WDR am 15.12.2014 um 20:15 Uhr

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Re: WDR am 15.12.2014 um 20:15 Uhr

Beitragvon Anja1402 » Sa 10. Jan 2015, 15:18

Habe bei Facebook gerade einen Link zu einem Artikel gefunden, der es, wie ich finde, ganz gut trifft:

http://tierschutznews.ch/home/autoren/1 ... chutz.html

Hoffentlich werden die seriösen Organisationen, die sich für den Tierschutz VOR ORT engagieren und Hunde nur in Ausnahmefällen nach Deutschland holen, bald mehr und die Trudis bald weniger...
Nach manchen Gesprächen mit Menschen hat man den Wunsch, einen Hund zu streicheln, einem Affen zuzulächeln und vor einem Elefanten den Hut zu ziehen!
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Re: WDR am 15.12.2014 um 20:15 Uhr

Beitragvon Gerlinde & Gundi » Sa 10. Jan 2015, 21:10

Den Text hinter dem Link finde ich sehr gut, da er die aktuelle Situation beschreibt. Seriöse Organisationen arbeiten vor Ort und nur im äußersten Notfall wird mal ein Hund nach Deutschland gebracht. Alle anderen "Tierschützer" haben sich mit dem Leid der Tiere nichts anderes als einen gut bezahlten Job geschaffen. Aus diesem Grund oft auch die hohe Aggressivität dieser Leute, wenn Klartext gesprochen wird.

Es wird mit dem Lied von Tötungsstationen gearbeitet und mit um Mitleid heischenden Texten, dass das Leben dieses Tieres unbedingt gerettet werden muss. Dazu kommen dramatisch wirkende Bilder, die zum Großteil alle gefälscht sind. Finden sich genug naive Menschen, die aus reinem Emphatie für das Tier einen solchen Hund aufnehmen, wird ein Transport organisiert, mit dem zwischen 20 und 25 Hunden in Transportern aus dem Süden nach Deutschland gekarrt werden. Hier angekommen werden die traumatisierten Hunde an Menschen übergeben, die zum Teil Ersthundebesitzer sind und keine Ahnung von Hundehaltung haben.

Für die "Tierschützer" springt dabei ein ordentlicher Gewinn heraus. Sie berechnen im Durchschnitt 250 bis 350 Euro pro Hund als sogenannte Schutzgebühr. Für den Transport sind oft ebenfalls nochmals zwischen 80 und 100 Euro zu bezahlen. Eine einfache Rechnung, wenn ungefähr 20 Euro Spritkosten und sagen wir mal 50 Euro für Impfung, Untersuchung und Futter berechnet werden. Bleiben pro Tier mindestens 260 Euro. Das mal 20 Stück ergibt ein nettes Monatseinkommen, das für ein gutes Leben im Süden reicht. Kommen die Hunde hier auf Pflegestellen, werden selbstverständlich alle Kosten von den Pflegestellen übernommen, da die Pflegestellenbesitzer doch Gutes tun wollen und nicht merken, dass sie schamlos ausgenutzt werden.

Laut Schätzungen laufen Tausende von aus dem "Tierschutz" stammenden Hunden in Deutschland frei umher, weil sie ihren ahnungslosen Besitzern entlaufen sind und viel zu scheu und psychisch geschädigt, um fremde Menschen an sich ran zu lassen.

Seriöser Tierschutz arbeitet direkt vor Ort und führt kontinuierlich Kastrationsaktionen durch und richtet Futterstellen ein. Die Hunde selbst dürfen ihr oft wesentlich schöneres Leben auf der Straße leben. Wir fangen doch auch keine Rehe, Hasen, Fasane, Luchse usw. ein, um sie zu retten!
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Re: WDR am 15.12.2014 um 20:15 Uhr

Beitragvon Gerlinde & Gundi » Do 19. Feb 2015, 18:09

Oha, ganz mein Thema :-)

Ich bin ein absoluter Gegner der Hundeimporte, da es in meinen Augen zum Teil reinste Tierquälerei ist. Vor allem die spanischen Hunde sind richtig arme Teufel. Sie werden zu 20 Hunden oder mehr in alten Transportern und Käfigen 20 Stunden vom Süden nach Deutschland gebracht. Das Ergebnis ist oft ein traumatisierter Hund, der hier in Deutschland auf schnellstem Weg versucht, das Weite zu suchen, sobald er bei seiner Endstelle angekommen ist. Die Dummheit so mancher "Hunderetter" im Umgang mit diesen Hunden möchte ich gar nicht erwähnen. Hurra, endlich ist Hundi da. Und am zweiten Tag oder nach einer Woche wird der Spaziergang ohne Leine unternommen. Hier in Deutschland laufen Hunderte von Hunden aus den Importländern herum und verwildern.

Das nächste Kriterium ist für mich, dass der Import der Hunde ausschließlich dem Geschäft dient. Alle Leute, die ich kenne und die sich solch eines armen Wurms angenommen haben, hatten zwischen 250 und 350 Euro für den Schutzvertrag zu zahlen plus 80 Euro Transportkosten! Die Hunde kamen alle mit Transportern hierher. Also machen wir doch eine einfache Rechnung auf unter Berücksichtigung der sehr niedrigen Lebenshaltungs-Kosten in den exportierenden Ländern.

Ein Transporter x 20 Hunde x (seien wir gnädig) 330 Euro = 6.600 Euro für eine Fahrt
Von diesen 6.600 Euro ziehen wir ab: 400 Euro Impfungen + 400 Euro Sprit + 1000 Euro Unterkunft + Verpflegung: bleiben bei 1 Fahrt im Monat 4.800 Euro

Nicht zu vergessen, dass Tierheime ebenfalls gut versorgt werden. Das macht also ungefähr 3 Fahrten pro Monat, wenn sich monatlich über FB & Co. 60 weitere "Rette den armen Hund vor dem Tod" finden und ergibt einen Reingewinn von 14.400 Euro, den wir großzügig auf 4 Tierschützer aufteilen.

Ein nettes steuerfreies Monatsgehalt von 3.600 Euro pro Tierschützer. Da lässt es sich doch richtig gut leben, oder?

Die Versorgung der Tierheime kenne ich nachweislich aus dem Albert Schweitzer Tierheim in Kranenburg. In Coesfeld benötigte eine gute Bekannte von mir dringend einen Platz für einen Hund einer entfernten Bekannten von ihr. Die Antwort des Tierheims: Wir haben keinen Platz, da wir nächste Woche 12 Hunde aus Rumänien erwarten.

Ich persönlich finde, dass ein kastrierter und in die Freiheit entlassener Straßenhund mehr Freude an seinem freien Leben hat, als wenn ihm plötzlich seine Freiheit entrissenen wird und er in einer deutschen Wohnung sein Leben verbringen muss. Vorausgesetzt, dass im Heimatland dafür gesorgt wird, dass er ausreichend Nahrung erhält.

Organisationen, die vor Ort Kastrationsaktionen durchführen und dort auf die Hunde achten, sind eine Unterstützung wert. Aber keiner der auf FB agierenden Tierschützer sollte bei seinem Geschäft unterstützt werden.
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Re: WDR am 15.12.2014 um 20:15 Uhr

Beitragvon Anja1402 » Do 19. Feb 2015, 18:39

Wirtschaftsfaktor Auslandshund:

https://www.facebook.com/DOGnews.dieSei ... 44406212:0

Nicht nur die "Tierschützer", auch Tierärzte und Hundetrainer verdienen daran.
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Re: WDR am 15.12.2014 um 20:15 Uhr

Beitragvon Gerlinde & Gundi » Do 19. Feb 2015, 20:21

oh, wie nett. Da gibt es ja bereits etwas - muss ich mir gleich ansehen. Meine Zahlen beruhen ja nur auf Erfahrungswerten und Schätzungen :-)

So .... gelesen, geteilt und über die letzten Absätze herzlich geschmunzelt. Ich finde ebenfalls, dass es keine andere Spezies gibt, die andere Menschen mit abweichender Meinung mehr verachten, als diese Sorte von Tierschützern.
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Re: WDR am 15.12.2014 um 20:15 Uhr

Beitragvon Susan » Sa 21. Feb 2015, 03:18

Ziemlich viel ungesundes Halbwissen, was man hier lesen kann. Ich habe eine Weile für einen Verein in der Hundevermittlung mitgemacht. Leider bin ich nicht reich geworden dabei, sondern hab immer nur Geld mitgebracht. Mensch, und das, wo man damit doch so leicht Geld verdienen kann.

Tut mir leid, aber ich finde das echt mager, was Ihr hier rumhetzt, ohne auch nur einen Funken davon zu wissen. Alles nur gehört und gelesen und irgendwo aufgeschnappt. Das ist Bildzeitungsniveau!

Wenn sich jemand wirklich über das Thema unterhalten möchte, der kann mich dazu gerne anrufen. Nummer gibts per PM.

Susan, heute echt angep... von soviel Müll hier!

PS.: Ich streite nicht ab, dass es auch Menschen gibt, die an den Hunden reichlich verdienen, die Mafia in Italien ist da das beste Beispiel. Wo Licht ist, da ist ja bekanntlich auch immer Schatten.
Was man im Herzen trägt, kann man durch den Tod nicht verlieren. Meine geliebten Hunde!
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Re: WDR am 15.12.2014 um 20:15 Uhr

Beitragvon Lena » Sa 21. Feb 2015, 14:35

Ich finde auch, daß man nicht alle Tierschutzorganisationen über einen Kamm schreren sollte. Jedem Menschen sollte freigestellt sein, wo er sich einen Hund holt.

Ich würde mir nie anmaßen, irgendwem in der Richtung Vorschriften zu machen. Allerdings sage ich direkt, daß für mich ein Auslandshund nie in Frage kommen würde, aus einem ganz einfachen Grunde; Ich habe das letztemal vor genau 28 Jahren im Süden Urlaub gemacht. Und dann für mich beschlossen, daß ich dort nie mehr hinfahre, aus dem ganz einfachen Grund, weil ich das Tierelend odrt nicht mehr mitansehen konnte. Helfen kann und konnte ich all diesen Tieren nicht, weil man nicht jedes Tier retten kann.
Aber ich bykottiere seitdem diese Länder, die ihren Tierschutz nicht auf die Reihe kriegen, anscheinend hat sich ja in diesen 28 Jahren dort nichts geändert.

Und notleidende Hunde und Katzen gibt es auch in deutschen Tierheimen, nur, daß es nicht so publik gemacht wird. Manche Hunde sitzen unverschuldet viele Jahre dort, auch daran sollte man denken, wenn man helfen möchte!

LG Lena
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Re: WDR am 15.12.2014 um 20:15 Uhr

Beitragvon sabem » Sa 21. Feb 2015, 19:53

Nur so nebenbei: wenn das gleiche Thema jetzt in zwei verschiedenen Forenbereichen abgehandelt wird (WDR-Bericht und Gustav in Rumänien), wird's etwas unübersichtlich ... Da es ja offensichtlich doch manche interessiert und beschäftigt: könnte man es vielleicht in einem Bereich zusammenlegen?
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Re: WDR am 15.12.2014 um 20:15 Uhr

Beitragvon Bettina » Sa 21. Feb 2015, 20:08

Hallo zusammen,

das Thema Auslandstierschutz habe ich vom Thread SOS - Gustav aus Rumänien abgetrennt und Ihr findet es jetzt hier.

Nutzt doch bitte diesen Thread weiterhin, um Euch über o.a. Sendungen auszutauschen.

Liebe Grüße
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Re: WDR am 15.12.2014 um 20:15 Uhr

Beitragvon sabem » Sa 21. Feb 2015, 20:11

Danke fürs Umorganisieren!
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