Zeckenschutz

vom Halsband bis zur Decke, findet man alles in dieser Ecke....

Zeckenschutz

Beitragvon Dogfan123 » Di 20. Aug 2013, 10:17

Hallo zusammen,

ich wollte mal wissen, wie eure Erfahrungen mit Bernsteinketten sind. Ich habe mir vor zwei Wochen hier zwei Bernsteinketten für Hunde bestellt und ich muss sagen seitdem haben meine Airdales deutlich weniger Zecken... Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Was macht ihr mit euren Hunden, um Zecken abzuhalten?
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Re: Zeckenschutz

Beitragvon Laminar » Mi 21. Aug 2013, 07:19

Ich habe das schon öfter gelesen, aber noch nicht ausprobiert, weil Bandit noch nicht ausgewachsen ist und ich nicht weiß, was für eine Länge der Kette ich da nehmen soll. Die Kette würde da ja schnell zu eng und wenn sie rumschlabbert macht Bandit sie kaputt. In dem Link habe ich aber gesehen, dass es Verlängerungsstücke gibt, das wäre jetzt eine Option für mich.
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Re: Zeckenschutz

Beitragvon Susa » Mi 21. Aug 2013, 10:12

Hallo,

diese Bernsteinketten sind für mich der reinste Hokuspokus. Einzig und allein der Hersteller hat einen Nutzen davon! Ich rate dringend davon ab, sich auf die Ketten zu verlassen. Es gibt Hunde, die wenig zeckenanfällig sind und deren Halter berichten dann, wie gut die Bernsteinketten wirken.

Ich hatte eine Hündin mit Anaplasmose und weiß, was diese Krankheit für den Hund bedeutet. Deshalb mein Appell: Schütz Deinen Hund effektiv gegen Zecken!

LG Susa
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Re: Zeckenschutz

Beitragvon lutz » Mi 21. Aug 2013, 14:42

Hallo Susa und AT-Freunde,

auch ich halte die Bernsteinketten für Hokuspokus, wie so viele andere Sachen auch die so im Umlauf sind und Menschen den Hunden um den Hals hängen um angeblich durch Ultraschall oder Magnetschwingungen den Zecken den Appetit verderben sollen.
Wer feststellt das sein Hund dauernd Zecken hat und dann mit solch faulem Zauber den Hund schützen will wird wahrscheinlich erst von seinem Glauben an solche Wunderschutzmittel geheilt wenn der arme Hund sich eine ernsthafte durch Zecken übertragene Krankheit eingefangen hat.
Ich kann auch nur jedem raten wirklich effektiven, wissenschaftlich bewiesenen Zeckenschutz bei seinen Hunden mit Augenmaß anzuwenden bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist.

Vielleicht sollte man unsere Bundeskanzlerin Frau Merkel als leidenschaftliche Bernsteinkettenträgerin mal fragen ob sie diese Dinger aus Heimatverbundenheit oder auch als Zeckenschutz trägt.
Da sie Physik studiert hat, die ja nicht gerade auf Aberglauben aufgebaut ist, sondern eine ziemlich nüchterne, handfeste Sache ist, könnte sie hierzu vielleicht eine Antwort geben.

Viele Grüße von lutz mit Greta
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Re: Zeckenschutz

Beitragvon Uschi » Mi 21. Aug 2013, 15:11

Dogfan123 hat geschrieben:Was macht ihr mit euren Hunden, um Zecken abzuhalten?

Wenn ich es nicht vergesse :dog_blush , reibe ich meine Hunde mit Kokosöl ein. Nach dem Spaziergang wird gekämmt (am besten mit einem Flohkamm) und abgesammelt, falls da welche rumkrabbeln.


LG
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Re: Zeckenschutz

Beitragvon Susa » Mi 21. Aug 2013, 16:49

Uschi hat geschrieben: Nach dem Spaziergang wird gekämmt (am besten mit einem Flohkamm) und abgesammelt, falls da welche rumkrabbeln.



Hallo Uschi,

das habe ich bei Dana in den ersten beiden Wochen auch so gemacht und trotzdem hatte sie Zecken. Sie trägt jetzt ein Seresto-Halsband und seitdem ist Ruhe. Gegen dieses Halsband hatte ich zuerst Vorbehalte, weil mein Mann Asthmatiker ist und ich von den Scaliborbändern weiß, dass der Wirkstoff in die Raumluft abgegeben wird. Bei dem Serestoband ist das nicht der Fall, mein Mann hat keine Beschwerden und es wirkt 8 Monate.

LG Susa
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Re: Zeckenschutz

Beitragvon Uschi » Mi 21. Aug 2013, 22:10

Hallo Susa,

Susa hat geschrieben: trotzdem hatte sie Zecken.

nein, man erwischt nicht immer alle.


Susa hat geschrieben: Sie trägt jetzt ein Seresto-Halsband und seitdem ist Ruhe.

Es sind Insektizide, somit giftig. Ich möchte das lieber nicht auf meine Hunde drauftun.

http://de.wikipedia.org/wiki/Imidacloprid


Übrigens können auch Menschen Anaplasmose und Borreliose bekommen, dazu noch FSME und Babesiose, wie die Hunde bekommen die Menschen es von den Zecken....................................., ich reib mich selbst aber nicht mal mit Kokosöl ein, geschweige denn mit was anderem. :dog_blush



LG
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Re: Zeckenschutz

Beitragvon Regine » Mi 21. Aug 2013, 23:01

Hi,
ich glaube nicht , dass ich als Beispiel gelten kann , denn meine Hunde laufen meist die gleiche Strecke - das heißt ein großer Teil in Feld und Wiesen und selten im Wald(hat auch was mit Jagen zu tun:)) Meist Anfang April /Mai ist bei uns der Zeckendruck am höchsten und jetzt Ende August bis Ende Oktober...
Früher nahm ich immer Advantix für meine Hunde, als meine Hündin aber trächtig war, mußte ich auf Alternativen umstellen und ich muß sagen , Kokosöl hat mich trotz anfänglicher Skepsis überzeugt.
Nachteil : du mußt es während der Hauptzeit täglich auftragen...
LG Regine
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die er entbehren kann, ohne seine gute Laune zu verlieren.

Henry David Thoreau (1817 - 1862), US-amerikanischer Philosoph, Naturalist, Schriftsteller und Mystiker
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Re: Zeckenschutz

Beitragvon Susa » Do 22. Aug 2013, 11:36

Uschi hat geschrieben:
Es sind Insektizide, somit giftig. Ich möchte das lieber nicht auf meine Hunde drauftun.



Hallo Uschi,

da bin ich grundsätzlich ganz bei Dir. Aber was ist, wenn der Hund infiziert ist und dann wochenlang Doxy einnehmen muss? Ich bezweifel auch, dass es dem Hund besonders angenehm ist nach Kokos zu riechen. Für mich ist das Serestoband eine Alternative, sozusagen das geringere Übel. Eine optimale Lösung habe ich noch nicht gefunden.

Dass auch Menschen von von Zecken übertragenen Krankheiten heimgesucht werden können, weiß ich. Allerdings finde ich Zecken an mir leichter, als am Hund, wobei ich in den letzten 10 Jahren allerhöchstens 1 oder 2 hatte. Zecken scheinen mich nicht besonders zu mögen!

LG Susa
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Re: Zeckenschutz

Beitragvon ChristaS » Do 22. Aug 2013, 12:53

Hallo zusammen,

ich sitze da irgendwie zwischen den Stühlen...
Bis letztes Jahr verwendete ich auch Spot-On-Produkte, unter Anderem, weil ich Butzis Borreliose live miterleben "durfte" (sie lebte damals noch bei ihrer Züchterin) - und das war nicht lustig.
Am Anfang der diesjährigen Zeckensaison trug ich Laima und Holly auch wieder das Mittel auf, allerdings nur die halbe Dosis, weil Holly ja gerade erst 6 Monate alt war. Dennoch, Holly verhielt sich danach seltsam, wollte nicht fressen, war matt. Vielleicht hatte sie etwas davon oral aufgenommen, weil sie Laima gern in den Nacken und in den Rutenansatz beißt (und die doofe Ziege lässt sich das gefallen!).
Seitdem lass ich die Chemie weg, versuche Grünzeugs zu füttern (Holly mag es nicht!) und reibe beide täglich, manchmal zweifach, mit Kokosfett ein. Da es sich dabei nur um einen kleinen Klecks handelt, riechen die beiden überhaupt nicht nach Kokos (das war meine Befürchtung, da ich den Geruch selbst nicht mag), Holly findet es sogar richtig klasse. ABER: Gerade in den letzten Tagen hatten beide Mädels fast täglich Zecken, die ich auch nicht immer sofort gefunden habe - trotz häufigen Kraulens und Begrabbelns. Gestern und Vorgestern fand ich jeweils eine fette Zecke auf dem Küchenboden.

Jetzt bin ich zwiegespalten, was ich tun soll. Ein Halsband kommt für mich nicht in Frage, da die Hunde während meiner Abwesenheit "nackig" sind, aus Angst, dass sie sich irgendwo verhaken könnten - hatt' ich schon. Spot-On = Nervengift. Kokosfett/-öl und Grünzeugs: wirkt gut, aber nicht gut genug.

(Warum kann man eigentlich der Tollwut Herr werden, aber diesen Sch...-Zecken nicht???)

Ratlose Grüße,
Christa
... mit Butzi und Olympia im Herzen.
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