Wie reagiert Ihr bei Beissereien?

Anekdoten und sonstige Erlebnisse mit unseren Lakritznasen

Wie reagiert Ihr bei Beissereien?

Beitragvon Lena » Fr 9. Sep 2016, 19:07

Das würde mich mal interessieren. Aus gegebenem Anlass: der Hund ( kleinerer Mischling) einer Bekannten wurde vor ein paar Wochen von einem Münsterländer angegriffen und gebissen. Der Münsterländer hat den Mischling am Auge erwischt, das seitdem behandelt wurde. Da keine Besserung eingetreten ist und sich Keime angesiedelt haben, muß das Auge jetzt komplett entfernt werden.

Darum meine Frage, würdet ihr es soweit kommen lassen, daß euer Hund dermassen gebissen werden kann? Ich hab ja vor ein paar Jahren eine Schäferhündin verhauen und getreten, die ihre Zähne schon in Käthes Rücken hatte.
Ich dulde sowas nicht, sobald irgendwelche Zähne in meinem Hund sind, werde ich zur Furie. :dog_angry

Die Besitzer des Münsterländers haben sich übrigens klammheimlich aus dem Staub gemacht, sodaß die Bekannte auch noch auf den immensen Kosten, die bisher entstanden sind und den anstehenden OP-Kosten sitzenbleibt.

Wie reagiert ihr bei ernsthaften Beissereien? Verteidigt ihr eure Hunde, greift ihr ein oder laßt ihr es laufen?

Die Bekannte hat übrigens nicht eingegriffen, wahrscheinlich im Schockzustand nur daneben gestanden. Das käme für mich niemals in Frage, dazu hab ich in über vierzig Jahren Hundehaltung schon zuviele ernsthaft Beissereien erlebt.

LG Lena
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Re: Wie reagiert Ihr bei Beissereien?

Beitragvon Karin » Fr 9. Sep 2016, 19:38

Ich gehe sofort dazwischen. Anders geht es nicht. Sorry, einige finden das vielleciht nicht richtig, aber richtig draufhauen. Oder vom Beißer das Hals band packen und Luft abdrehen.
Wenn bei einer Beißerei ein Terrier dabei ist, lässt der niemals ab.
Leider haben sich usnere beiden Hunde auch schon vier Mal gebissen und wir mussten immer dazwischen.
Auch mit Nachbarshunden gab es schon Beißereien. Das ist furchtbar. Möglichst was dazwischen werfen, dass es einen lauten Knall gibt. Einen dicken Blumentopf.
Liebe Grüße kommen von
Karin
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Re: Wie reagiert Ihr bei Beissereien?

Beitragvon Uschi » Sa 10. Sep 2016, 00:20

Hallo,

Lena hat geschrieben:Ich dulde sowas nicht

nein, dulden tun wir das auch nicht, aber kann man immer eingreifen? Die Hunde stehen ja bei der Beißerei nicht still, sodass man sich einfach einen greifen kann. Als Wijnta sich mit der Bernerin prügelte, waren weder der Berner-Besitzer noch ich in der Lage, einen der beiden zu erwischen. Das war ein sehr schnell rollendes, hüpfendes, springendes Knäuel. Keine Chance auch nur einen Zipfel zu erhaschen.
Oder als sich ein Staff Wijnta näherte und sie meinte, dass der Kerl zu unverschämt auftritt. Zack, hatte sie ihn schon blitzschnell gepackt. Sie ließ zwar sofort aus, als man es ihr sagte, aber der Staff war schon verletzt. :dog_wacko
Oder, Wijnta will eine ihr bekannte Retrieverhündin begrüßen, rennt zu ihr hin, und die beißt ihr ein Viertel ihres Ohres ab. Das ging so schnell, eingreifen hätte nichts mehr genützt. Als die Menschen die paar Schritte zu den beiden kamen, war die Sache schon vorbei. Wijnta um ein Stück ihres Ohres ärmer, die Retrieverin mit zwei Löchern im Hals. Es war schon erledigt. Sie waren fertig damit.
Oder die Staff-Hündin, die die kleine Malteserin meiner Freundin in die Kehle biss und schüttelte. Die Besitzerin der Staffhündin hat verzweifelt versucht, ihre Hündin zu packen, noch bevor das Unglück geschah (man hat es kommen sehen). Aber die Staffhündin war wie ein Aal, sie war nicht festzuhalten, ans Halsband kam die Frau gar nicht ran.

4 Männer brauchte es, um einen Schäferhund zu fassen zu bekommen, der einen Mali angriff.

Meinem Mann gelang es einmal, einen Ridgeback am Geschirr zu packen, der über Yarosch hergefallen war. Und da stand er dann, mit dem wütenden fremden großen Hund, musste sehr aufpassen, nicht selbst gebissen zu werden. GsD stellte Yarosch seine Kampfhandlungen auf der Stelle ein, als der Angreifer festgenommen war. Irgendwann kam dann in der Ferne die Frau in Sicht, der der Ridgeback abgehauen war. Ob ICH imstande gewesen wäre, den Ridgeback zu bändigen, das weiß ich ehrlich nicht, bezweifle es, denn ich bin nicht groß und kräftig und ein Ridgeback hat nun mal nicht die Größe eines Mopses o.ä. :dog_blush

Ein anderes Mal wollte sich ein Jagdhund, der frei aus dem Wald gerannt kam, an Yarosch vergreifen. Mein Mann schritt wiederum ein und wurde von dem Jagdhund schwer ins Bein gebissen (1 Woche Krückengehen anschließend, tägliche Spülungen im Krankenhaus etc.) Bis der erste Schreck bei meinem Mann vorbei war, hatte dann Yarosch den Rest mit dem Jagdhund erledigt - sehr gründlich. Der dazugehörige Jäger meinte nur: "Ja, wenn meiner einen Rüden riecht, ist er nicht mehr zu halten................" :dog_wacko


Karin hat geschrieben:einige finden das vielleciht nicht richtig, aber richtig draufhauen

So manch einen Hund feuert das noch richtig an. So geschehen bei einer Nachbarin, die mit dem Schirm auf zwei sich beißende Hunde einschlug. Die Beißerei wurde dadurch nur noch schlimmer. Die beiden Weiber waren nicht mehr zu bremsen, bis sie verletzt, blutend und erschöpft voneinander abließen (wurde mir erzählt, ich war nicht selbst dabei).


Was ich damit sagen will: auch wenn man es nicht "duldet", es ist oft schwer, es zu verhindern, dass sich zwei beißen und verletzen. Kann man einfach nicht so sagen, "das gibts bei mir nicht."



LG
Uschi
Niemand ist mehr Sklave, als der sich für frei hält, ohne es zu sein.

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Re: Wie reagiert Ihr bei Beissereien?

Beitragvon grey » Sa 10. Sep 2016, 09:51

Guten Morgen,
also draufhauen sehe ich als kontraproduktiv. Das heizt meistens noch mehr an. Schreien auch.
Leider mußte ich schon öfter Beissereien unterbinden, fast immer bei Terriern. Und nach meiner Erfahrung halten die immer fest.
Am einfachsten war es noch einen herbeifliegenden Collie und meinen damaligen AT zu trennen, sie waren noch nicht festgebissen und ich schmiss einfach einen rechts, einen links auseinander. Einfach? nein. keine Ahnung, woher ich die Kraft hatte, vielleicht Muttergefühle? Der Erfolg war jedenfalls durchschlagend, beide Hunde waren leicht erschüttert. :dog_wacko :dog_wacko
Vor Jahren hatte unser Borderterrier-Jüngling mit 7 Monaten sich gegen einen mobbenden Jackrussel gewehrt und ihn am Fang gepackt. und hielt ihn einfach fest. Erst als wir beide Hunde in die Luft hoben und ich den BorderT ruhig ansprach, ließ der langsam los. So nach dem Motto: was ich festhalte, kann mir nix tun.
Leider gab es auch in der Eingewöhnungszeit von Nando, Airedalerentner zu meinem Borderbuben in den ersten Monaten öfter mal Krach. Gsd hat Nando ein ziemlich abhewetztes Gebiss ( vom Schutzdienst? ich weiß es nicht). Durch den Größenunterschied 27 zu 7 kg hatte der Kleine trotzdem immer schlechte Karten. Meine Lösung: Griff ins Halsband beim AT, und in dessen Fang gefaßt und aufgemacht. Hat immer geklappt, allerdings hab ich mich etliche Male an den Backenzähnen des Großen verletzt, wohlgemerkt, nicht er biss mich, ich begab mich quasi in seinen Zahn.
Ein doofes Thema, ich wünschte, wir könnten gefährliche Situationen immer rechtzeitig erkennen.

Ich wünsche allen ein streßfreies Wochenende 8-)
Ingrid mit Nando und Flynn
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Re: Wie reagiert Ihr bei Beissereien?

Beitragvon Lena » Sa 10. Sep 2016, 13:08

Ja, ihr habt alle Recht, man kann Beissereien nicht immer verhindern. Vielleicht hab ich nur Glück gehabt mit meinen Hunden, oder meine Erziehung hat gefruchtet. Auf jeden Fall wußten alle meine Hunde, daß sie "nicht angreifen dürfen", und, daß ich das erstmal regle.
Auch Käthe weiß das, obwohl sie nicht von kleinauf bei mir ist. Sie kann ich sogar hinter mich bringen, wenn irgendein Hund angebrettert kommt. Das wäre bei meinen Rüden nicht möglich gewesen.

Und reintreten und brüllen kann wirklich alles verschlimmern.Aber ich hab die Erfahrung gemacht, daß wenn man sofort bei einem Angriff zutritt oder draufschlägt, meistens losgelassen wird. Hat sich der Gegner erstmal festgebissen, würde ich auch nicht mehr treten. Dann greif ich ins Halsband und dreh die Luft ab.

Zwei Hunde von jeweils ca. 30 Kilo hatte ich auch schon rechts und links in meinen Händen am Halsband gefaßt. :dog_laugh
Nur ewig festhalten kann man zwei so tobende Bestien auch nicht. Wenn da die anderen Hundehalter nicht reagieren, muß man sie wieder loslassen.

Käthe wehrt sich ja nicht, ( bis jetzt noch nicht) von daher kann ich mich auf den angreifenden Hund konzentrieren.
Die schlimmsten Verletzungen hatte ich bei meinen Hunden immer, bei Angriffen von anderen Hunden, die sich von hinten genähert haben und ohne Vorwarnung ihre Zähne in den Rücken oder den Nacken gehauen haben.

Wollen wir hoffen, daß mir das mit Käthe erspart bleibt. Weil, im Notfall wird sie sich bestimmt wehren, sie ist ein Terrier. :dog_biggrin Und vor Hündinnenbeisserien hab ich ordentlich Respekt, ob ich da noch zwischengehen würde, weiß ich nicht. :dog_nowink

Mir hat es nur um den Mischling meiner Hundebekannten leid getan. Es ist ein junger Hund, grad mal vier und läuft jetzt den Rest seines Lebens einäugig rum.

LG Lena
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Re: Wie reagiert Ihr bei Beissereien?

Beitragvon ChristaS » Mo 12. Sep 2016, 13:32

Hallo zusammen,
ich oute mich: Ich bin auch ein Draufhauer bzw. Treter. Wenn jemand - ob Hund oder Mensch - meine Hunde angehen will, werde ich zur Furie. Ich gehe dazwischen oder trete, auch auf die Gefahr hin, meinen eigenen Hund zu treffen.
GsD ist die letzte Beißerei schon fast 8 Jahre her und damals hatte ich noch drei Airedales. Die Kleinste wurde angegriffen und noch bevor ich dazwischen gehen konnte, hatte die beiden Älteren schon alles geregelt und der Riesenschnauzer zog blutend von dannen.
Holly, fast 4, war zum Glück noch nie in so einer Situation und Laima, 8,5, hat irgendwie eine "natürliche Autorität". Wenn sie auf eine bestimmte Art schaut, gingen bisher alle Hunde rückwärts, selbst der Beißer aus der Nachbarschaft (dessen Besitzer der Überzeugung ist "die machen das schon unter sich aus!"). Davon abgesehen würde sie sich aber auch sehr deutlich wehren. (Auch Schafe können aggro werden!)

Hoffentlich haben die Besitzer des Mischling die Münsterländer-Besitzer wenigstens angezeigt!
Gute Besserung und liebe Grüße,
Christa mit Laima und Holly
... mit Butzi und Olympia im Herzen.
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Re: Wie reagiert Ihr bei Beissereien?

Beitragvon Anja1402 » Mo 12. Sep 2016, 14:00

Wir sind zum Glück noch nie in eine richtige Beißerei geraten, und ich hoffe, dass das auch so bleibt - bzw. ich würde alles versuchen, um zu verhindern, dass es überhaupt erst soweit kommt (notfalls auch den anderen Hund mit Pfefferspray abwehren), denn ich glaube, wenn mein Hund sich mit einem seiner Feinde beißen würde, gäbe es Tote - ohne Übertreibung. Dann würde ich auch nicht treten und schlagen, das würde ihn eher nur noch anstacheln. Auch Luft abdrehen mit dem Halsband würde ihn nicht zum Loslassen bewegen (eher würde er ihn Ohnmacht fallen und selbst in seiner Bewusstslosigkeit noch weiter festhalten) Das einzige, was ich dann versuchen würde, wäre ein gezielter kräftiger Kniff in die Flanken - bei ihm oder bei dem anderen - oder in die Kronjuwelen (sofern es ein Rüde ist, aber mit einer Hündin würde er sich nicht beißen, da bin ich mir sehr sicher).

Tut mir sehr leid für den kleinen Mischling deiner Bekannten, und das Verhalten der Münsterländer-Besitzer ist ja wohl das Allerletzte :dog_mad (einer von Struppis Feinden ist auch ein Münsterländer, ein absolutes Aggro-Tier, ich weiß nicht, was die Leute mit dem Hund machen, der Vorgänger war auch so drauf). Ich hoffe sehr, dass sie gefunden und zur Verantwortung gezogen werden, Tierarztkosten sind ja nun weiß Gott kein Pappenstiel (vielleicht bei der Gemeinde nachfragen, in den Hundesteuer-Unterlagen nachschauen lassen o.ä.?). Der Hund wird sicher lernen, mit seiner kleinen Behinderung zurechtzukommen, aber er wird vielleicht ein Trauma behalten. Der Münsterländer hier hat vor einer Weile auch einen kleineren Hund schwer gebissen, der seitdem panische Angst vor größeren Hunden hat :dog_sad
Nach manchen Gesprächen mit Menschen hat man den Wunsch, einen Hund zu streicheln, einem Affen zuzulächeln und vor einem Elefanten den Hut zu ziehen!
Maxim Gorki
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Re: Wie reagiert Ihr bei Beissereien?

Beitragvon Lena » Mo 12. Sep 2016, 16:14

Hallo Ihr,
die Münsterländer-Leute haben sich leider aus dem Staub gemacht. Sie waren auch niemandem dort bekannt, sind wohl zum erstenmal dorthin gekommen. Bestimmt weil der Hund in seinem gewohnten Umfeld schon bekannt ist und sie da nicht mehr laufen können.

Diese typischen Jagdhundrassen verbeissen sich gerne im Gesicht ihres Gegners. Ich hab das damals mit meinem vorherigen Rüden erlebt. Nur, daß es ein Gordensetter war, der sich im Gesicht meines Hundes verbissen hatte.
Er mußte einen Zentimeter unter dem linken Auge genäht werden, der Gegenbiss war unter dem Kinn, mußte auch genäht werden. Beinahe hätte auch er sein Auge verloren.

Ich denke mal, diese Hunde verbeissen sich im Gesicht des Anderen weil sie genau wissen, daß der andere Hund sich dann nicht mehr wehren kann.

Sowas braucht kein Mensch. :dog_nowink Ich bin froh, daß ich jetzt auf dem Land wohne. Hier benehmen sich die Hundehalter eigentlich alle sehr rücksichtsvoll. Bis auf diesen Schäferhundtypen hatten wir noch nichts Schlimmes.
Und den hab ich mir "erzogen", der geht jetzt ganz andere Zeiten, nur um mich nicht zu treffen. :dog_laugh

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Re: Wie reagiert Ihr bei Beissereien?

Beitragvon Eddis » Do 15. Sep 2016, 22:35

Heißes Thema :Dog_closedeye
Meine Welshis hab ich sofort unter den Arm genommen und verteidigt mit Händen und Füßen. Der verletzte Hund ist nur eine Sache. Der verletzte Mensch kann Ansprüche einfordern. Und ehrlich, wer geht schon gern auf Arbeit, wenn zu Hause ein pflegebedürftiger Hund darbt. :dog_ohmy

Bei Eddi würde ich heute nur dazwischen gehen, wenn mein Hund deutlich unterlegen ist. Er hat seinen schlimmsten Feind bezwungen, einen Hovawart, ihr glaubt nicht was in einem Airedale steckt, wenn er richtig wütend wird. Eddi hat die Besitzerin vom Hovawart nebenbei durch den Schuh gebissen. Die wollte ihn wohl wegschubsen.

Ich tu alles um Beißereien zu vermeiden und vertraue meinem Hund. Ihr wißt ja, wer beißt, der zahlt.
Manchmal hab ich Pfefferspray dabei und es auch schon eingesetzt. In der ersten Beißerei mit besagtem Hovawart. Da hab ich schon gemerkt, daß es eigentlich überflüssig war.

Vermeidung ist alles. Ich kann Eddi so genau beobachten wie ich will, bin mir nie ganz sicher und erst wenn er winselt, darf er zu fremden Rüden. Die sind dann kastriert. Wir meiden Hundeansammlungen, weil Eddi Streit schlichten will, wenn er welchen vermutet. Dann schlichtet er auch zwischen Hündinnen. Manchmal beneide ich den Nachbarhund. Der Labrador verträgt sich mit allen Hunden und wenn ihm einer nicht ganz geheuer ist, macht er einen Bogen drum oder läßt sich beißen und schreit.
Lieber Gruß Simona mit Sir Eddi
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Re: Wie reagiert Ihr bei Beissereien?

Beitragvon Lena » Mi 7. Dez 2016, 20:15

Hallo Ihr,
heute wars dann fast soweit, wir hatten beinahe unsere erste Beisserei. Käthe ist zu einer Border Colliehündin gelaufen, normalerweise drehen sie immer ein paar Runden. Aber heute ging die Borderhündin auf Käthe los, und mein "Untier" stand sofort auf den Hinterbeinen um das Bordertier auf dem Boden festzunageln. :dog_blush
Ich konnte die Beiden auseinanderbrüllen, aber Käthe wollte dauernd zu ihr hin und das Kämpfchen austragen, ich mußte sie paarmal abrufen.
Jetzt weiß ich es ; die Butter vom Brot läßt die sich nicht nehmen. :dog_nowink Hätt ich der gar nicht zugetraut.

Dann kann ja die Schäferhündin ruhig kommen, vor zwei Jahren mußte ich das Schäfertier noch verhauen als sie die Zähne in Käthes Rücken hatte. Ich glaube, jetzt schafft Käthe das ganz alleine. :dog_laugh

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