Angst,beginnende Senilität oder was sonst?

Erfahrungsaustausch über ihre jetzigen Bedürfnisse

Re: Angst,beginnende Senilität oder was sonst?

Beitragvon GabyP » Mo 10. Dez 2012, 20:01

Hallo,

da kommt wohl einiges zusammen bei Max - Alter, Schlechtsehen und SU. Meiner Meinung nach ist allerdings 2,2 für einen Airedale zu niedrig, wenn auch innerhalb der über alle Rassen angegebenen Referenzwerte. Ich würde auf jeden Fall mehr Thyroxin geben!

Alles Gute und viele Grüße
GabyP
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Re: Angst,beginnende Senilität oder was sonst?

Beitragvon Ira » Mo 10. Dez 2012, 20:39

Hallo Elke,
da muss ich mich Gaby anschließen. Unterer Normbereich ist zu wenig. Hummel war damals entweder im unteren Normbereich oder sogar an der Grenze. Mein TA meinte, das sei normal, sie brauche kein Thyroxin. Die Krankheitsgeschichte kennt Ihr ja. Sie ist aber jetzt gut eingestellt mit 800 Mikrogramm Forthyron täglich. Ich gebe es ihr 3mal täglich, damit es relativ gleich über den Tag verteilt ist. Morgens bekommt sie 2 Tabletten, mittags 1 und abends 1 Tablette. Das hat sich bei ihr bewährt. Hummel wiegt 21 kg.
Du kannst es ja mal mit etwas mehr versuchen. Bei Hunden kann man in Hunderterschritten ab- und zugeben, das wäre 1/2 Tablette Forthyron täglich. Dann ca. 1-2 Wochen beobachten.
Weißt Du, dieses Stehenbleiben und Entrücktsein gefällt mir nicht und so alt ist er doch auch noch nicht.
Wenn Du Dich das nicht traust, frag halt nochmal nach den Referenzwerten, die das Labor hat. Die sind nämlich von Labor zu Labor unterschiedlich. Und wenn Du sie hast, kannst Du ja nochmal schreiben.
LG, Ira (auch an das Ex-Frauchen von Hummels Mama (Wichita))
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Re: Angst,beginnende Senilität oder was sonst?

Beitragvon Waldmaus » Di 11. Dez 2012, 05:39

Hallo Elke, nein er sieht ja das Leckerli nicht, aber wir berühren damit seine Nase, alles andere was weiter weg ist sieht er scheinbar auch.
Gruß Waltraud
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Re: Angst,beginnende Senilität oder was sonst?

Beitragvon airenois » Di 11. Dez 2012, 22:52

Lieben Gruß Nicole & Ennox
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Re: Angst,beginnende Senilität oder was sonst?

Beitragvon schnulli » Di 11. Dez 2012, 23:02

Hallo Gaby und Ira

Max hatte bis letztes Jahr auch eine Dosis von 800µ. Das einzige was im Sommer/Frühherbst war: Die Decke war grauer als sonst (auch schuppig) und Max hatte sehr abgenommen. Er wog nur noch 29kg. Er bekam schon 750g Futter und trotzdem nahm er nicht zu. Ich hab dann Kartoffelflocke, Kartoffeln, Reis oder Nudeln zugegeben und dann nahm er wieder etwas zu, aber immer noch nicht genug. Dazu kam, dass er sich wohl auch noch was eingefangen hatte (vermute heute Giardien). Konnten aber nicht nachgewiesen werden. Wir haben dann nochmal die SD Werte kontrolliert und Max lag bei 5,5 im T4. Ich sag euch, da hab ich mich erstmal erschrocken. Er war definitiv schon in einer Überfunktion. Wir haben dann die Dosis herab gesetzt, da war es zu niedrig dann wieder erhöht da war es zuviel und sind dann bei einer Dosis von 500µ gelangt, die für ihn dann "optimal" war. Er lag bei 2,7. Gut es ist jetzt Winterzeit, da fallen die Werte wieder. Ich werde mal versuchen in der "dunklen Zeit" die Dosis auf 600µ zu erhöhen. Und auf jeden Fall "streng" beobachten wie sich das entwickelt.

Heute lief er schön vom Wohnzimmer wie auch von der Küche in den Flur, ohne anstalten. Und was soll ich euch sagen, heut abend als es Futter gab, The same procedure as the last days. :dog_wacko
Versteh einer diesen Hund. :dog_blink

Ansonsten ist er in keinster Weise ängstlich. Momentan sind die Jäger ja sehr aktiv. Und wir wohnen ja in "der Nähe" eines Truppenübungsplatzes. Da wird viel geschossen. Macht ihm überhaupt nichts. Selbst als mir die Tage ein Edelstahltopf aus der Hand glitt und auf die Fliesen knallte. Das hat ordentlich gescheppert. Max lag im Korb und hob nur kurz den Kopf. :dog_nowink

Vielleicht ist am Samstag irgendetwas in dem Flurbereich was passiert, was ich nicht mitbekommen habe. Und das hängt ihm noch nach. Ich weiß es nicht.

Aber trotzdem Danke das ihr "am Ball" bleibt, auf die SU bezogen. Fühlte mich schon manchmal "sehr allein" mit "meiner Schilddrüsen-Phobie". :dog_smile

Liebe Grüße
Elke und Max (der mir grad wieder seine Erdnusspfoten unter die Nase hält :herat )
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Re: Angst,beginnende Senilität oder was sonst?

Beitragvon Ira » Di 11. Dez 2012, 23:19

Hallo Elke,
ja, da kann man sich auch alleine fühlen. Es hat lange gedauert, bis ich einen TA fand, der sich wirklich mit Hummels Erkrankung auskannte und wenn es ihr wieder schlechter gehen würde, würde ich auch wieder dorthin fahren.
Ich wünsche Euch alles Gute, vor allem Gesundheit für Max.
Schreib, wenn Du noch was wissen willst.
LG, Ira
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Re: Angst,beginnende Senilität oder was sonst?

Beitragvon GabyP » Mi 12. Dez 2012, 01:03

Hallo, Elke,

tja, bei den Erfahrungen mit zuviel und zu wenig Thyroxin ist dann wohl vorsichtige Dosis-Erhöhung angesagt, da hast Du schon recht. Und gib Max wirklich Karsivan (habe damit bei meinen alten Hunden sehr gute Erfahrungen gemacht) oder dieses ginkobil, einfach zur Unterstützung.

Ich wünsche Max und Dir alles Gute!

@ Ira: knuddel die Hummel im Gedenken an Wichita, die nun seit 14 Mon. nicht mehr lebt.

Viele Grüße
GabyP
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Re: Angst,beginnende Senilität oder was sonst?

Beitragvon Luccasi » Fr 14. Dez 2012, 19:25

Hallo zusammen,
Lucca geht es ja ähnlich, habe ich unter nächtlicher Unruhe auch schon beschrieben. Neulich polterte es nachts unglaublich im Haus, da stand sie im Flur vor einem kleinen Schrank, auf dem Holzelefanten stehen, die sind alle runtergefallen und der Schrank stand etwas abseits von der Wand. Ich weiss nicht, wie sie das angestellt hat, werde es wohl auch nie erfahren. Vor ein paar Tagen gingen wir übers Feld und in einiger Entfernung standen große Strohballen in weißer Folie verpackt. Sie blieb ganz lange stehen und schaute sich diese Ballen an, die zuvor nie dort standen. Dann ging sie ein Stück weiter, drehte sich um und schaute sich wieder diese Ballen an, so ging das eine ganze Weile. Das war aber nur am ersten Tag so, heute beachtete sie die Dinger nicht mehr. Mein TA meinte auch, sie würde wohl nicht mehr richtig sehen, aber nach diesem Erlebnis bin ich mir da nicht mehr so sicher. Dass sie etwas tüddelig wird merkt an mehreren Kleinigkeiten, so seht sie manchmal im Wohnzimmer und bellt einfach vor sich hin, genauso ist es daußen. Tagsüber stört mich das nun auch nicht, aber nachts geht es doch an die Substanz. Ansonsten ist sie mit 14 Jahren aber noch recht fidel. Morgens läuft sie noch wunderbar, abends macht sie oftmals einen steifen Hals und dann geht nach ein paar Metern gar nichts mehr. Mit dem Flur hatten wir vor ca. einem Jahr auch ein ähnliches Erlebnis. Von einem Tag zum anderen wollte sie nicht mehr vom Wohnzimmer in den Flur gehen, nach ein paar Tagen war dass alles wieder in Ordnung. Aber ich denke beim Hund ist es ähnlich wie dem Menschen, meine Mutter war auch dement und man konnte ähnliche Verhaltensweisen feststellen.
Seit gestern gebe ich Lucca Kräutermischungen von Yapsis, ich bin gespannt ob es was bringt.

Liebe Grüße
Annette
Luccasi
 

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