Mensch, Hund: Qualzucht TA Dirk Schrader

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Re: Mensch, Hund: Qualzucht TA Dirk Schrader

Beitragvon Susan » Fr 13. Sep 2013, 19:06

Uschi hat geschrieben:
Susan hat geschrieben:Für die, die es nicht gesehen haben: http://www.3sat.de/mediathek/index.php? ... &obj=37473

LG Susan



Ich kanns nicht angucken, es geht nicht, in keinem meiner Browser. :dog_sad



LG
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Uschi, ändere mal das Format unter dem Video-Fenster. Rechts neben der Anzeige, wie lang der Film ist.

LG Susan
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Re: Mensch, Hund: Qualzucht TA Dirk Schrader

Beitragvon Uschi » Fr 13. Sep 2013, 20:15

Hallo Susan,

danke. Jetzt gehts.



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Re: Mensch, Hund: Qualzucht TA Dirk Schrader

Beitragvon Uschi » Fr 13. Sep 2013, 23:39

Hallo,


so, habs nun angeschaut und ich bin dankbar, dass unsere ATs mit solchen Schrecklichkeiten wie die Möpse und Bulldoggen etc. nicht behaftet sein müssen.

lutz hat geschrieben:genau darum geht es ja bei der Übertypisierung dass man es mit den erwünschten Eigenschaften in der Zucht so übertreibt dass sie sich mit unerwünschten Eigenschaften so verbinden das Fehlfunktionen entstehen,

Wie und wer kann das verhindern? Die Kunden? Die Richter? Der Verband?


lutz hat geschrieben:Was mich in der Sendung noch interessiert hat war die Aussage dass man heutzutage bei JEDER Rasse die Veranlagung zur HD mit einem Gentest feststellen kann.

Das kann ich nicht glauben, denn man sieht ja bei der Suche nach dem PRA-Genstandort beim AT wie schwierig das ist. Man kann ja nicht vom Standort der einen Rasse auf die andere schließen.

Wenn es beim DSH auf Standort A liegt, heißt das ja noch lange nicht, dass es beim AT, RS etc. auch dort liegt. Wer will denn alle Genstandorte bei allen Rassen schon gefunden haben?




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Re: Mensch, Hund: Qualzucht TA Dirk Schrader

Beitragvon teddy » Fr 13. Sep 2013, 23:41

hallo ihr lieben,

ich bin froh "doc(s) schrader" jetzt unseren TA u nennen! ... bei teddy waren wir dort nicht - es war nicht schlechter, aber heute - nach allem gelerntem - sind wir sehr glücklich da!!!

lieben gruß

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Re: Mensch, Hund: Qualzucht TA Dirk Schrader

Beitragvon lutz » Sa 14. Sep 2013, 07:49

Hallo Uschi,

verhindern können solche Qualzüchtungen Züchter mit Verantwortung und vor allem wir als aufgeklärte Welpeninteressenten und Rasseliebhaber denn wenn die Züchter ihre Fehlzüchtungen durch Übertypisierung nicht los werden gibt es auch keinen Markt dafür. Dann sollten sich vor allem verantwortungsvolle Rassezuchtverbände dieser Sache annehmen und ihre Zuchtrichter entsprechend ausbilden, sowie Tierärzte denen es um die Hundegesundheit geht und die damit an die Öffentlichkeit gehen und nicht nur an die Moneten denken die mit korrigierenden OPs der Qualzüchtungen zu verdienen sind.

Derjenige der in der Sendung gesagt hat das man inzwischen für JEDE Rasse das HD-Gen ermitteln könnte und es also jetzt keine Ausreden irgendwelcher Art gebe das nicht zu tun, war immerhin ein Gen-Wissenschaftler der MH-Hannover und nicht irgendwer.
Und generell kann es durchaus bei der Ermittlung verschiedener Krankheiten wie z.B. bei der PRA beim Airedale verschieden unterschiedliche Schwierigkeitsgrade geben und denn kommt es natürlich auch noch darauf an wie groß der Druck für die Forschungsintensität und die Geldmenge ist die die Forscher antreibt.
HD ist ja nun mal unter sehr vielen Hunderassen vertreten und das auch wesentlich häufiger bei einigen Rassen als beim Airedale und hier ist sicher mehr getan worden als bei der PRA nur beim Airedale.

Viele Grüße von lutz mit Greta
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Re: Mensch, Hund: Qualzucht TA Dirk Schrader

Beitragvon Bine » Sa 14. Sep 2013, 09:33

lutz hat geschrieben:
Derjenige der in der Sendung gesagt hat das man inzwischen für JEDE Rasse das HD-Gen ermitteln könnte und es also jetzt keine Ausreden irgendwelcher Art gebe das nicht zu tun, war immerhin ein Gen-Wissenschaftler der MH-Hannover und nicht irgendwer.

Schau mal hier
In diesem Link wird auch auf die multifaktorelle Enststehung eingegangen. Und ich sehe es ähnlich wie die TiHo Hannover: nur die genetische Disposition bestimmt nicht, ob der Hund im Phänotyp HD zeigt, na klar wird ein Hund der keine genetische Disposition hat, nie eine HD entwickeln, allerdings kann eben ein Hund der eine genetische Disposition hat je nach Umwelt- und Aufzuchtbedingungen HD-frei sein oder eben HD entwickeln ( Gewicht, Bewegung und Ernährung). Da HD polygen vererbt wird, gibt es ja auch nur den Markertest, also einen evtl. Hinweis. Letztenendes ein Hilfsmittel in der Zucht ( müsste ich mich zwischen zwei Rüden entscheiden, würde ich eher den mit Marker-frei nehmen, aber es ist eben auch keine Garantieurkunde)
lutz hat geschrieben:Und generell kann es durchaus bei der Ermittlung verschiedener Krankheiten wie z.B. bei der PRA beim Airedale verschieden unterschiedliche Schwierigkeitsgrade geben und denn kommt es natürlich auch noch darauf an wie groß der Druck für die Forschungsintensität und die Geldmenge ist die die Forscher antreibt.
HD ist ja nun mal unter sehr vielen Hunderassen vertreten und das auch wesentlich häufiger bei einigen Rassen als beim Airedale und hier ist sicher mehr getan worden als bei der PRA nur beim Airedale.

Viele Grüße von lutz mit Greta


Zur Entwicklung von Gentests braucht man wenigstens 150 Blutproben von erkrankten Tieren. Seid der Entschlüsselung des Hundegenoms geht die Forschung da riesen Schritte, bei der PRA beim Airedale scheitert es aber eben an zu wenigen Proben.
LG Bine
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