Hundemessie

allgemeine Themen rund um die Hundehaltung, Recht und Versicherungen

Re: Hundemessie

Beitragvon ataura » Fr 22. Dez 2017, 11:26

Sicher rein rechtlich habt Ihr natürlich recht. Ist nicht die feine Art, die Hunde ohne Kenntnis der Besitzer weiter zu vermitteln. Dennoch habe ich sie eher gerettet als entwendet.

Leider macht das Ordnungsamt und das Veterinäramt wirklich gar nichts hier. So einen Fall mit Pony verfangen im Weidezaun, Kühe, die bei Frost auf der Weide stehen und nicht gemolken werden usw. ich kenne das alles und nie macht Jemand was dagegen.

Es war mir auch wichtig, dass die Hunde (die ab und an ausgerissen sind) nicht auf der nahen Hauptstraße und der Bundesstraße einen Unfall verursachen. Übrigens was denkt ihr, wie haben denn die vermeintlichen Besitzer reagiert?

Gar nicht nämlich, weil sie sich vorher auch nicht um die Hunde gekümmert haben. Es ist nicht mal nachgefragt worden. Ihr seid aber auch alle ganz schön "Behördenhörig". Diese zuständigen Behörden interessieren sich überhaupt nicht für den ganzen Privatkram, sind schon von der ganzen Dokumentation genervt, haben zu wenige Mitarbeiter usw.

Bei dem geschilderten Fall handelt es sich ja tatsächlich um einen Kleinkriminellen, der eben leider auch noch Tiere sammelt. Da sind ja etliche Dinge passiert, die man ganz offiziell zur Anzeige bringen kann (abgesehen von der miesen Tierhaltung).
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Re: Hundemessie

Beitragvon Bavaria » Fr 22. Dez 2017, 14:28

ataura hat geschrieben: Ihr seid aber auch alle ganz schön "Behördenhörig". ..

na eher nicht, aber ich kenne den Unterschied zwischen legal und illegal.... und auch Dein Hund ist ja früher öfter mal alleine Gassi, hast dann ja Glück gehabt, daß ihn niemand "gerettet" hat.
LG Bine
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Re: Hundemessie

Beitragvon Lena » Fr 22. Dez 2017, 14:32

Ich sehe das auch so wie Bine; helfen, ja, wenn es möglich ist, aber nicht um jeden Preis.
Und schon gar nicht auf illegale Art und Weise. Strafbar würde ich mich nicht machen, es sei denn mein eigener Hund wäre da irgendwie mit eingebunden.
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Re: Hundemessie

Beitragvon ataura » Fr 22. Dez 2017, 21:53

Naja ist eh verjährt, da habe ich auch noch woanders gewohnt. Habe nur schon immer ein Herz für Tiere. Tierquälerei bringt mich einfach auf die Palme, egal ob Hunde, Katzen oder sonstwas. Mir sind schon früher immer Nachbars Hunde nachgelaufen, keine Ahnung warum, ich hatte da immer einen Draht zu den Wauzis.

Früher war ich wesentlich rebellischer und agressiver, heute älter geworden und zu wenig Zeit. Trotzdem gibt es nach wie vor etliche militante Tierschützer, und ich finde das ist ok.

Das Internet schürt natürlich diese ganzen Dinge, man liest viel, sieht viele Bilder von gequälten Tieren usw. Das macht das Ganze nicht besser. Es ist wirklich schade, das die Behörden simple Verkehrsdelikte hart bestrafen, sich um gequälte Tiere aber Niemand kümmert.
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Re: Hundemessie

Beitragvon ataura » Fr 22. Dez 2017, 23:49

Bavaria hat geschrieben:
ataura hat geschrieben: Ihr seid aber auch alle ganz schön "Behördenhörig". ..

na eher nicht, aber ich kenne den Unterschied zwischen legal und illegal.... und auch Dein Hund ist ja früher öfter mal alleine Gassi, hast dann ja Glück gehabt, daß ihn niemand "gerettet" hat.
LG Bine


Ich habe ja meine Hunde praktisch von jetzt auf gleich von meinem Ex übernommen. Eine dreijährige Schäferhündin, und den damals 5-jährigen Airedale. Das war eine ganz schöne Aufgabe für mich, ich hatte nie vorher einen eigenen Hund. Und diese Beiden waren total wild und unerzogen. Als sie dann nach einer Weile gemerkt haben, dass ich täglich mit Ihnen Gassi gehe und auch sonst zuverlässig und dauerhaft da bin, hat sich das mit dem "Ausbrechen und alleine Gassi gehen" schnell gelegt.
Ich musste auch erstmal lernen, wie Hunde ticken :-), ein Zaun kann für einen Airedale nicht hoch genug sein, wenn auf der anderen Seite eine Katze "flaniert".
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Re: Hundemessie

Beitragvon mobbelzotze » So 24. Dez 2017, 22:23

Hallo zusammen, Hallo Gundis,

so viel kann man gar nicht Essen , wie man :sick: k.....en möchte, wenn man solch Nachbarschaft hat. Ich hätte mir garantiert das ganze Geschehen nicht so lange ansehen können und wäre schon eher auf die Barrikaden gegangen und zwar "gegen die Behörden" die anscheinend ihrer Pflicht nicht nachgehen. :dog_angry Der Amtstierarzt und das Ordnungsamt würden jede Woche eine Anzeige gegen diesen Nachbarn von mir bekommen und zwar in schriftlicher Form und mit Bildern.
Druck machen.

Und so wie Du schreibst "die machen nichts", die würden was machen, garantiert. Dann geht es nämlich eine Treppe höher. Auch diese Herrschaften haben Vorgesetzte bzw. übergeordnete Behörden. Und dort würde ich Rabatz machen über deren Versagen.
Auch ist es sehr hilfreich anzusprechen, evtl. Medien einzuschalten und damit in die Öffentlichkeit zu gehen. Das wirkt immer. Wie schon geschrieben, natürlich alles schriftlich.

viele Grüße
Anett
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Re: Hundemessie

Beitragvon ataura » Mo 25. Dez 2017, 18:32

Leider nicht, und schriftlich schon gar nicht.

Das Veterinäramt und das Ordnungsamt machen nichts. Ich war ja sogar persönlich im Büro dort (in der nächst größeren Kreisstadt), wurde aber abgewimmelt, dass ein Besuch demnächst in Planung ist. Die Behörden sind unterrepräsentiert und auch kein bißchen interessiert an so nem "Kleinkram".

Bestes Beispiel: Ich hatte unverschuldet einen Unfall, man ruft die Polizei an (3 km entfernt), und hört nur: "Können Sie das nicht selbst regeln und ein paar Handy-Bilder machen".
Oder:
Neben unserem Grundstück stand letztes Jahr auf einmal ein Riesenkontainer voll mit alten Öltanks. Irgendwann wurden die dann zerkleinert, wobei ziemlich viel Heizölreste im Erdreich versickert sind, im Wasserschutzgebiet. Ich und andere Nachbarn haben das Ordnungsamt, Naturschutzbehörde angerufen, es ist Niemand gekommen, nach Wochen war dann der beißende Gestank verflogen, die Öltankreste auch (sicherlich illegal über irgendeine Grenze entsorgt).

Man kriegt keinen Verantwortlichen aus seinem Büro raus. Und allzu viel Ärger möchte ich auch nicht machen, damit Keiner auf die Idee kommt einen Giftköder über den Zaun zu werfen.

Scheinbar wohne ich in einem "rechtsfreien Gebiet", ist aber mitten in Hessen, im Main-Kinzig-Kreis, Nähe Frankfurt/Main.
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Re: Hundemessie

Beitragvon ataura » Mo 25. Dez 2017, 20:18

Hallo Mobbelzotze,

ich war ja bei diesem krassen Fall nicht betroffen, wollte nur sagen, dass auch hier in meinem Ort nichts von Amts wegen passiert.

mfg
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Re: Hundemessie

Beitragvon Lena » Mo 25. Dez 2017, 20:49

ataura hat geschrieben:Hallo Mobbelzotze,

ich war ja bei diesem krassen Fall nicht betroffen, wollte nur sagen, dass auch hier in meinem Ort nichts von Amts wegen passiert.

mfg


Irgendwas hast du da falsch gemacht. Wenn irgendein Amt auf meine schriftliche Anzeige nicht reagiert, auch mehrfaches telefonisches Nachfragen nichts bringt, gibts von mir eine Dienstaufsichtsbeschwerde wegen Untätigkeit.
Mußt mal schaun, wie sie dann spuren. :dog_laugh Meistens reicht schon die Androhung dieser Maßnahme.
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Re: Hundemessie

Beitragvon ataura » Mo 25. Dez 2017, 21:59

Hallo Lena,

ich zieh um, in welchem Landkreis wohnst du? :schaukel Hier wird alles ausgesessen und verzögert.
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