Sogar Dhani wird langsam...

Erfahrungsaustausch über ihre jetzigen Bedürfnisse

Sogar Dhani wird langsam...

Beitragvon Dhani » Fr 4. Jul 2014, 10:53

Lieben Dank noch einmal an alle hier, die uns so lieb aufgenommen haben. Gelandet bin ich in Eurem Forum, da ich mir Sorgen um Dhani machte und gerade einen Arztmarathon hinter uns gebracht hatten.

Aber ich glaube, wir stellen uns lieber erst einmal vor. Dhani und ich sind seit 11 Jahren ein Gespann. Sie ist mein "Schatten" und kommt überall mit hin. Unsere Frauen-WG bestand damals noch aus einem Pferd.

Doch die Zeit vergeht und die Familie wuchs. Es kamen noch ein Mann, ein Hof, mehrere Pferde und Pony´s dazu. Zu guter letzt schleppte ich dann auch noch den Feind ins Haus. Und vor fast einem Jahr kam der 2 Feind dazu.

Doch wie unsere AT´s so sind, gab es 2 Wochen ein riesen Radau, sie hatte die Katze zum Fressen gern, doch nach einigen Ansagen, Regelungen etc. sind die drei jetzt dies besten Freunde. Sie dürfen sogar an den Wassernapf und stehen Schlange, wenn die mäkelige Fresserin Dhani mal wieder ihre Nase kraus zieht.

Ich kann gar nicht mehr sagen, wann Dhani zu mir kam. Sie war kein Welpe mehr, aber auch nicht erwachsen. Schätze 4-6 Monate war sie, als ich sie vom Züchter abholte. Müßte ich nachschauen.

Sie hat eine Futtermittelalergie und verträgt nur Fisch und Kartoffeln. Seit einem halben Jahr auch Pferdefleisch und ist Hyperaktiv. Nein, keine Modediagnose, sondern durch viele Test´s vor 10 Jahren festgestellt und vor 6 Jahren noch einmal durch eine andere Klinik überprüft.

Wir haben aber nie etwas zur Beruhigung gegeben sondern probiert über Training, geregelten Tagesablauf und Futterumstellung dem Hans Dampf in allen Gassen gerecht zu werden.

Und dann sind wir auch schon fast im hier und jetzt. Bis dato hat Dhani 2x komplizierte Brüche an den Vorderpfoten erlitten, mit 6 und 8. Damals baute sie durch das Ruhigstellen stark ab. Sie lief danach aber beschwerdefrei. Letztes Jahr mit 10 ging es wieder los, im Sommer.

Sie wollte morgens die Weiden nicht mehr ablaufen und kontrollieren. :dog_blink Keine Hasen jagen in der früh? Nicht mehr mit füttern kommen und etwas abstauben an Möhren? Ich konnte mir keinen Reim draus machen, düste zum Tierarzt und die Diagnose: "Also Frau Dhana, ihr Hund ist ein mittelgroßer Hund und mit 10 Jahren sind die nun mal irgendwann alt."

:dog_wub So so, dacht ich nur. Von jetzt auf gleich alt, ohne Vorboten? Nicht schleichend? War aber weiter beunruhigt, denn aus der Erfahrung heraus wußte ich, daß sie einfach Schmerzen super schlecht und fast immer zu spät anzeigt. Mit einem Trümmerbruch der Pfote und des Gelenkes lief sie auch humpelfrei und wollte fetzen.

2 Wochen später kam mir das Trimmen zur hilfe. Beim Bürsten hatte ich nichts bemerkt. Am Hinterschenkel war von heute auf morgen plötzlich eine Beule und sie grummelte mich aus tiefstem Herzen an. Wieder zum Tierarzt und mit mal war eine Not OP angesagt. Was es wirklich war, ich dachte schon an Spot On, kann man nur raten. Es war eine verkapselte Eiterbeule. Verdacht; Verletzung durch Fremdkörper.

Da sie eh in Narkose lag, bat ich den Tierarzt,ein Neuer zu diesem Zeitpunkt noch, ihre Augen genauer zu untersuchen. Da wir vor 3 Jahren hier zugezogen waren, der andere Tierarzt immer nur Salben verschrieben hatte, dachte ich, fragen wir hier einmal nach. Das Ergebnis war niederschmetternt. Auf dem rechten Auge war sie blind, etwas geschrumpft. Links noch ca. 30 % Sehkraft. Daher eben auch das schmottern und entzünden der Augen mit einer wahrscheinlichen Unverträglichhkeit auf Gräserpollen.

Dhani erholte sich super und mein alter Hund zog aus. Sie fetzte abends um 23 Uhr nach dem letzten Gassi gang durch das Wohnzimmer, ärgerte die Katzen und pöbelte, daß sie morgens mit wollte. :dog_biggrin Meine Dhani war wieder daaaaa.

Durch den Winter, der mir immer etwas Sorgen bereitete, kamen wir super durch. Ich baute unser Gassitraining weiter aus und alles war gut bis Sylvester.

Sie ist schon immer etwas ängstlich gewesen, doch es ging unter den Küchentisch, laute Musik an, Jalousien runter, die beiden Katzen und wir dabei, alles gut.

Doch dieses Sylvester beruhigte sie sich nicht mehr. Zitterte, fing an zu hecheln, rannte panisch im Kreis und die nächsten 3 Tage waren Durchfall und übergeben angesagt. Also zum Tierarzt. Vertretungstierarzt: Wir bekamen den guten Ratschlag, zum Hundeplatz zu gehen und 2 Visitenkarten. :dog_blink Dhani ist fast 11 Jahre alt?! Da wird sich wohl am Verhalten nicht mehr viel ändern dachte ich nur. Doch warum nicht, wenn da ein Verhaltenstherapeut dabei ist. Doch als ich die HP´s zu hause öffnete, ähm nein, und nein Danke.

Also rief ich unsere Tierklinik des Vertrauens an und sprachen lange. Tja, durch die Erblindung werden viele Hunde unsicher. Dann der Geräuschpegel dazu, den sie nicht verstehen, einschätzen können, wird das natürlich verstärkt. Vorschlag Sedalin. Für mich ist das gar keine Lösung. Die Tiere, kenne es hauptsächlich von den Pferden, werden bei vollem Bewußtsein körperlich ruhig gestellt. Gruselige Vorstellung bei Angst.

Wir probierten es dann mit Melisse, Hopfen, alles keine Besserung.Ich muß dazu sagen, alle paar Wochen haben wir anscheind für Dhani hier neues Sylfester. In gut 20 km Entfernung ist ein Truppenübungsplatz und wenn der Wind ungünstig steht, hören wir das Geknalle hier. Und so verhielt sie sich dann auch. Dem Durchfall rückten wir mir der Moroschen Möhrensuppe zu leibe, die eigentlich mal für Kinder erfunden wurde. Es half.

Und seit Januar konnte ich dann zusehen, wie sie abbaute. Auf einmal vielen die abendlichen Toberunden weg. Sie stand immer öfter aus dem Korb aus, geht zur Hundedecke, knottet mit den Pfoten, verharrt, als wen sie erstarrt, ist nicht ansprechbar und geht zurück in den Korb. Mitlerweile passiert es zwischen 10 und 40 mal.

Draußen hörte sie auf zu fetzen, kein springen, kein traben nur noch Schneckentempo schritt. Dann wurden die Runden immer kürzer. Und der Poppes baute rapide ab. Im April scherten wir sie und ich war geschockt. Mein Hund hatte gut 1/3 verloren. Im Mai fing sie an, wenn sie sich draußen freute, auf einmal zu liegen. Es ist schwer zu beschreiben...die Hinterbeine gehen im Hüftbereich auseinander und sie liegt plötzlich. Sie kann sich auch kaum noch hochstemmen, wenn sie mit dem Oberkörper auf das Sofa möchte um zu kuscheln. Schwups sitzt sie auf dem Hintern.

Im Auto im Kofferaum als wir zum Tierarzt wollten stand sie. Ich habe mir nichts dabei gedacht, fahre los und sie fällt. Ich war geschockt, hielt an, rannte zu ihr...sie lag setzte sich wieder auf. Okay also los fahren. Und sie fiel wieder um. Sitzen habe ich schon bemerkt geht so gut wir gar nicht mehr.

Und mit mal wurden die Gassirunden kürzer und kürzer. Warum ich nicht gleich zum Tierarzt bin? Es war ein schleichender Prozeß. Also sammelte ich Anfang Juni Kot und ging mit ihr zum Tierarzt.

Ich nahm sie dann mit ihrer Decke aus dem Kofferaum und legte sie vorne neben mir in den Fußraum. Ja, ja, ich weiß es ist verboten, doch ich wollte nicht, daß sie sich noch verletzt hinten oder richtig Panik bekommt.

Beim Tierarzt, endlich wieder unser guter, erfahrener Doc, gaben wir die Kotproben ab und er sagte entsetzt, ohne das ich aussprach worum es ging: "Oh Gott hat die Kleine abgebaut."

Wir beratschlagten eine Weile, er untersuchte gründlich. Das einzige was so vor Ort feststellbar war, daß Dhani jetzt vollkommen erblindet ist. Mir wäre es nicht aufgefallen, denn sie findet sich in ihrer Welt hier nach wie vor gut zu recht. Besser als erst nur das erste Auge erblindet war.

Es wurde noch Blut abgenommen um Organwerte zu bestimmen sowie Diabetes auszuschließen. Die Reaktionstests waren hervorragend. Am nächsten Tag sollten die Ergebnisse vorliegen. Kamen auch. Alles top. Keine Probleme, hm.

Sein Vorschlag war, HD, ED und Spondylose auszuschießen. Röntgen unter Sedierung. Da Dhana so gar keine Vollnarkosen verträgt, sackte mir das Herz in die Hosen. Sedierungen sind nicht ganz so schlimm, aber sie ist ja auch schon 11. Ich bat mir Bedenkzeit aus und rief am Nachmittag an, ja, wir röntgen. Wir bekamen für den Nächsten Tag auch schon einen Termin und eine weitere schlaflose Nacht lag vor mir.

Kurzum wir röntgen und der Doc war erstaunt und entsetzt, denn das sah nach seiner Aussage aus wie bei einem 4-5 jährigen Hund. Alles mehr als top.

Und nun? Tja...da kam dann die Aussage wieder...altersbedingter körperlicher Abbau. :dog_sad

Auf meine Frage, wie denn das Alter aussieht bei Hunden, einem Terrier, kamen allgemeine, ausweichende Antworten. Es war übriegens der 4 Tierarzt dem ich diese Frage stellte. Also schwang ich mich mit dem Laptop zu Hause neben dem Körbchen hockend, wachend über die immer noch nicht ganz wache Dhani und fand Euch im Netz, bzw. den Pancho.

Vieles kam mir so vertraut und ähnlich vor. Vieles habe ich sicherlich vergessen hier zu schreiben. Zusammenfassend:
Draußen verliert sie oft die Orientierung und rennt mit mal in ihrem Schneckentempo in die andere Richtung.

1,2 km Gassi gehen ist sehr viel für sie und geht nur an guten Tagen. Dafür brauchen wir mitlerweile 40 Minuten und mehr.

Seit gut 1 Jahr läßt sie sich nicht mehr trimmen. Das stehen, auch wenn ich es auf 3 Tage verteile und nur Minutenweise klappt so gar nicht mehr. Krallenschneiden nur noch beim Tierarzt. Sie brüllt schon, wenn ich die Pfote anhebe. Mitlerweile grummelt sie auch.

Dhani fängt wieder an zu klauen wie im Welpenalter. Sie hört den Postboten nicht mehr. Verschläft jedes Auto, daß auf den Hof fährt. Früher meldete sie ab Briefkasten. Vor allen Dingen wenn abends das Herchen gegen 18 Uhr kommt ist sie schon im Tierfschlaf und hört nicht mal mehr die Haustür. Allerdings so ab 20 Uhr fangen ihre "Wandertage" wieder an, wie ich sie nenne. Diese Stereotypen Handlungsweisen sind auf mal in unserem Leben.

Sitzen geht so gut wir gar nicht mehr. Ablegen kein Problem. Traben und galoppieren sind super selten.

Fressen wird immer mäkeliger, so daß ich seit unserem Tiearztbesuch mehr Pferdefleisch füttere als Trockenfutter mit Fisch. Es scheint auch etwas mehr Bewegung jetzt in den Hund zu kommen. Werde es weiter beobachten.

Sie hat 2,5 kg verloren von April bis Juni.

Dann ereilte mich hier vorgestern auch eine super liebe PN. :herat Herzlichen Dank noch einmal Elfi.

Ich laß mich die halbe Nacht ein und bestellte gleich Vitamin B und Proteine. Es soll bei Demenz und Muskelabbau helfen. Und nein, nicht irgend etwas, es waren schon fundierte Artikel dabei, wie was aufgeschlüpsselt werden muß, wann man es am besten füttert etc. Es könnte etwas dran sein, denn auch der Tierarzt verwies mich schon auf das Problem bei Hunden mit Fischfütterung.

Um festhalten zu können, ob sich wirklich etwas ändert, auch jetzt unser Tagebuch. Leider konnte ich weder mit einem Meßschieber gestern abend zum Entsetzen von Dhana noch mit einem Maßband ihren Poppes vermessen. Die Stellen wären zu ungenau. Also muß mein Gefühl und die Streckenangaben da einfach beim Gassi gehen weiter helfen.

Uff, das war es erst einmal. Ihr tut mir jetzt schon leid beim Lesen. :dog_biggrin

Liebe Grüße Conny und Dhani
Zuletzt geändert von Dhani am Fr 4. Jul 2014, 12:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sogar Dhani wird langsam...

Beitragvon Uschi » Fr 4. Jul 2014, 11:16

Hallo Conny,

danke für Deinen Bericht. Es ist sicher sehr schwer mitanzusehen, wenn aus einem "Hans Dampf" ein hilfloser Hund wird.


Alles, alles Gute für Euch.



Aber, Conny............................................ich glaube, Du hast Dich verschrieben beim Namen. Ich habe Dir keine PN geschrieben. :dog_blush




LG
Uschi
Niemand ist mehr Sklave, als der sich für frei hält, ohne es zu sein.

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Re: Sogar Dhani wird langsam...

Beitragvon Pancho » Fr 4. Jul 2014, 11:34

Hallo Conny,

Dhani's Geschichte liest sich fast so wie Pancho's,erschreckend ist in der Tat das sie erst 11 Jahre (ich sag mal jung) ist,somit habe ich aber die Hoffnung,das Euch die Vitamine und Proteine helfen.Übrigens,das mit der Geräuschangst hatte Pancho auch,fing mit 8 Jahren an und war richtig schlimm,seit er im 15.Lebensjahr stand,verlor sich die Angst (sein Gehör war glaube ich ist seit dem fast weg).
Auf jeden Fall halte und drücke ich Euch die Daumen und einen ganz zarten Streichler für Dein Mädchen :brav .

Alles Gute

Elfi u.Pancho
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Re: Sogar Dhani wird langsam...

Beitragvon Dhani » Fr 4. Jul 2014, 12:10

@ Uschi, happy_02 sorry, unsere Nachbarin heißt auch Uschi, vielleicht kam daher die Verwechslung. Vielleicht sollte ich die B Vitamine auch sicherheitshalber nehmen. Jaaa, leider fehlt der "Hans Dampf" wirklich, es ist so still und ruhig geworden überall. Die Lebensfreude ist ebenso mit von dannen gezogen. Das tut mir für sie am meisten Leid.

@ Elfi: Konntest Du denn die Geräuschangst beeinflussen durch etwas oder sie ihm nehmen? Mir blutet das Herz immer, wenn sie in der Situation ist, die Rute unter dem Bauch klemmt und immer hektischer wird. Die Tage und Nächte da drauf, wo es vorne und hinten heraus kommt, ganz zu schweigen. Für Letzteres sollen wir jetzt anstatt MCP Tropfen mal Buscopan Zäpchen probieren. Mal sehen. Heilerde habe ich jetzt auch einmal geholt. Mal sehen, was wirklich für "hinterher" hilft.
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Re: Sogar Dhani wird langsam...

Beitragvon Pancho » Fr 4. Jul 2014, 12:49

Hallo Conny,

die Geräuschangst,hatten wir eine Weile mit Homöopathie ganz gut im Griff,mit DurchFall hatte Pancho da nie Probleme.Aber auch hier ein Tip,da er ja die Mode hat,sein Geschäft auf der Straße zu erledigen,muss das ja gut zu entfernen sein,er bekommt daher immer etwas Flohsamenschalen,auf's Futter.

Alles Gute für Dein Mädchen.

Gruß Elfi u.der Opa
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Re: Sogar Dhani wird langsam...

Beitragvon Lena » Fr 4. Jul 2014, 13:33

Hallo Conny,
das was du berichtest, mit dem Umfallen, nicht mehr richtig laufen/springen können, erinnert mich wirklich an die Krankheitsgeschichte meines letzten Rüden. Ich hatte es ja schon einmal geschrieben.
Du schreibst, dein TA hat auf HD,ED und Spondylose untersucht. Aber hat er auch die letzten drei Lendenwirbel geröngt? Frag ihn doch bitte noch einmal danach, wenn dieser Abschnitt geröngt wurde, möcht er sich doch die Röntgenbilder noch einmal ansehen.

Das ein Hund schreckhafter wird, wenn er blind ist, ist eigentlich nicht unnormal. Ein Mischling unserer Familie war zum Schluß blind und taub. Er wurde 16 Jahre alt.

Vielleicht könntest du Dhani mehrere Mahlzeiten am Tag füttern, ähnlich wie bei einem Welpen. Wenn sie so abgenommen hat, kann das sicherlich nicht schaden.

LG Lena
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Re: Sogar Dhani wird langsam...

Beitragvon Dhani » Fr 4. Jul 2014, 16:22

Danke Elfi, Flohsamenschalen sind vermerkt. Und zu dem Geschäft auf der Straße, hüstel, das hätte ich wohl nicht so "laut" lesen dürfen. Da komme ich morgen zu. :dog_mad Unser letzter THP in der alten Heimat ist leider nicht mehr da. Die 2 seltenen Exemplare die hier wohnen waren gruselig. Vom Tierarzt kamen auch keine Empfehlungen. Mein Pferdetierarzt ist da sehr involviert und den hatte ich jetzt um Rat gefragt und den Tip mit dem Schüsslersalz erhalten.

Hallo Lena, ich meine das letzte Stück war auch mit drauf von der Wirbelsäule bis zur Rute. Aber ich Rufe Montag noch einmal beim Tierarzt an. Sprechen wir hier von Spondylose oder was waren das für Veränderungen bei Deinem? Wenn Dir das zu nahe geht, brauchst Du nicht zu antworten. Dafür habe ich vollstes Verständnis.
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Re: Sogar Dhani wird langsam...

Beitragvon Ulan » Fr 4. Jul 2014, 16:46

Können auch asymetrische Übergangswirbel sein.
Da Gilmore es ja an den hüften hatte waren wir lange Zeit auf Akkupunktur angewiesen.
Der hund hat zwar nicht daran geglaubt ,aber gehofen hat es trotzdem.

Edgar
Ein Leben ohne Hund ist ruhiger,sauberer,
und viel langweiliger
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Re: Sogar Dhani wird langsam...

Beitragvon Kirsten » Fr 4. Jul 2014, 20:06

Hallo Conny!
Deine Dhani ist ein älterer Hund, wenn auch gegen meinen Senior Meiko noch ein junger Senior. Ja, es ist schon etwas traurig, wenn man sieht wie der lebhafte Hund abbaut... Ich wünsche Euch mit Dhani noch viele gute Tage/Wochen/Monate/Jahre.
Tschüß Kirsten + Senior Meiko + Rati
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Re: Sogar Dhani wird langsam...

Beitragvon Lena » Fr 4. Jul 2014, 20:52

Hallo Conny,
nein, es geht mir nicht mehr soo nahe, mußte ihn vor fünf Jahren gehen lassen.
Es war wohl das Cauda Equina Syndrom bei ihm. Aber ich mußte mir auch immer anhören: der Hund ist alt. Irgendwie hatte ich den Eindruck, daß manche TÄ sich bei älteren Tieren nicht mehr soviel Mühe geben. So ist damals kostbare Zeit verstrichen bis zur Diagnose. Mir tut es nur heute noch so leid, daß er so lange Schmerzen haben mußte, weil der TA damals eben alles aufs Alter geschoben hat.
Nachher war es dann zu spät für eine OP, weil er schon neurologische Ausfälle hatte. Das wär nichts mehr geworden, er wäre nach der OP nicht mehr auf die Beine gekommen, manchmal muß man auch realistisch sein.

LG Lena
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