Jagdliche zucht

Mantrailing, Rettungshunde, Jagd-, Polizei-, Therapie- und Begleithunde

Jagdliche zucht

Beitragvon Hacky83 » Do 4. Sep 2014, 08:48

Hallo Leute

Erstmal zu mir ich heiße Sebastian und komme aus dem schönsten. Bundesland der Welt :) Schleswig Holstein.
Ich habe das Glück gehabt das mich 2 Airedales begleiten durften Gesa von der Schwarzen kuhle und Barny von der Stör, nun bin ich schon ein paar Jahre ohne Airedale aber nicht ohne Hund wir haben 2 Kurzhaarige Foxterrier rüden Scooter und Ben die hier schon für Action sorgen.
Nun werde ich im Oktober mit meinem Jagdschein beginnen und da ich aufjedenfall auch einen Jagdhund führen möchte und meine Foxe aus diversen gründen es nicht können und für uns eigentlich keine andere Rasse als der Airdale in Frage kommt, bin ich auf der Suche nach einem Zwinger in dem schon Airedales Jagdliche geführt werden.

Mfg

Sebastian
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Re: Jagdliche zucht

Beitragvon Anja1402 » Do 4. Sep 2014, 09:28

Hallo Sebastian,
willkommen im Forum :dog_biggrin Was jagdlich talentierte Airedales angeht, kann dir Konny bestimmt weiterhelfen, ihr Boyar hat die Jagdbrauchbarkeitsprüfung (heißt das so? :dog_wacko ) gemacht. Aber ich glaube, ALLE Airedales sind talentiert, was das angeht happy_02
Viele Grüße,
Anja mit Struppi
Nach manchen Gesprächen mit Menschen hat man den Wunsch, einen Hund zu streicheln, einem Affen zuzulächeln und vor einem Elefanten den Hut zu ziehen!
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Re: Jagdliche zucht

Beitragvon Lena » Do 4. Sep 2014, 10:17

Hallo Sebastian,
herzlich willkommen im Forum.
Was den jagdlich ambitionierten Airedale betrifft; ich glaub, da mußt du keinen bestimmten Zwinger suchen, das können die AT alle. :dog_laugh
Der Airedale wird ja nur bei uns in Deutschland nicht zur Jagd eingesetzt, in anderen Ländern sieht das anders aus.
Ich habe Verwandte in Kanada, und wenn die zu Besuch sind, hör ich immer wieder, daß dort der AT zur Bärenjagd eingesetzt wird.
Ein Hund, der zur Bärenjagd eingesetzt wird, muß sehr mutig sein, er darf den Bären nicht angreifen, das wäre tödlich, er muß den Bären stellen und verbellen.
Also mach dir mal keine Umstände, ich denke, du kannst einen Hund aus jedem Zwinger nehmen. :dog_smile Meine Hunde hatten/haben auf jeden Fall alle Jagdtrieb.

LG Lena
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Re: Jagdliche zucht

Beitragvon Anja1402 » Do 4. Sep 2014, 10:27

Lena hat geschrieben: Meine Hunde hatten/haben auf jeden Fall alle Jagdtrieb.


Na Trieb haben sie alle, aber zuviel Trieb macht dumm :bunny der Hund muss ja einerseits auch abrufbar sein und die Kommandos abwarten, andererseits selbstsätndig arbeiten. UND er darf die Beute nicht selbst fressen bzw. so lange schütteln, bis sie zerfleddert ist :dog_ph34r von daher glaube ich, dass nicht jeder AT auch als Jagdhund geeignet ist (auch wenn der Hund selbst das ganz anders sieht). Ich habe Riesenrespekt vor Jagdhunden :dog_blink was die alles leisten und wie gut die gehorchen, einfach toll.
Habe auch schon öfters gelesen, dass Airedales in den USA und Kanada oft als Jagdhunde eingesetzt werden, dort ist man erstaunt, wenn erzählt wird, dass Airedales in Deutschland im IPO-Bereich gearbeitet werden :dog_biggrin Letztens habe ich im Internet ein Forum (auf Englisch) gefunden, in dem es um Airedales als Gebrauchshunde ging, irgendwas mit "Working Airedales", das war auch ganz interessant.
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Re: Jagdliche zucht

Beitragvon Hacky83 » Do 4. Sep 2014, 10:49

Hallo
Jagdtrieb haben sie alle das ist sicher, nur wie ausgeprägt ist dieser?!
Ich arbeite als Helfer in unser ortsansässigen SV Og , übrigens auch mit unseren Fox Terriern und da sieht man große Unterschiede in den Leistungen, Hunde aus der sogenannten Hochzucht sind bei weiten nicht in der Lage die gleiche Leistung zu erbringen wie Hunde aus "Leistungs Zwingern " aber ich denke es ist schon logisch das sich Leistung vererbt. Natürlich bestätigen ausnahmen die Regel, was für beide "Linien" gilt .
Auch wenn es natürlich nur 1 Rassestandart gibt so selektiert jeder Züchter doch in seiner Zucht durch die Auswahl der Eltern Tiere auf gewisse Merkmale hin.


Mfg

Sebastian
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Re: Jagdliche zucht

Beitragvon Lena » Do 4. Sep 2014, 11:27

Hallo Sebastian,
ich denke aber, es kommt auch darauf an, wie der Hund von kleinauf geführt und ausgebildet wird. Bei unseren "Haushunden" versuchen wir ja, den Jagdtrieb zu unterdrücken. Wenn mit dem AT aber von Anfang an gearbeitet wird, glaube ich schon, daß er sich jagdlich führen läßt.

Und Anja,
gefressen oder geknautscht, haben meine Hunde ihre Beute nie. Im Gegenteil, der AT tötet absolut unblutig, von aussen war nie etwas zu sehen. Die toten Kaninchen oder Mäuse wurden mir gebracht und stolz gezeigt. :dog_angry
Wenn man einmal sieht, wie Katzen ihre Beute behandeln, das ist das reinste "Blutbad". :dog_tongue

LG Lena
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Re: Jagdliche zucht

Beitragvon Konny » Do 4. Sep 2014, 15:06

Hy Sebastian, hast PN von mir :dog_dry

Ich muss eines sagen, nicht jeder AT ist jagdtauglich. Wie Anja schon schrieb, zuviel Trieb ist schädlich. Es gibt einen grossen Unterschied zwischen Jagdtrieb und Jagen gehen( habe ich hier schon öfters geschrieben. Beim Jagdtrieb geht der Hund, ob der Besitzer es will oder nicht, beim auf die Jagd gehen, sagt der Hundeführer wann der Hund zu gehen hat. Ein Hund mit extremen Jagdtrieb ist für die Jagd absolut unbrauchbar.

LG Konny
Der Weg wächst im Gehen unter Deinen Füssen.
Auf wunderbare Weise entfaltet sich die Reise mit dem nächsten Schritt.
Frieder Gutscher

Boyar-vom-Drachenhort.de.tl
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Re: Jagdliche zucht

Beitragvon Anja1402 » Sa 13. Sep 2014, 12:15

Hallo Sebastian, schon fündig geworden? :dog_biggrin bin echt gespannt. wenn es so weit ist, erzähl doch bitte von eurer Jagdhund-Ausbildung :dog_rolleyes

Lena hat geschrieben:Und Anja,
gefressen oder geknautscht, haben meine Hunde ihre Beute nie. Im Gegenteil, der AT tötet absolut unblutig, von aussen war nie etwas zu sehen. Die toten Kaninchen oder Mäuse wurden mir gebracht und stolz gezeigt. :dog_angry


Hallo Lena,
ich meinte das auch eher allgemein, nicht unbedingt auf ATs bezogen :dog_laugh meiner hat zum Glück noch nie was erlegt (ich glaub, der ist dafür viel zu dusselig :dog_wacko ), aber ich sehe, dass er zB seine Spielzeug-Beute sehr fest hält. Im Schutzdienst ist so ein voller fester Griff natürlich gut :dog_wink aber ich kann mich auch dunkel erinnern, dass Konny in ihrem "Jaghundausbildungstagebuch" auch geschrieben hatte, dass Boyar bei den ersten Apportierversuchen etwas zu fest auf das Tier biss, sodass ein paar Eingeweide rauskamen :dog_blink
der AT einer Freundin fängt übrigens beim Baden im See ab und zu Fische, die er dann auch verspeist :dog_rolleyes
Nach manchen Gesprächen mit Menschen hat man den Wunsch, einen Hund zu streicheln, einem Affen zuzulächeln und vor einem Elefanten den Hut zu ziehen!
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Re: Jagdliche zucht

Beitragvon Lena » Sa 13. Sep 2014, 12:30

Hallo Anja,
das mit den Fischen darf Käthe aber nie erfahren, sonst ist mein Teich bald leer. :dog_laugh Die Fische werden bei mir auch immer heimlich gefüttert, in Käthes Abwesenheit, wenn meine Freßnudel einmal mitkriegt, daß da Futter reingeworfen wird, springt sie garantiert hinterher. :dog_ohmy

Jetzt bin ich aber auch mal gespannt, wecher AT-Züchter für Sebastian in Frage kommt.

LG Lena
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Re: Jagdliche zucht

Beitragvon GabyP » Sa 13. Sep 2014, 13:00

Hallo,

nee, nicht?
"es ist schon logisch das sich Leistung vererbt"

ist hoffentlich einfach nur verkürzt ausgedrückt - Leistungssieger x Leistungssieger = Leistungssieger?

Viele Grüße

Gaby
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