Hupla oder was?????

Dogdance, Flyball, Frisbee, Longieren, Zughundearbeit und andere Beschäftigungen mit dem Airedale

Hupla oder was?????

Beitragvon Friends of Eddy » Mo 20. Jun 2011, 20:33

eigentlich hatten wir (das sind ich, James und Toni) ja vor mit Eddy auf dem hupla aktiv zu werden. Die Motivation war Spaß und Abwechslung für alle. Aber da steht die "deutsche hupla Mentalität" vor.

- Ja wer ist denn nun für den Hund zuständig? Ein Hund kann nur von einer Person geführt werden! -

ich: Wir wollen ja auch nicht zu dritt gleichzeitig an der Leine hängen. Dachten wir wechseln ab wie's halt paßt.

- ungläubiger Blick über soviel Hundeunverstand: also das geht ja überhaupt nicht. Bei uns braucht ein Hund einen festen Führer.-

ich: und Eddy ist halt ein Familienhund mit 3 Bezugspersonen und kein Hundesportgerät. Wie können wir das denn jetzt lösen? Wollen nicht unbedingt Prüfungen ablegen, sondern einfach den Hund sinnvoll und interessant beschäftigen.

- Hah, ohne BGH Prüfung, darf hier kein Team auf den agility Platz oder beim Breitensport mitmachen. Dann könnte ja jeder machen was er will!

ich denke: da war ich nun fast 20 Jahre nicht mehr hier, sehe zwar neue Gesichter aber leider sind's immer noch die gleichen A....löcher. Ich nehm mal an die sind ganz einfach lernresistent. Das muß sich keiner von uns antun, am allerwenigsten Eddy, der um sich zu wehren ja höchstens mal beißen kann.

Das war definitiv unser letzter Besuch auf diesem hupla!!!!

Aber es gibt auch Positives zu berichten. Ich habe in nur 20 km Entfernung eine Hundeschule gefunden, die mir sehr gut gefällt. Die Leiterin bildet Therapiehunde aus und GsD sind unsere Vorstellungen vom Hund als Partner ziemlich deckungsgleich. Wir dürfen bei ihr auch als vierer Rudel agieren oder in jeder anderen Kombination. lol.

Das allerbeste ist jedoch, daß eine Freundin von ihr dort regelmäßig mantrailing seminare abhält!!!! Hab die Frau leider noch nicht selber getroffen, aber sie macht das schon seeeehr viele Jahre, hat unter anderem Rettungsstaffeln ausgebildet, das hört sich doch recht beruhigend an, oder?

Mehr Neuigkeiten gibt's heute nicht. Wenn's mehr zu berichten gibt, werd ich euch auf dem Laufenden halten.

LG Doris & Eddy
Friends of Eddy
 

Re: Hupla oder was?????

Beitragvon Smilla+Finn » Mo 20. Jun 2011, 21:50

Ja nicht aufgeben. Es gibt viele super gute HuPlätze wo es um die Auslastung des Hundes geht und um den Spaß als Team (naja oder Quartett) :dog_biggrin .
Aber leider gibt es auch immer noch viele Vereine wo es nur darum geht Prüfungen zu laufen und Pokale zu sammeln.
Ich hatte Glück und hab gleich auf Anhieb den richtigen Verein für mich gefunden wo wir als Familie gern gesehen sind und der mich unterstützt egal ob ich nur Just for Fun trainiere oder Turniere laufen möchte.
Aber euer 2.ter Anlauf hört sich auf jeden Fall schon besser an.
Und warum soll Hund nicht mit mehreren Personen arbeiten :sheep ?

lg Rike mit Smilla und Finn
http://airedale-terrier.cms4people.de/index.html
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Re: Hupla oder was?????

Beitragvon Kathinka » Mo 20. Jun 2011, 22:45

Hmm, naja, die feine englische Art war das aber auch nicht von denen.

Ich kenne es von uns z.B. so, dass wir raten, dass nur eine person die Grundausbildung des Hundes übernimmt (meist handelt es sich hier um Welpen/Junghunde, die noch gar nichts bis wenig können) und wenn die Basis mal da ist, dann können auch durchaus mehrere mit dem Hund "arbeiten". Aber ich sehe das auch nicht immer so eng (besonders bei Familienhunden), viel wichtiger finde ich, dass sich diejenigen, die mit dem Hund zu tun haben einig sind mit den Kommandos und wo die Grenzen sind.

Und ne BH ist ja nicht überlegensnotwendig, wenn man keine Turniere laufen will, dann braucht man die ja nicht, beschäftigen kann man den Hund doch trotzdem.

ich drücke die Daumen, dass es bei der Hundeschule klappt und wer weiß, vielleicht haben wir in Eddy bald einen neuen strubbelschnutigen trailer :dog_biggrin

Grüßle Kathrin & Nicht-Airedale Itchy
Egal wie wenig Geld und Besitz Du hast, einen Hund zu haben macht Dich reich! - (Louis Sabin)
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Re: Hupla oder was?????

Beitragvon Anneliese » Mo 20. Jun 2011, 22:46

Moin Doris,
mit der Hundeschule hast Du ja eine gute Alternative gefunden - viel Spaß und Erfolgt wünsch ich Euch da.

Ich habe auch sehr lange gesucht bis ich für Bente und mich was passendes gefunden habe.
Die BH wollte ich unbedingt mit Bente machen - ergab sich aber nicht so.
Wir hatten mehrere Einzeltrainingsstunden für 50 Euro die Stunde und einen Schäfer-HuPla absolviert und ausprobiert
und fühlen uns jetzt auf einem HuPla wohl, der nur von Frauen geleitet wird.
Da ist eine ganz angenehme Atmosphäre - es sind auch 95% Frauen mit ihren Hunden dort - aber wer richtig auf Leistung
trainieren will, der kommt wohl nicht wirklich weit dort - ist mir auch egal - und Bente will sowieso nicht einsehen, dass an der Hosennaht "Sitz" gemacht wird und das Frauchen angehimmelt wird... :dog_wacko

Gut an dem HuPla finde ich, dass die Hunde vor Beginn des Trainings und zwischendurch ohne Leine frei laufen dürfen - jeder HF ist
für seinen Dackel verantwortlich und hat auch zu schauen was der treibt - und das er keinen anderen Hund treibt...und zum Kaffee trinken
kommt der Hund mit ins "Lokal" und nicht in die Thermobox wie auf dem Schäfer-Platz den ich "ausprobiert" habe.

Liebe Grüße - und berichte mal weiter, wie es so läuft - wenn Du magst
Anneliese
Anneliese
 

Re: Hupla oder was?????

Beitragvon Bine » Di 21. Jun 2011, 10:12

Hallo Doris,


Friends of Eddy hat geschrieben:
- ungläubiger Blick über soviel Hundeunverstand: also das geht ja überhaupt nicht. Bei uns braucht ein Hund einen festen Führer.-


LG Doris & Eddy


aus eigener leidvollen Erfahrung sag ich: " ein Hund in der Grundausbildung braucht 1 festen Führer", ansonsten treibt ihr Eure Ausbilder in den Wahnsinn und der Hund lernt gar nix.
Ich hab den Versuch : Familienhund mit 3 Führer mal gestartet, es endete in einem Fiasko, weil jeder Führer was anders machte und der Hund zum Schluss nur noch machte, was er wollte, mal ganz abgesehen davon das ich als Hundeausbilder jede Woche wieder bei "Null" anfing, weil jeder Hundeführer das vergessen hatte, was er vor 3-4 Wochen mal gemacht hat, so dümpelt man dann 1 Jahr dahin und der Hund kann genausowenig wie vorher.
Also bei mir hättest Du eine ähnliche Ansage bekommen, weil es einfach kein Sinn macht, es sei denn, Du hättest gesagt: ist mir alles wurst, ich will nur den "Platz beitreten".
Hat der Hund eine grundsolide Ausbildung ist es egal, wer hinten dranhängt, da brauchts dann nur 2-3 Trainingseinheiten und der Hund funktioniert bei allen.
Nix für ungut
Bine
Bine
 

Re: Hupla oder was?????

Beitragvon Friends of Eddy » Di 21. Jun 2011, 15:57

Hi Bine und alle zusammen,
ich glaube ich weiß, worauf du hinaus willst, und in einer idealen Welt wärs wahrscheinlich auch so. In der Praxis sieht's bei uns so aus, daß der Hund in der Regel tagsüber bei mir ist und abends ab ca. 5-6 Uhr bei meinem Sohn in seiner Wohnung. Sein Lager ist in einer großen Diele, von der je rechts und links meine und seine Wohnungstür abgeht. Nachts lassen wir die Tür auf und Eddy macht in jeder Wohnung seine "Kontrollgänge". :dog_laugh. Schlafen tut er aber fast immer in der Diele, weil er dort den besten Blick nach draussen hat. Und James unternimmt fast jeden Tag ca. 2 Stunden was mit ihm. Daher ist es mir wichtig, daß alle 3 seiner Bezugspersonen auch auf die gleiche Weise und mit der gleichen Konsequenz von Anfang an arbeiten. Die von dir angesprochenen Probleme resultieren meiner Meinung nach aus ungleichen Verhaltensmustern der Bezugspersonen. Ich seh ehrlich gesagt nur Vorteile darin, wenn wir alle gleichzeitig lernen mit ihm auf die gleiche Weise umzugehen. Für Eddy macht das doch alles leichter.

War heute vormittag bei der Hundetrainerin und hab mir mal den Ablauf einer Trainingseinheit angeschaut und bin jetzt guter Dinge, daß alles fein laufen wird. Wir haben uns erstmal darauf geeinigt, daß wir mit 2 bis 3 Einzelstunden anfangen, bei denen wir alle zugegen sein werden, um sicher zu stellen, daß wir alle 3 in unserem Umgang mit Eddy konform gehen und wenn das läuft machen wir noch ne Weile in ner kleinen Gruppe mit. Und danach, wenn es uns dort gut gefällt, fangen wir mit mantrailing an.

Ich hoffe mal daß die Praxis hält, was die Theorie verspricht! :dog_laugh
Werde euch zwischendurch auf dem Laufenden halten.

LG Doris & Eddy und der Rest

PS Hoffe ich hab diesen Post nicht in den vollkommen falschen Bereich gemacht. Wußte nicht wirklich, wo ich das unterbringen sollte.
Friends of Eddy
 

Re: Hupla oder was?????

Beitragvon Jackson » Di 21. Jun 2011, 18:34

Hallo Doris,

bei den üblichen Hundevereinen, bei denen man Mitglied wird und nur einen Jahresbeitrag zu bezahlen hat, sind Trainer tätig, die ehrenamtlich arbeiten. Über die Qualitäten möchte ich jetzt hier gar nicht sprechen. Da ist sicher eine ganze Bandbreite vertreten. Nur kurz gesagt, die ehrenamtlich Tätigen opfern Freizeit, engagieren sich und identifizieren sich mit ihrem Verein. Das Abschneiden im Wettkampf gibt dem Trainer ein Feedback und zeigt ihm, wo und wie sein Training angepasst, verbessert werden muss. Wenn dann Sportangebote wie Agility, Obedience, VPG, Flyball.....usw. bestehen, geht man gemeinsam auf Turniere, hat Spaß zusammen und der Teamgeist wird gestärkt. Für die genannten Sportrichtungen wird jeweils die BH-Prüfung verlangt, ohne die man auf Wettkämpfen nicht starten darf.

Wenn ich nicht vorhabe, leistungsmäßig Sport zu betreiben oder in einen Verein einzutreten, dann ist für diesen Fall die Hundeschule besser geeignet. Dort zahlt man seinen Kursbeitrag und hat keinerlei Pflichten zu erfüllen.

Aber ich finde es nicht fair, einen Trainer als A....loch zu bezeichnen, nur weil er es gerne hätte, dass auf dem HuPl, auf dem er umsonst tätig ist, leistungsorientiert und nicht nur just for fun, gearbeitet wird. Ein Trainer, der Einsatz bringt, möchte natürlich auch Einsatz der Hundeführer sehen.

Ihr werdet schon das Richtige für Euch finden. Ich wünsche Euch auf jeden Fall viel Spaß mit Eddy und dass Ihr Euch bald irgendwo gut aufgehoben fühlt. Angebote gibt es ja reichlich und prüfen sollte man sie gut.

Viele Grüße
Annette
Jackson
 

Re: Hupla oder was?????

Beitragvon Anneliese » Di 21. Jun 2011, 18:48

Moin!
@Annette,
bei den Hundeplätzen die ich kennengelernt habe brauchte man nicht Mitglied zu werden, sondern
Nichtmitglieder zahlen in einer Übungsgruppe pro Trainingseinheit ca. 5 Euro und brauchen dafür den Rasen
nicht zu mähen.
Oder können auch Einzeltrainingsstunde buchen die dann nach Absprache honoriert werden.
Auf dem Hundeplatz auf dem ich mit Bente bin kann ich auch keine Begleithundeprüfung ablegen, weil...
ach - da gibt es wohl unendlich viel Formalien die da vereinsmäßig zu bedenken sind - jedenfalls gibts das
nicht.

Wollte nur mal erzählen, das es offensichtlich ganz viele Unterschiede gibt.

Liebe Grüße
Anneliese
Anneliese
 

Re: Hupla oder was?????

Beitragvon Jackson » Di 21. Jun 2011, 19:51

Hallo Anneliese,

als mein Jackson Welpe war, gingen wir zu einem Verein, der Welpen- und Junghundestunden als Kurse anbot. Eine Mitgliedschaft wurde nicht nötig. Als die Kurse wegen des erreichten Alters des Hundes nicht mehr in Frage kamen, stellte man uns vor die Entscheidung in den Verein einzutreten. Entweder hörte man jetzt auf, oder man wurde Mitglied und konnte an allen Angeboten teilnehmen. Wollte man sportlich tätig werden und auf Turnieren starten, musste zwangsläufig die BH angestrebt werden.

Das was Du erzählst, habe ich noch gar nicht kennengelernt. Mit Porter war ich von Anfang an Mitglied in einem Verein und musste daher für den Welpenkurs nicht extra bezahlen.

Alle Hundevereine, die einem Hundesportverband und somit dem VDH angehören, können BH-Prüfungen durchführen.

Was ist das denn für ein Verein dem Du angehörst?

Viele Grüße
Annette
Jackson
 

Re: Hupla oder was?????

Beitragvon BigApple » Di 21. Jun 2011, 20:30

Hi Doris,
es gibt sicherlich auch Vereine in denen ihr mit eurer Konstellation arbeiten könnt, aber wenn ihr mit der Hundeschule zufrieden seid ist das ja auch super.
In jedem Fall wünsche ich viel Spaß mit eurem Hund.

Jackson hat geschrieben:Wenn ich nicht vorhabe, leistungsmäßig Sport zu betreiben oder in einen Verein einzutreten, dann ist für diesen Fall die Hundeschule besser geeignet. Dort zahlt man seinen Kursbeitrag und hat keinerlei Pflichten zu erfüllen.

Aber ich finde es nicht fair, einen Trainer als A....loch zu bezeichnen, nur weil er es gerne hätte, dass auf dem HuPl, auf dem er umsonst tätig ist, leistungsorientiert und nicht nur just for fun, gearbeitet wird. Ein Trainer, der Einsatz bringt, möchte natürlich auch Einsatz der Hundeführer sehen.


Hallo Annette,

ich finde nicht, dass der Einsatz eines Hundeführers sich darin spiegelt ob dieser auf ein Turnier geht (bzw. gehen will). Wichtiger finde ich ob jemand regelmäßig kommt, sich abmeldet wenn er nicht kann und wie er bei Anwesenheit mitmacht. Finde Zwang nie gut, weder beim Hund noch beim Halter ;-)

Bei uns im Hundeverein gibt 's auch so 10er-Karten für Nichtmitglieder, finde ich eigentlich eine feine Sache. Gerade am Anfang zum reinschnuppern obs der richtige Verein für einen ist.

Viele Grüße
Bernd
BigApple
 

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