WDR am 15.12.2014 um 20:15 Uhr

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WDR am 15.12.2014 um 20:15 Uhr

Beitragvon Regine » So 14. Dez 2014, 23:44

Hi ihr,
ein Beitrag des WDR zum Thema Hundehandel
http://www1.wdr.de/fernsehen/ratgeber/t ... el100.html
Bitte schauen !!
LG Regine
Den Reichtum eines Menschen kann man an den Dingen messen,
die er entbehren kann, ohne seine gute Laune zu verlieren.

Henry David Thoreau (1817 - 1862), US-amerikanischer Philosoph, Naturalist, Schriftsteller und Mystiker
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Re: WDR am 15.12.2014 um 20:15 Uhr

Beitragvon Nandi » Mo 15. Dez 2014, 10:01

Guten Morgen!
Ich möchte den Appell von Regine unterstützen, denn ich habe gestern Abend bei "Tiere suchen ein Zuhause" schon Ausschnitte von der Sendung gesehen. Nicht, daß ich noch bekehrt werden müsste ...
Die Sendung "Tiere suchen ein Zuhause" kann ich empfehlen, da es nicht "nur" um Tiervermittlung geht, sondern generell um Tierhaltung. Es gibt immer wieder gute Beiträge gegen Massentierhaltung, zu verschiedenen Methoden beim Hundetraining, usw..
Nun esse ich kein Schwein, keine Pute ..., erzähle Kapuzenpelzträgern von Hundetransporten in China ...
LG und trotzdem einen schönen, positiven Tag wünschen
Andrea mit Lucy
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Re: WDR am 15.12.2014 um 20:15 Uhr

Beitragvon Anja1402 » Mo 15. Dez 2014, 11:37

habe mir grade das kurze Video von dem Link angeschaut. Ich nehme an, der Beitrag heute im TV ist noch ausführlicher?
Was ich mich frage, ist: gibt es tatsächlich Leute, die auf einem Wochenmarkt Welpen für 1000 Euro kaufen??? für den Preis bekommt man doch schon (bei den meisten Rassen) einen Welpen von einem richtigen Züchter, mit Papieren usw.
und wenn man, so wie die Frau am Anfang, einen Hund erwischt, der ganz offensichtlich schon bei der Übergabe krank ist, muss dann der Verkäufer nicht dafür gradestehen? Gibt es bei Züchtern nicht auch so eine Art Gewährleistungsrecht?
Nach manchen Gesprächen mit Menschen hat man den Wunsch, einen Hund zu streicheln, einem Affen zuzulächeln und vor einem Elefanten den Hut zu ziehen!
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Re: WDR am 15.12.2014 um 20:15 Uhr

Beitragvon Kirsten » Mo 15. Dez 2014, 13:59

Hallo!
Es gibt auch Leute, die nach einem Foto im Internet für 900,-Euro Mischlingswelpen aus Süd-Osteuropa kaufen und dann sich damit brüsten: sie haben einen Hund aus dedr Tötung gerettet und mit mir meckern, weil ich vom Züchter einen Rassehund gekauft habe,
Tschüß Kirsten + Rati - ein Hund von einem Züchter
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Re: WDR am 15.12.2014 um 20:15 Uhr

Beitragvon Anja1402 » Mo 15. Dez 2014, 14:49

Hör bloß auf, dass sind mir die allerliebsten :dog_mad :nein die merken nicht, dass sie damit diese Tiermafia nur noch mehr unterstützen, schleppen mit den Hunden zig Krankheiten ein und kommen eh nicht mit ihnen klar, weil sie nicht begreifen, dass ein Straßenhund ganz anders tickt als einer aus nem deutschen Tierheim ... Hauptsache, sie können sich auf die Schulter klopen und ihr Gewissen beruhigen, denn sie haben ja was für den Tierschutz getan ...
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Re: WDR am 15.12.2014 um 20:15 Uhr

Beitragvon GabyP » Mo 15. Dez 2014, 18:57

Hallo,

es ist noch schlimmer: in Österreich werden immer mal wieder Welpentransporte gestoppt - die Hunde werden für den "Tierschutz" produziert genauso wie für den Kofferraum.

Es gibt definitiv Transporte vom Osten Europas nach Spanien - und von dort werden dann "Tierschutzhunde" vermittelt.

Viele Grüße

Gaby
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Re: WDR am 15.12.2014 um 20:15 Uhr

Beitragvon Hundemutti » Di 16. Dez 2014, 11:55

Hallo zusammen,

auch ich war und bin eigentlich immer gegen Hunde aus dem Ausland, denn wir haben innerhalb unseres Landes genügend überfüllte Tierheime! Aber trotzdem sollte man nicht alle bzw. alles über einen Kamm scheren. Wir besitzen einen "Rassehund" und einen sogenannten "Straßenhund" aus dem Ausland stammend. Nun, was soll ich sagen, es hat sich einfach so ergeben. Wir wurden angesprochen von Bekannten, die sich im Tierschutz sehr engagieren. Janka sollte bei uns "nur" vorübergehend bis zu einer Endvermittlung bleiben. Jedoch haben wir uns so in sie verliebt, dass wir sie nicht mehr hergeben wollten. Es ist sicher, dass sie nicht für den Tierschutz produziert wurde, denn sie wurde von der Straße weg als Streuner eingefangen und lebte kurze Zeit in einem TH mit 800 Hunden. Sie wurde stark von anderen Hunden gemobbt und musste schnell daraus. Daher musste es damals auch so schnell gehen. Ich prahle nicht damit rum, einen Hund aus dem Tierschutz "gerettet" zu haben.

Ich kann mir kein Urteil darüber erlauben, wie welche Hunde ticken und ob es da große Unterschiede gibt, zwischen TH-Hunden und ausländischen Staßenhunden. Hörensagen gibt es immer sehr umfangreich, jedoch eigene Erfahrungen sind dann meist schon wesentlich geringer! Janka war nach kurzer Zeit eingewöhnt, stubenrein und einfach nur lieb. Wir haben mit ihr keinerlei Probleme und sie lernt sogar schneller als Sandy. Sie ist ein sehr tiefenentspanntes, cleveres & lernbereites Hundemädchen und wir wollen sie nicht mehr missen!

Es gibt so viele Wege, ein wenig für den Tierschutz zu tun und sei es nur, kein Fleisch aus Massentierhaltungen mehr zu kaufen. Ich denke, dass muss jeder für sich entscheiden, ob und wieviel jeder selbst für den Tierschutz tun will. Wichtig ist doch, die Menschheit generell für das Tierleid zu sensibilisieren.
Liebe Grüße
R & R ...Romana & Rudel

Um Feinde zu bekommen ist es nicht nötig den Krieg zu erklären, es reicht, wenn man einfach sagt, was man denkt! Martin Luther King
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Re: WDR am 15.12.2014 um 20:15 Uhr

Beitragvon Nandi » Di 16. Dez 2014, 18:11

Hallo!

Ich fand die gestrige Sendung informativ und denke, dass einige potentielle Welpenkäufer sorgsamer sein werden.
Wir sind glücklicherweise per Zufall an eine seriöse Züchterin geraten. Mein Mann ist durch ein Inserat auf die Züchterin aufmerksam geworden (damals war man noch nicht always online). Wir haben einen Termin vereinbart, um uns die Welpen anzuschauen. Meine Hündin Lucy lief dort direkt auf mich zu, und es war um mich geschehen. Ich hätte den süßen Welpen gleich mitgenommen. Blöd. Das weiß ich heute auch. Ein "Züchter" wie in der Sendung gezeigt, hätte bei mir leichtes Spiel gehabt. Ich war doch recht naiv.

Kirsten hat geschrieben: meckern, weil ich vom Züchter einen Rassehund gekauft habe
.
Gelegentlich finde ich es auch anstrengend zu argumentieren, warum ich einen Rassehund habe. Häufig kommt das Argument, dass Mischlingshunde ja viel gesünder sind und man einer armen Kreatur den liebevollen Platz wegnimmt. Lucy ist ein Beispiel dafür, dass auch Rassehunde gesund sein und alt werden können (klopf auf Holz). Ich stehe dazu, dass ich einen Hund mit guter Sozialisation und ohne bekannte Erbkrankheiten haben möchte. Mein Wunsch-Hund soll gesund, aktiv, lustig, verspielt bis ins hohe Alter, lernfähig und -freudig, ruhig im Haus ... soll halt ein Terrier sein.

Wir waren damals auch in Tierheimen und haben geschaut, ob es dort einen Hundepartner für uns gibt. Es hat nicht gefunkt. Ich hatte auch den Wunsch möglichst viel über die Vergangenheit/Erfahrungen des Tieres zu wissen. Das ist dort oft nicht gegeben.
Mein Bruder hat immer Tiere aus dem Tierschutz. Seine erste Hündin war in ihrem ersten Lebensjahr schwer misshandelt worden und durch seine Ruhe, Liebe und Verständnis hat sie sich zu einer tollen Hündin entwickelt, die ihn weitere 16 Jahre begleitet hat. Dafür bewundere ich ihn sehr. Ich würde mir das allerdings nicht zutrauen.
Jetzt hat er einen ehemaligen Straßenhund aus Ungarn. Ihm ging es da so wie mir bei Lucy. Gesehen und :herat.
Hundemutti hat geschrieben: Sie ist ein sehr tiefenentspanntes, cleveres & lernbereites Hundemädchen

Der kleine Ungar ist gesund, sehr anpassungsfähig, hat sich perfekt in die Familie integriert, versteht sich mit jedem Lebewesen (auch mit den 2 alten Katzen und dem älteren Rüden) und hat viel Freude in das Familienrudel gebracht.
Mein Bruder hat sich noch nie damit gebrüstet "Tiere zu retten" und hatte volles Verständnis für meine Entscheidung für einen Rassehund (seine Frau hatte in Ihrer Jugend einen Fox). Er ist ganz begeistert von Lucy – ich aber auch von seinen Mischlingen.

Wichtig ist für mich, dass Tiere nicht durch Menschenhand leiden. Da haben mich die Bilder von den Welpen und Zuchthündinnen gestern doch wieder sehr bedrückt.

Viele Grüße und friedvolle Tage von Andrea mit Lucy
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Re: WDR am 15.12.2014 um 20:15 Uhr

Beitragvon Anja1402 » Di 16. Dez 2014, 19:21

Hundemutti hat geschrieben:Aber trotzdem sollte man nicht alle bzw. alles über einen Kamm scheren.


Natürlich nicht, entschuldige, wenn das von mir so rüberkam. Ich will ja auch gar nicht sagen, dass alle Hunde aus dem Auslandstierschutz verhaltensgestört, krank und ein Produkt von professionellen Vermehrern sind - ich kenne auch einige, die mit ihren Hunden aus dem Tierschutz glücklich sind und deren Hunde bei ihnen glücklich sind (außer im Winter, da frieren viele Straßenhunde aus Spanien :dog_sleep2 :dog_biggrin ). Aber ich habe auch den Eindruck, dass es in den letzten Jahren immer mehr Leute werden, die keine große Ahnung von Hunden haben, sich kaum informieren und dann mal eben nen Hund aus Ost- oder Südeuropa importieren, weil der "im Internet so süß aussah". Und dass es eben nicht nur ausgewachsene Tiere von der Straße sind, sondern immer mehr junge Hunde und Welpen, die "aus einer Tötungsstation gerettet" wurden. Ich frage mich auch immer, ob und wie das nachgeprüft wird, wo der Hund herkommt. Nicht alle Tierschutzorgas sind glaubwürdig, und selbst die seriösen Organisationen können nicht immer 100%ig nachvollziehen, woher die Hunde kommen, die sie nicht selbst einfangen, sondern die ihnen von den Einheimischen gebracht werden. Mir scheint, während es anfangs ein paar ehrlichen Tierschützern wirklich noch darum ging, Hunde zu retten, mischen mittlerweile immer mehr Profis mit, die erkannt haben, dass sich mit "Tierschutz" viel Geld verdienen lässt. Und Fakt ist leider auch, dass immer mehr Mittelmeerkrankheiten und Hundekrankheiten, die in D eigentlich durch die Impferei fast ausgerottet sind, wie Staupe, (wieder) auf dem Vormarsch sind, obwohl die importierten Hunde doch angeblich alle geimpft und getestet und gesund sind.

Hundemutti hat geschrieben:Ich prahle nicht damit rum, einen Hund aus dem Tierschutz "gerettet" zu haben.


ja, es gibt zum Glück genug, die halt nicht rumprahlen, und dann gibt es andere, die es alle wissen lassen, was sie da Tolles geleistet haben. ich muss da immer an die eine Blondine aus einer der letzten Martin-Rütter-Folgen denken, deren Podenco (aus Spanien) sich als schlechter Restaurant-Begleiter erwiesen hatte und immer rumfiepte. Rütter fragte die Frau: "Der kriegt doch alles, was er will, warum sollte er also auf dich hören?" Sie: "Na...ääääh... weil ich ihn aus der Tötungsstation gerettet habe!" :dog_wacko

In einer anderen Folge ging es ebenfalls um einen Hund aus dem Tierschutz, der auf den ersten Blick Ansgt vor den glatten Böden im Haus hatte und der deshalb nicht seiner Besitzerin überall hin folgte. Wie sich herausstellte, wollte er lieber in Ruhe in einer ruhigen Kammer am Rand des Bauernhofs liegen, ohne menschliche Gesellschaft. In dem Fall konnten sich die Besitzer darauf einlassen, weil es die räumlichen Gegebenheiten (Bauernhof) zuließen. Aber was ist, wenn so ein Hund bei jemandem in einer Stadtwohnung landet? Steht er dann die ganze Zeit unter Dauerstress, weil er diese enge Nähe zum Menschen eigentlich nicht mag? Tut man ihm dann wirklich was Gutes?

Nandi hat geschrieben:Gelegentlich finde ich es auch anstrengend zu argumentieren, warum ich einen Rassehund habe. Häufig kommt das Argument, dass Mischlingshunde ja viel gesünder sind


Ich traf auch mal eine Dame, die sich für eine große Hundeexpertin hielt und Struppi äußerst kritisch betrachtete. Sie meinte zu mir: "Eigentlich mag ich ja gar keine Rassehunde, die sind alle krank und verhaltensgestört und beißen unvermittelt zu. Bei Mischlingen passiert das nicht." Ich konnte mir grade noch so verkneifen, zu sagen "Ja, das stimmt, meiner frisst auch gerne Leute, also bitte Abstand halten" :dog_tongue

Nandi hat geschrieben:Dafür bewundere ich ihn sehr. Ich würde mir das allerdings nicht zutrauen.


Ich auch nicht, dafür steckt in diesen Hunden einfach zu viel Überraschung. Leider sind es oft Leute, die noch nie einen Hund hatten, die sich dann so ein Tier holen (das sind dann auch meistens die, die damit rumprahlen) und manchmal nicht mit ihm klarkommen. und schwupps, landet der Hund wieder im Tierheim, diesmal in Deutschland, wo er es dann richtig schwer hat, vermittelt zu werden...
Nach manchen Gesprächen mit Menschen hat man den Wunsch, einen Hund zu streicheln, einem Affen zuzulächeln und vor einem Elefanten den Hut zu ziehen!
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Re: WDR am 15.12.2014 um 20:15 Uhr

Beitragvon Hundemutti » Mi 17. Dez 2014, 10:10

Guten Morgen zusammen,

ich bin immer zweigeteilt... und Zufälle begleiteten uns...Bei uns hat es mit einer "ausrangierten" AT Zuchthündin angefangen, sie war unser erster Familienhund. Ich habe es hier vor Jahren schon erzählt, dass wir mit ihr sehr viel Pech hatten.

...Wir waren auf der Suche nach einem gesunden, familientauglichen Anfängerhund, der mindestens kniehoch sein sollte, aber niemanden fressen will. Unsere Naivität damals war grenzenlos. Drei Tierheime haben wir uns angesehen und waren von diesen Eindrücken einfach nur überrannt und schockiert, nicht nur von den Hunden, nein, auch über so manche Aussage einiger Tierheimangestellte! ..."Kommen sie morgen noch einmal, dann haben wir wieder eine neue Fuhre! Dann ist bestimmt was dabei!" :dog_unsure ... Durch "Zufall" erfuhren wir von Verwandten, dass es eine AT-Züchterin gibt, die ihre Zuchthündinnen nach einiger Zeit abgibt. Wir hatten noch nie von dieser Rasse gehört. :dog_sleep

Unsere erste Zuchthündin war zuvor bei einer alten Dame, die verstarb. Somit ging sie wieder zurück zur Züchterin und kam dann zu uns. Supertolle Hündin, wir waren AT-infiziert, aber wie gesagt, auch sehr naiv und unwisssend... Um es kurz zu machen, die Hündin war sehr krank, wie sich später rausstellte und verstarb bei uns nach nur einem Jahr, obwohl sie gerade mal erst 7 Jahre alt war. Ein Marothon, angefangen mit einer großen OP und einer Vielzahl von Behandlungen mit entsprechenden Kosten schmälerte damals sehr unser Budget. Aber ein AT sollte es unbedingt wieder sein. Um den Schmerz über den Verlust unserer Hündin zu lindern, suchte ich per Internet nach einer AT Zuchthündin und wurde fündig. Sandy, damals 3jährig, zog bei uns ein, sie stammte aus einer aufgelösten Zucht. Wieder der pure Zufall! Der Züchterin war es nur wichtig, sie in gute Hände zu geben... Sie kam aus einer Zwingerhaltung und ist nicht die schönste, aber gesund und sehr agil. Ein "Manko", Sandy hatte von Anfang an ein Problem an der Leine und auch generell mit anderen Hunden, Menschen gegenüber ist sie einfach nur klasse! Wir mussten sehr viel lernen!

Gern würde ich auch einmal einen AT Welpen haben wollen, aber wenn ich dann wieder die vielen anderen Hunde sehe, bin ich wieder "zweigeteilt" ....Es wird bei uns garantiert wieder irgendwie mit Zufall zu tun haben, auch wenn ich da nicht weiter nachdenken will. Unsere Hunde sollen lange leben! ... Allerdings habe ich mir schon eine tolle Züchterin ausgemacht, dirket in unserer Nähe. Heute haben wir durch unsere Erfahrungen natürlich einen viel "besseren" Blick und auch entsprechende Auswahlkriterien, wenn wir uns jemals einen Welpen zulegen sollten...

Es gibt keine Garantie, man kann Glück oder auch Pech haben, egal, woher der Hund vielleicht stammen wird. Daher ist es meiner Meinung nach wichtig, zu respektieren, egal, wie sich der zukünftige Hundebesitzer entscheiden mag. Aus heutiger Sicht ist es unbedingt sehr wichtig, sich vorher kundig zu machen, damit man nicht Hunde aus "Produktionen" bzw. von "Vermehrern" kauft und dieses miese Geschäft durch Unwissenheit voran treibt! "Geiz ist geil" Mentalität bei Tieren anzuwenden ist für mich eh ein
absolutes nogo!
Liebe Grüße
R & R ...Romana & Rudel

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