoden super funktioniert. Für Smilla muss ich leider ein bissel umdenken.
Beide Übungen gehen nur über Beute, sprich Beutetrieb.
Aber sind schöne Videos.

lg Rike mit Smilla die auch grad im Obi anfängt und Finn
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Uschi
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Re: Aller erste Übungen beim Obedience

Beitrag von Uschi » So 6. Mär 2011, 21:04

Hallo Christoph,

hattet Ihr zu Beginn gleich Metall zum Apportieren?


LG
Uschi
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Rover

Re: Aller erste Übungen beim Obedience

Beitrag von Rover » Mo 7. Mär 2011, 14:27

Hallo Christoph,

die Videos habe ich mir interessiert angesehen.
Das erste - Trockentraining Laufen - finde ich für mich als Laien ganz schön, naja, abschreckend. Wofür soll das gut sein? Um dem Hund ein Signal zu geben, wie man weiterläuft? Wenn er aufpasst, müsste das doch auch so gehen, oder?
Es sind diese absolut alltags- untauglichen Abläufe, die mich stören. Das ging mir seinerseits schon bei unseren (wenigen) Besuchen auf dem Hundeplatz so.
Aber vielleicht erschließt sich mir der Sinn nur nicht? :sheep

Interessant ist die Übung zum Apportieren, die werde ich nachher mit Rover probieren. Schade, dass ich dazu nicht klickern kann, oder vielleicht kriege ich ihn noch irgendwo in der Hand unter, mal sehen.
Dein Buch habe ich übrigens gelesen, irgendwann müssen wir darüber mal schwatzen!

Viele Grüße, Kerstin

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Re: Aller erste Übungen beim Obedience

Beitrag von Konny » Mo 7. Mär 2011, 17:17

Hy

Das Fusslaufen(Stellung der Füsse in den Wendungen) stammt ursprünglich von Angela White, praktiziere ich seit ca 10-11 Jahren (Obedienceseminar bei Angela).
Es hilft dem Hund beim Beinkontakt in den Wendungen. Der Hund orientiert sich mehr an der Körperhaltung als man denkt.
Eine unpassende Bewegung und er reagiert ganz anders, als gewohnt. Und wir denken, er hat keine Lust auf diese Übung.
Genauso ist es bei Übungen bei denen wir immer spezielle (uns oft) unbemerkte Hilfestellungen geben. Bei der Prüfung fällt diese weg und der Hund "verweigert " die Übung, weil er mehr auf die Körpersprache als auf verbale Komunikation ausgelegt ist.
Aportieren mit Maul festhalten, finde ich äusserst ungünstig, da Druck Gegendruck auslöst und der Hund mit dem Knautschen anfängt.
Der Anfang mit dem Klickern war absolut OK. Falk nimmt mittlerweile nach 2 Monaten Übungszeit das Holz schon kurz auf, allerdings ohn festhalten. Apportieren ist eine mühselige Geduldsarbeit, je öfter je kürzer.

LG Konny
Der Weg wächst im Gehen unter Deinen Füssen.
Auf wunderbare Weise entfaltet sich die Reise mit dem nächsten Schritt.
Frieder Gutscher

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Smilla+Finn
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Re: Aller erste Übungen beim Obedience

Beitrag von Smilla+Finn » Mo 7. Mär 2011, 20:27

Außerdem sind diese Trockenübung gerade für Frauen ganz sinnvoll :dog_biggrin . Die Sache mit dem Rechts und Links is nämlich nicht so einfach. Ich hab mich auf Prüfungen schon 2x verlaufen trotz regelmäßiger Trockenübungen.

lg Rike mit Smilla und Finn
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Eddi

Re: Aller erste Übungen beim Obedience

Beitrag von Eddi » Mo 7. Mär 2011, 20:33

Hallo Christoph,

also ähem, räusper.....
ichverstehdasallesnichtwofürisdasgut :sheep

müssten sich die Videos selbst erklären, also bin ich zu blöd? Oder hab ich bloß keine Ahnung, was man damit alles tolles machen kann und versteh das deshalb nicht? Oder liegt es an meiner einzigartig objektiven Sichweise :dog_wink , daß ich erst gar keinen Sinn finden will?

Wozu tappt der Hund in das aufgemalte Quadrat? Das ist die "Box"? Welche alltagstaugliche Schlüsse ziehen Hund und Halter daraus? Soll das überhaupt was alltagstaugliches werden? Wenn es für die Kunst ist, als Selbstzweck sozusagen, dann kann ich damit leben, denke ich. :dog_blush
Warum wirft man das Ding, welches der Hund suchen/apportieren soll, nicht einfach weg und freut sich die Ohren kringlig, wenn der Hund das Hölzchen anschleppt?
@Konny was macht denn der Hund 2 Monate lang dabei beim Üben? Ich werf was, sag "brings!" oder "hols" (voll konsequent, gell? :dog_huh ), erwähne vielleicht noch den Namen des Spielzeugs, damit Hund zukünftig weiß, welches Ding er holen soll, falls ich es mal verstecken werde und dann rennt Hund und schleppt es an. Allerdings kann ich dabei weder die Fußfolge vom Hund noch die Hupferanzahl wesentlich beeinflussen. Ist das das Ziel, nicht das freudige Anschleppen?

Ich möchte das beileibe nicht schmälern, was ihr da macht, scheint ja was besonderes zu sein und außer mir scheinen ja auch alle zu wissen, worum es da geht. Aber was genau tut ihr denn da? Laufstilbewertung? Warum kann man mit einem falschen Bein anhalten? Warum muß man denn in Gotts Namen, die Knöchel dabei verrenken, wenn man mit dem Hund Fußgehen üben will? Außer natürlich, es käme wie beim Dressurreiten auf die einzelne Figur und deren Exaktheit an?
Ich wusste nicht, daß Obiedience sowas ist; das wäre doch das gleiche in grün, was beim VPG gemacht wird, oder?

So ins lächerliche ziehen, wie sich mein Geschreibsel anhört, will ich das gar nicht, nur mir erschließt sich absolut kein Sinn in diesen Aktionen. Zumindest nicht, wenn ich annehme, da soll was für's Leben, nicht für die SChule gelernt werden. Wobei ich besonders im Studium festgestellt hab, daß für das Leben weniger dabei ist und das war teilweise trotzdem ganz putzig. Immerhin kann ich nun fast jede Blume auf Lateinisch mit ihrem Familiennamen anreden oder kenn Krankheiten, deren Namen mir nicht mehr auf Deutsch einfällt...und solche Dinge.
Irgendwie komme ich scheints mit Übungen zum Selbstzweck nicht so recht kalr, ich möchte einen "Sinn" darin sehen. Zum Beispiel gehe ich mit meinem Pferd "Kühe schubsen". Also in Wahrheit lernt man/frau/pferd wie eine Herde getrieben wird, einzelne Rinder aussortiert werden etc. Ist ja im Grunde auch nix fürs Leben, denn wo in unserem zivilisierten Land müsste mein Pony das zum Lebensunterhalt tun? Wir machen das auch aus Spaß an der Freud und hoffen, daß es den Rindern, wenn schon nicht Spaß (aber manche finden das ganz toll, besonders bei Pferden, die stiften gehen...), so doch zumindest körperliche Ertüchtigung und eine Abwechslung zum Wiederkäuen bietet. Im Viereck Figürchen reiten hingegen finde ich ziemlich albern und mache grad nur das, was als Gymnastik und "Trockenübung" für ein gesundes Pferd nötig ist. Aber das wäre zumindest so etwas was ich unter "Sinn finden" verstehe. Versteht man das ?

LG
Eddi
möchte niemandem auf den sChlips getreten sein; mich interessiert echt, was daran besonders ist und was alltagstauglich....

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Re: Aller erste Übungen beim Obedience

Beitrag von Uschi » Mo 7. Mär 2011, 20:38

Hallo Eddi,
Eddi hat geschrieben:Wenn es für die Kunst ist, als Selbstzweck sozusagen, dann kann ich damit leben, denke ich.
sieh es als Kunst.

Und geh Dir das mal anschauen. Fürs Leben ist genug dabei, man muss es nur sehen.


LG
Uschi
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Re: Aller erste Übungen beim Obedience

Beitrag von Smilla+Finn » Mo 7. Mär 2011, 20:46

Also kann da jetzt nur für mich antworten. Nen wirklichen Sinn gibts fürs Alltagsleben nicht wirklich. Denn im Alltag verlang ich selten das mein Hund mich anschaut wenn er neben mir herschlurft.
Aber so nen wirklichen Sinn gibts beim Agi oder THS ja auch nicht.
Aber und jetzt kommts meine Hunde haben tierisch Spass daran. Sicher nicht an jeder Übung und manche Übung hat Finn auch so umgestaltet das er Spass dran hat, aber an dem Großteil hat er echt Spass.
Jut bei der Eigenidentifiezirung (finde das Hölzchen was Frauchen berührt hat unter vielen) geht er gerne mal stiften und knabbert dran rum.
Muss aber auch sagen das es im Alltag fürs neben mir laufen auch nicht so tolle Belohnung gibt.
Naja und da ich und Hund Spass dran haben wird halt regelmässig trainiert und da ich auch bedingt Ehrgeizig bin gehts auch hin und wieder mal auf ne Prüfung und ich freu mich nen Kullerkeks wenns gut läuft. Für Finn sind Turniere auch irgendwie ganz lustig denn er steht auf Applaus. Dann wird noch mal die Schokoseite präsentiert.

lg rike mit smilla und finn
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lulu

Re: Aller erste Übungen beim Obedience

Beitrag von lulu » Di 8. Mär 2011, 10:51

Hallo,
seit Sonntagabend war ich offline, weil es Probleme mit meinem DSL Anschluss gabe. Jetzt ist aber wieder alles OK.
Also:
Mit Obedience habe ich mich dass erstemal konkret befaßt, als wir wegen der Arthrose von Lucas unseren geliebten Agilitysport nicht mehr ausüben konnten.
Als erstes habe ich als Zuschauer an einem Seminar der Tierärztin und Hundetrainierin Imke Niewöhner teilgenommen.
"Lernen Sie, mit Ihrem Hund zu kommunizieren statt nur zu kommandieren."
Lucas und ich waren auf der Strecke Kommunikation als gutes Agilityteam schon sehr weit. Was ich dann auf dem Seminar sehen konnte, hat mich aber total faziniert. Bei aller angestrebten Perfektion ob nun alltagstauglich oder nicht, war es vorallem der Spass und die Freude die Hund und Hundeführer dabei haben können. Das Niveau dieses Seminars und auch des Seminars bei Susi Traut, war für mich der Maßstab für meine Arbeit mit Lucas. Das hat dazu geführt, dass ich mit Lucas allein trainiere und auf der Suche nach einem ambitionierten Trainigsteam zu gegenseitigen Austausch bin. Turniere sind überhaupt kein Ziel für uns, sondern nur der Spaß an der Freud.
Alltagstauglich habe ich mit Lucas z.B. trainiert, dass er mir beim Ballspiel oder auch Apportieren nicht einfach den zurückgebrachten Ball vor die Füße schmeißt nach dem Motto "So, nun mach mal wieder". Sondern den Ball im Maul behält, mich freudig und erwartungsvoll anschaut. "Na Cef, wann gehts weiter" Ich dann dem Ball aus seinem Maul nehme, den Ball werfe und wenn ich vorher freundlich und leise "Lucas bleib" gesagt habe, Lucas trotz seiner Ballverrücktheit freudig erwartungsvoll sitzen bleibt, mich anschaut "Na Chef, wann darf ich?" und auf ein leises "Los" freudig übermütig seinen Ball holt.
Ein solches Training, wenn es gut gemacht wird, ist außerordentlch förderlich für die Rudelbindung, für das gegenseitige Vertrauen zwischen Mensch und Hund.
Den Grundgedanken des Obedience habe ich instiktiv bei Lucas schon auf dem Weg zur "BH Prüfung mit Spassfaktor" angewendet.
Das ist nicht Unterordnung sondern Gehorsam im besten Sinne.
Vertrauensvolle Grüße von Christoph und Lucas
PS:
Meine drei kleinen Videos sind natürlich nicht als Lehrvideo gedacht, sondern es sind nur persönliche Erinnerungen, die ich mit Euch teilen wollte.
Deshalb gehe ich auch nicht auf Eure Detailfragen ein. Dies ist ein Lehrvideo.

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