Norderney mit läufiger Hündin

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Norderney mit läufiger Hündin

Beitragvon lutz » Fr 31. Aug 2018, 17:56

Hallo AT-Freunde,

wir fahren schon seit einigen Jahren immer im Sommer die letzte Juli- und erste Augustwoche zum Hundeurlaub nach Norderney. So ein Bombenwetter wie in diesem Jahr hatten wir allerdings dort noch nie.
Die Temperaturen lagen auf der Insel auch an den heißesten Tagen immer um mindestens 5 Grad unter den Temperaturen im Binnenland. Nur ein Tag war mal dabei wobei das Thermometer auch über 30 Grad stieg und dabei immer noch ein zumindest leichter Seewind herrschte. Das konnte man dort super im Strandkorb und am Meeresufer aushalten. Wer die Insel kennt, wir sind jeden Tag mit Greta gegen ca.11 Uhr vom Hundestrand der "weißen Düne" zur "Oase" marschiert und zwischendurch ins Wasser. Da ging immer eine gute Stunde drauf, lies sich aber prima auch in der Sonne bei dem Wind aushalten. In den letzten Tagen dort stieg dort sogar die Wassertemperatur von 22 noch auf 25 Grad!
Das hatte ich dort noch nie und war es eher gewohnt auch noch bei 16 Grad Wassertemperatur zumindest mal ein paar kräftigere Schwimmstöße zu machen um einigermaßen warm in der Nordsee zu werden.
Wir haben dort seit Jahren eine Ferienwohnung gemietet deren Besitzer selbst Hundebesitzer sind und die ihre 4 Ferienwohnungen meist an Hundebesitzer vermieten. Inzwischen sind wir dort wohl schon so ca. 10 mal gewesen und es hat uns immer gut gefallen.
Und nun zu unserer Greta der ich erst einmal noch kurz vor ihrem 6. Geburtstag Schwimmunterricht an der Leine geben musste was ich überhaupt nicht von seiten meiner vorhergehenden Airedales Dingo und Joker kannte. Besonders Joker war geradezu wild aufs Wasser und hat mir so manches Hemd kaputt gerissen wenn ich Stöcke ins Wasser werfen wollte und er es nicht abwarten konnte diese wieder zu bringen.Ich musste immer mit 2 Stöcken arbeiten und den zweiten schon werfen bevor Joker mich erreichte dann machte er "auf dem Absatz" beim Hochspringen eine 180 Grad Wendung und zurück ins Wasser. Das konnte er bis zum Umfallen durchhalten.
Also Greta zu unterstellen dass sie wasserscheu ist wäre nicht richtig aber was sie nicht will ist schwimmen. Wir fahren auch hier fast jeden morgen an verschiedene Seen und Greta sprintet dort sofort los und geht erst einmal ins Wasser, aber immer nur so weit dass sie den Grund noch unter ihren Füßen spürt. Mehr ist bei ihr nicht drin. Auch Stöckchen holt sie nur aus dem Bereich wo sie noch Boden unter den Füßen spürt.
Gut nun haben wir natürlich am Hundestrand eine Strandkorb gemietet und den so nah wie möglich auch am Wasser und weil unser Fräulein uns angeschmiert hat und natürlich glatt eine Woche vor Urlaubsbeginn läufig wurde auch ganz am Ende des Hundestrandes damit sie die Rüden dort nicht verrückt machte. Das haben wir auch ganz gut in den Griff bekommen indem ich ihr mit Dog Stop Chorophyll-Spray ordentlich immer den Hintern eingesprüht hatte und Chlorophyll Tabletten ins Futter gegeben hatten. Das lief eigentlich besser als ich es erwartet hatte nur mußte ich Greta im Bereich des Hundestrandes natürlich immer an der Leine lassen. Also bin ich auch mit Greta an der Leine in die Nordsee gegangen und wenn wir die leichte Brandung mit der sich sträubenden Greta überwunden hatten bin ich erst mit Greta an der Leine eine Strecke rausgeschwommen und sie dann los gemacht. Das haben wir jeden Tag mindestens 2mal gemacht und zuletzt hat Greta überhaupt kein Theater mehr gemacht und sich nur noch am Schwimmen erfreut.

Zu Gretas Läufigkeit möchte ich noch anmerken dass Greta alle 7 Monate läufig wird und sich entsprechend auch mal irgendwann in unsere Urlaubszeit hineinschiebt. Da kann man nichts machen. Das letzte was ich machen würde sie deshalb kastrieren zu lassen. Außerdem bereitet das weder Greta noch uns Probleme weil sie sehr sauber ist und sich permanent putzt so dass nur ab und zu mal ein Tröpfchen Blut bei uns zu Hause auf den Fliesen bzw. auf den Laminatboden in der Ferienwohnung gefallen ist. Ansonsten schüttelt Greta ihre Läufigkeit ohne jedwede Probleme ab und nur die Rüden merken das natürlich aber da passen wir dann eben auf. Nur einmal hatten gleich 3 Rüden bei einem Strandspaziergang Greta bedrängt so dass ich mich mit ihr ins tiefere Wasser retten musste, da sind sie uns nicht nachgekommen. Einen "Tanga mit Einlagen" habe ich zwar für Greta und auch in den Urlaub mitgenommen, aber wir haben ihn noch nie gebraucht

Ich lasse es auf jeden Fall einfach drauf ankommen und mich von den Brustkrebswarnungen nicht verrückt machen. In der Nachbarschaft hat eine Ärztin denn ihre Airedalehündin dann mit ca.7 Jahren noch kastrieren lassen weil diese "wegen Hormonschwankungen" andere Hündinnen "auseinandergenommen" hat. Hat natürlich nichts gebracht. Die Nachbarin hatte zuvor ihre erste Airdalehündin im Alter von gerade 15 Monaten nach einer Kastration an einer Lungenembolie mit einem Blitztod verloren. Ich hatte ihr bei ihrem jetzigen Hund von einer Kastration abgeraten nachdem ich auch hier im Forum um Rat gefragt hatte, da ich mich mit Hündinnen noch nicht so auskannte. Jetzt ist Lina 12 und musste trotzdem noch an Milchleistendrüsenkrebs operiert werden. Wie es kommt kommt es eben und auch ich glaube dass ich für Greta das Beste tue und getan habe dass ich es ihr gegönnt habe eine richtige gestandene und erwachsene Hündin zu werden. Ich werde sie natürlich so gut es geht auch in dieser Hinsicht beobachten und von Zeit zu Zeit abtasten.
Ich kann es allerdings auch sehr gut verstehen wenn jemand in dieser Hinsicht schon eigene schlechte Erfahrungen mit seiner Hündin gemacht hat, er darüber anders denkt.

Das waren jetzt meine Erfahrungen mit einer läufigen Hündin in den Urlaub zum Schwimmunterricht zu fahren.

Viele Grüße von Lutz mit Greta
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Re: Norderney mit läufiger Hündin

Beitragvon ChristaS » Sa 1. Sep 2018, 14:16

Hallo Lutz,
vielen Dank für deinen interessanten - und amüsanten - Bericht.

Meine Mädels gehen auch nicht freiwillig schwimmen. Keinen Boden unter den Pfoten: Geht gar nicht! Daher habe ich in diesem heißen Sommer mit Klein-Scarlett "Babyschwimmen" im Pool gemacht, erst auf dem Arm, dann nur noch den Kopf hochgehalten. Ging ganz gut.
Über läufige Hündinnen und Urlaub/Ferienhaus kann ich auch ein Lied singen. Zum Glück ist Holly auch sehr reinlich und Laima musste ja vor vier Jahren kastriert werden. Zudem sind wir seit 2 Jahren Wohnmobilisten, so dass manche Problemchen einfach vermeidbar sind. In den Stehtagen bleiben wir jetzt halt zuhause! Mal sehen, ob Scarlett sich Hollys Rhythmus anpasst, früher haben meine Mädels das immer ganz gut geschafft. Und läufig wurden meine immer im Abstand von 7-8 Monaten.

Hast du Bilder von Norderney? Leider kenne ich die Insel gar nicht. Bisher war ich nur auf Wangerooge, Spiekeroog, den nordfriesischen Inseln und natürlich auf Römö (mehrmals jährlich). Da wir in den letzten Jahren bei Kurztrips an die Ostsee mit Hunden immer schlechte Erfahrungen gemacht haben (und ICH ohnehin ein Nordseefan bin), bin ich immer froh über Tipps zu hundefreundlichen Regionen.

Liebe Grüße und einen dicken Krauler an Greta,
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Re: Norderney mit läufiger Hündin

Beitragvon sabem » Sa 1. Sep 2018, 17:46

Hallo Lutz,
danke für den schönen Bericht. Eine super Idee, sich mit läufiger Greta ins Wasser zu retten! Hätten wir mit Emma auch mal gerne gemacht, in hochbrisanten Stehtagen am Hohwachter Hundestrand - aber sie geht ja leider nicht mal mit den Pfoten ins Wasser, da ist nicht mit ihr zu reden, auch wenn wir beide in die Ostsee gehen... Sie regt sich dann am Ufer auf und ist nur überschwänglich froh, wenn wir diesem üblen Nassen wieder heil entsteigen.
Einen sehr interessanten Urlaub mit überraschend läufiger Luna hatten wir mal in unserem Lieblingshotel am Chiemsee, so bekannt hundefreundlich, dass immer in fast jedem Zimmer ein Hund wohnt. Und davon bestand damals sicher die Hälfte aus Rüden. Wir haben da ein paar neue schöne aber sehr einsame Spazierwege entdeckt...
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Re: Norderney mit läufiger Hündin

Beitragvon lutz » Sa 1. Sep 2018, 18:04

Hallo Sabine und Christa,

Früher sind wir auch viel mit Joker an der Ostsee gewesen aber nachdem Joker sich über Pfingsten am Hohwachter Hundestrand beim Hochspringen nach einem Tennisball kompliziert zwischen den dortigen Steinen das Bein gebrochen hatte war die Ostsee mit ihren durch die Bank nur mittelprächtigen Hundestränden für uns gestorben. Dazu kam denn auch noch die ewige Autobahnbaustelle Bremen-Hamburg.
Also da ist Norderney um ein vielfaches besser. Trotz Hochsaison kann man dort wirklich zwischen den Hundestränden Weiße Düne und der Oase ungestört den Hund frei laufen lassen und man kann überall ins Meer gehen.
@Christa: Leider vergesse ich immer wieder wie man Bilder einstellt, den Anbieter zum verkleinern der Fotos den ich immer benutzt hatte gibt es nicht mehr und ich muss mich erst wieder schlau machen.
So ein Wohnmobil ist natürlich ideal wenn man drei Hündinnen hat. Vernünftige Stellplätze gibt es auch auf der Insel, für einen Kurztrip gibt es aber auch reichlich Stellplätze auf dem Festland, ansonsten wird es mit dem Fahrzeug für ein Wochenende ein bisschen teuer.
Mit dem Gedanken an ein Wohnmobil habe ich auch schon gespielt und schon mal die Garage ausgemessen. 2,12m Höhe x 5,30m Länge müsste ausreichen. Vielleicht probiere ich es zuerst einmal mit leihen.

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Re: Norderney mit läufiger Hündin

Beitragvon sabem » Sa 1. Sep 2018, 19:47

Hallo Lutz,
nur zur Information: Hohwacht hat den schönsten, breitesten (aber natürlich nicht mit der Breite der Nordseestrände vergleichbar, das schafft die Ostsee nicht) und allerfeinsandigsten Hundestrand, den ich an der Ostsee kenne.
Nordsee haben wir von hier aus in zweieinhalb Stunden in Holland und Belgien, auch mit sehr schönen Hundestränden. Aber das immer platte Nordsee-Hinterland ist nicht so meins, ich liebe das sehr abwechslungsreiche hügelige und waldige Ostsee-Hostein.
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Re: Norderney mit läufiger Hündin

Beitragvon lutz » Sa 1. Sep 2018, 21:12

Hallo Sabine,

habe gerade über den Strand in Hohwacht mit meiner Frau gesprochen. Sie meint dass es evtl. nicht mehr der richtige offizielle Strand war sondern irgendwie am Ende. Jedenfalls ist Joker dort beim Hochspringen zwischen die Steine gekommen und hat sich das Sprunggelenk so kompliziert gebrochen dass die ihn in Bremen nicht operieren wollten sondern wir mit ihm gleich nach Hannover zur Tierärztlichen Hochschule durchfahren mussten wo er einen Fixateur Extern bekam. Bein und Gelenk wurde 4x durchbohrt und mit Querstangen versehen. In Bremen musste dann noch einmal nachoperiert werden und es wurden 5 neue Löcher mit stärkeren Querstangen die an den seitlichen Schienen befestigt wurden. Dann habe ich wochenlang jeden Tag die Durchbohrungen an den Austrittsstellen desinfizieren müssen und neu verbinden. Er hat erst ein gutes halbes Jahr später wieder ohne zu humpeln laufen können. Ich kann mich noch gut daran erinnern dass das am Heiligabend war. Später hat er dann dort noch Arthrose nachbehalten und er war nie mehr so spritzig wie vor dem Unfall.
Das sind so meine Erinnerungen an Hohwacht. Beim Hochheben von Joker hat er solche Schmerzen gehabt das er mich noch in die Hand gebissen hatte und ich das ganze Hotelzimmer mit meinem Blut eingesaut hatte und ich musste die Transportbox im Auto demontieren und den Deckel abschrauben um meinen 40kg schweren Joker dort von oben reinlegen zu können. Das Hotel hat uns dann die 2 Tage die wir nun vorher abgereist sind als wir gebucht hatten freundlicherweise auch nicht in Rechnung gestellt.
Das war wenigstens unser letzter Hundestrandurlaub an der Ostsee. Vorher waren wir bestimmt ein gutes halbes Dutzend Male auch an anderen Hundestränden dort. Ich hatte den Eindruck dass es jeweils immer das schlechteste Stück vom Strand war der für Hundehalter frei gegeben war. Es war im Jahr 2008.

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Zuletzt geändert von lutz am Sa 1. Sep 2018, 21:31, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Norderney mit läufiger Hündin

Beitragvon sabem » Sa 1. Sep 2018, 21:23

Hallo Lutz,
armer Joker. Mit solchen Erfahrungen und Erinnerungen würde ich da natürlich auch nicht mehr hinfahren. Die großen Steine gibt es da immer noch, die liegen aber wirklich außerhalb des richtigen schönen Strandes. Emma ist da mal vorsichtig drüber- und durchbalanciert, weil wir da durchwollten, hat aber dann lieber Umwege gemacht. War uns auch lieber.
Der Hohwachter Hundestrand, an dem wir waren, ist genauso schön wie alle anderen normalen Strandabschnitte auch. Da hat sich seit Eurer Zeit dort vermutlich einiges geändert.
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Re: Norderney mit läufiger Hündin

Beitragvon lutz » So 2. Sep 2018, 10:36

Hallo Sabine,

das wollte ich jetzt aber mal genauer wissen und habe recherchiert.
Also ich habe auf meinem iPad die App: "Hundestrände D" darin gibt es zwei Hundestrände Hohwacht. Einmal südlich des breiteren normalen Strandes der heißt "Hohwachter Bucht" und einmal nördlich den Hundestrand "Hohwacht 2". Beide sind im Gegensatz zum normalen Strand in der Hohwachter Bucht nur sehr schmal wie man aus der Satellitenaufnahme auch sehr gut erkennen ist. Der Hundestrand Hohewacht 2 wird dort als feinsandig beschrieben der in der Hohwachter Bucht als grobsandig. An den Hundestränden gibt es laut App nichts an Komfort und auch keine Strandkörbe.
In Erinnerung habe ich nur den Hundestrand Hohwacht 2 hinter der die sehr schöne Hotelanlage mit Namen : Hohe Wacht (Apartments) liegt.
Wir hatten dort zu ebener Erde und den Parkplatz fast vor der Tür eine kleine Wohnung gemietet. Richtig schön.
Und jetzt kommt der Clou: Die App scheint ewig nicht mehr gepflegt worden zu sein. Wenn man das Hotel jetzt im Internet aufruft gibt es dort auch Satelitenaufnahmen und die Hundestrände sehen wesentlich breiter aus und es gibt auch Strandkörbe. Da kann man mal sehen was sich alles so in 10 Jahren getan hat. Irgend jemand muss wohl den Strand "gesiebt" haben.
Also hast Du recht mit den annähernd gleichwertig breiten Stränden für Hundehalter und Leute ohne Hund (die soll es ja tatsächlich auch noch geben).
Aufgefallen ist mir in der App auch dass alle Ostfriesischen Inseln da mit ihren Hundeplätzen vertreten sind, nur Norderney nicht. Inzwischen heißt die App wohl "Pfotenplätze" und ist der App "VetFinder" untergeordnet wobei sie nicht nur auf Strände beschränkt ist sondern für ganz Deutschland gilt. Dort habe ich aber auch noch keine Aktualisierungen der Hundestrände gefunden.

Vielleicht für andere Hundehalter informativ aber für einen längeren Hundestrandurlaub kommt für uns seit 10 Jahren nur noch Norderney in Frage. Der Strand außerhalb des direkten Stadtgebietes ist weit und breit "ohne Ende". Von unserem Domizil aus kann man bei Regenwetter 30 Minuten in die Stadt laufen und ein Eis oder Fischbrötchen essen bzw. shoppen gehen und wenn man nicht auf der Promenade am Meer dorthin gehen will, kann man mit dem Hund durch ein kleines Wäldchen laufen wo wir nicht nur jede Menge Wildkaninchen gesehen haben sonder sogar Damwildhirsche. VorJahren hatten wir sogar mal einen weißen Damhirsch gesehen. Die Tiere scheinen irgendwie übers Watt gekommen zu sein und durch die Priele geschwommen zu sein. Denen scheint Norderney auch zu gefallen.

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Re: Norderney mit läufiger Hündin

Beitragvon sabem » So 2. Sep 2018, 11:23

Hallo Lutz,
wir sind seit Jahren immer wieder in diesem wunderschönen alten Reetdach-Hotel mit der sehr interessanten Geschichte (um das mal so und möglichst werbefrei zu umschreiben...) Das liegt direkt an dem einen wunderbaren Hundestrand mit den Strandkörben mit bisher nur nettesten Menschen und Hunden drin. Der andere Hundestrand am Hotel Hohe Wacht liegt etwas weiter weg. Gehen am Strand kann man kilometerweit, nach Norden und Süden.
So, jetzt haben wir glaube ich beide reichlich genug von unseren Urlaubszielen geschwärmt...
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