Hund "wehrt" sich
Re: Hund "wehrt" sich
Hallo AT-Freunde,
Testosteron ist kein gefährliches Gift für den Charakter im Körper eines Rüden (wie es Anneliese anscheinend sieht) sondern ein normales männliches Hormon wie Östrogen ein weibliches Hormon ist.
Diese Hormone bestimmen wesentlich das unterschiedliche Verhalten von männlichen und weiblichen Säugetieren wie es z.B. Hunde und Menschen sind,
Einem Mann der zu wenig Testoteron im Blut hat und der deswegen körperlich und seelisch durchhängt kann z.B. mit einem Testosteronpflater geholfen werden und er bekommt dadurch wieder eine höhere Lebensqualität. Früher versuchte man es auch häufiger den Frauen durch Östrogen den Übergang in der Menopause zu erleichtern bis man herausfand dass dieses auch Nachteile bzgl. Krebserkrankungen mit sich bringen kann wenn man sich zu sehr in den Lauf der Natur einmischt.
Ein knallhartes Eingreifen im natürlichem Ablauf des Hundelebens das den seelischen und körperlichen Zustand zum Nachteil verändert ist auch das Kastrieren von Hunden in jedem Fall und besonders bei Frühkastrationen. Deswegen sagt das gültige Tierschutzgesetz auch aus dass eine Kastration ohne eine medizinische Indikation verboten ist.
Ganz nebenbei wundert es mich doch schon sehr dass hier im Forum diese strafbare Handlung noch immer wieder propagiert wird. , sei es aus vollkommen falsch verstandener "Tierliebe" wie augenscheinlich bei Anneliese mit Bente, oder aus anderen Gründen, um den Hund aus Unvermögen in der Hundeerziehung oder Bequemlichkeit, besser "kompatibel" zum Menschen zu machen.
Es gibt ja GsD auch noch sehr gute Tierärzte die nicht nur der Kasse wegen kastrieren sondern zumindest vorher auch alle sich daraus ergebenden Konsequenzen mit dem Hundehalter durchgehen und neutral aufklären. Dessen Hilfe sollte ein Hundehalter auf jeden Fall vor dem Kastrationsvorhaben in Anspruch nehmen und gegebenenfalls sich auch nicht scheuen eine Zweitmeinung einzuholen. Das wird leider nicht immer ganz leicht sein einen TA zu finden der auch wirklich neutral berät ohne an eine verlorene Einnahmequelle zu denken, der Partner Hund sollte es einem aber Wert sein.
Wer Probleme mit der Aggessivität von Hunden hat sollte sich das aufschlußreiche Buch von Trumler: "Der schwierige Hund" zulegen, dort werden Ursache und Wirkung recht logisch aufgeschlüsselt und es gibt für viele hier im Forum angeschnittene Fragen zu Erziehungsproblemen sehr gute Lösungsansätze.
Durch eine Kastration lassen sich ansonsten nur, und wirklich nur, die sehr seltenen Probleme mit echter Hypersexualität und sexueller Dominanz beeinflussen, wobei immer noch die Frage der medizinischen Indikation zu klären ist. Eine Kastration ist nämlich immer noch ein wesentlich gravierenderer Eingriff in das Hundeleben als das ebenfalls verbotene Ohren- oder Schwanzabschneiden.
Mit freundlichen Grüßen lutz mit Joker
Testosteron ist kein gefährliches Gift für den Charakter im Körper eines Rüden (wie es Anneliese anscheinend sieht) sondern ein normales männliches Hormon wie Östrogen ein weibliches Hormon ist.
Diese Hormone bestimmen wesentlich das unterschiedliche Verhalten von männlichen und weiblichen Säugetieren wie es z.B. Hunde und Menschen sind,
Einem Mann der zu wenig Testoteron im Blut hat und der deswegen körperlich und seelisch durchhängt kann z.B. mit einem Testosteronpflater geholfen werden und er bekommt dadurch wieder eine höhere Lebensqualität. Früher versuchte man es auch häufiger den Frauen durch Östrogen den Übergang in der Menopause zu erleichtern bis man herausfand dass dieses auch Nachteile bzgl. Krebserkrankungen mit sich bringen kann wenn man sich zu sehr in den Lauf der Natur einmischt.
Ein knallhartes Eingreifen im natürlichem Ablauf des Hundelebens das den seelischen und körperlichen Zustand zum Nachteil verändert ist auch das Kastrieren von Hunden in jedem Fall und besonders bei Frühkastrationen. Deswegen sagt das gültige Tierschutzgesetz auch aus dass eine Kastration ohne eine medizinische Indikation verboten ist.
Ganz nebenbei wundert es mich doch schon sehr dass hier im Forum diese strafbare Handlung noch immer wieder propagiert wird. , sei es aus vollkommen falsch verstandener "Tierliebe" wie augenscheinlich bei Anneliese mit Bente, oder aus anderen Gründen, um den Hund aus Unvermögen in der Hundeerziehung oder Bequemlichkeit, besser "kompatibel" zum Menschen zu machen.
Es gibt ja GsD auch noch sehr gute Tierärzte die nicht nur der Kasse wegen kastrieren sondern zumindest vorher auch alle sich daraus ergebenden Konsequenzen mit dem Hundehalter durchgehen und neutral aufklären. Dessen Hilfe sollte ein Hundehalter auf jeden Fall vor dem Kastrationsvorhaben in Anspruch nehmen und gegebenenfalls sich auch nicht scheuen eine Zweitmeinung einzuholen. Das wird leider nicht immer ganz leicht sein einen TA zu finden der auch wirklich neutral berät ohne an eine verlorene Einnahmequelle zu denken, der Partner Hund sollte es einem aber Wert sein.
Wer Probleme mit der Aggessivität von Hunden hat sollte sich das aufschlußreiche Buch von Trumler: "Der schwierige Hund" zulegen, dort werden Ursache und Wirkung recht logisch aufgeschlüsselt und es gibt für viele hier im Forum angeschnittene Fragen zu Erziehungsproblemen sehr gute Lösungsansätze.
Durch eine Kastration lassen sich ansonsten nur, und wirklich nur, die sehr seltenen Probleme mit echter Hypersexualität und sexueller Dominanz beeinflussen, wobei immer noch die Frage der medizinischen Indikation zu klären ist. Eine Kastration ist nämlich immer noch ein wesentlich gravierenderer Eingriff in das Hundeleben als das ebenfalls verbotene Ohren- oder Schwanzabschneiden.
Mit freundlichen Grüßen lutz mit Joker
Zuletzt geändert von lutz am Fr 8. Okt 2010, 16:24, insgesamt 1-mal geändert.
Die Beziehung zwischen einem Mann und seinem Hund ist heilig,
was die Natur vereint hat, soll keine Frau trennen.
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Sparta
Re: Hund "wehrt" sich
... was mal wieder deutlich macht, wie durch unvollständiges Zitieren Aussagen verfälscht werden können. Hier der Kontext:Uschi hat geschrieben:Es ist leider so, dass viele TÄ das behaupten (s.o.) und damit entsprechende Erwartungen hervorrufen. Und vor allem tun das auch diverse "Hundeschulen"Sparta hat geschrieben:Denn keiner behauptet, dass die Kastration Erziehungsprobleme löst,![]()
Der von Dir zitierte Satz bezieht sich eindeutig auf den vorangegangenen.Sparta hat geschrieben:Warum schießen einige Kastrationsgegner immer und immer wieder gegen Tierärzte? Wahrscheinlich liegt es daran, dass sie hier keinen Gegner haben. Denn keiner behauptet, dass die Kastration Erziehungsprobleme löst, die nicht hormonell verursacht werden.
Michael
- kenzo
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Re: Hund "wehrt" sich
Hallo Michael,
könntest Du bitte mal erklären, was hormonell verursachte Erziehungsprobleme sind?
Danke
Uli
könntest Du bitte mal erklären, was hormonell verursachte Erziehungsprobleme sind?
Danke
Uli
Es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird!
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Sparta
Re: Hund "wehrt" sich
Klar. Wenn mein Hund aufgrund seiner Geilheit ne Kehrtwendung machte und in die andere Richtung lief, während ich gegen eine Wand redete. Da stießen meine Möglichkeiten der Erziehung an ihre Grenzen. Andere hier scheinen das ja mit ihren Erziehungsmethoden in den Griff zu bekommen (zumindest wurde das hier im Forum behauptet), ich nicht. Ich habe das Problem auf eine andere Art gelöst und würde es immer wieder so tun.
Und die sind bestimmt nicht sehr glücklich damit, es sei denn, die negativen Auswirkungen werden durch sportliche Erfolge kompensiert.
Ist mal wieder bezeichnend für Dich, dass Du immer nur die eine Seite siehst. Genau das macht Dich unglaubwürdig. Schon wieder ein Eigentor von Dir. Du machst es einem so leicht.
Michael
Das mag sein (obwohl die Wirkung von Pflastern doch recht bescheiden ist). Aber hast Du auch schon einmal an den umgekehrten Fall gedacht? Soll ja beim Menschen auch ab und zu vorkommen.lutz hat geschrieben: Einem Mann der zu wenig Testoteron im Blut hat und der deswegen körperlich und seelisch durchhängt kann z.B. mit einem Testosteronpflater geholfen werden und er bekommt dadurch wieder eine höhere Lebensqualität.
Ist mal wieder bezeichnend für Dich, dass Du immer nur die eine Seite siehst. Genau das macht Dich unglaubwürdig. Schon wieder ein Eigentor von Dir. Du machst es einem so leicht.
Michael
- kenzo
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Re: Hund "wehrt" sich
Hallo Sparta,Sparta: Klar. Wenn mein Hund aufgrund seiner Geilheit ne Kehrtwendung machte und in die andere Richtung läuft, während ich gegen eine Wand redete. Da stießen meine Möglichkeiten der Erziehung an ihre Grenzen. Andere hier scheinen das ja mit ihren Erziehungsmethoden in den Griff zu bekommen (zumindest wurde das hier im Forum behauptet), ich nicht. Ich habe das Problem auf eine andere Art gelöst und würde es immer wieder so tun.
ich behaupte jetzt mal, dass ich mit meinem Rüden ohne Probleme mit anderen Hunden zu bekommen freilaufend spazieren gehen kann. Er kommt zu 98% auf mein Rufen zu mir zurück. Das geht natürlich nur dann, wenn nicht gerade eine Hündin, die in der Standhitze ist und das sind gerade mal 2-3 Tage unmittelbar vor ihm herläuft. Aggressionen gegenüber anderen Rüden hat er überhaupt nicht, es sei denn sie bedrängen ihn, dann wehrt er sich.
Kenzo wurde einmal von einem Kastraten (Husky-Schäfermix) in den Kopf gebissen, dass er genäht werden musste. Ich hatte ihm verboten anzugreifen, als der Husky-Schäfermix der ca. 10 kg mehr auf die Wage brachte und ca. 10 cm größer als Kenzo war, brummend um ihn herum lief. Als ich laut "Kenzo nein" rief, biss der Mischling zu! Klarer Fehler von mir, aber ein Beispiel dafür, dass Aggressionen bei Hunden nicht unbedingt etwas mit Hormonen zu tun haben müssen. Es soll sogar Deckrüden gegeben haben, die nicht deckten wenn Herrchen dabei war. Kannst Du Dir vorstellen warum? Nicht der Hund bestimmt wann er darf, sondern sein Boss! Könnte Meusebach mal bei Gelegenheit erzählen. Es stand auf Ihrer HP, die mittlerweile leider abgeschaltet ist, da Mechthild nicht mehr züchtet.
Wichtig ist, dass die Hunde in der Jugend gut sozialisiert und erzogen werden, dann braucht man weder eine chemische Keule noch die Kastration.
Kannst ja hier mal Kiwis ZZP-Beurteilung lesen, insbesondere den Teil Umgang mit Artgenossen.

Gruß
Uli
Es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird!
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Christine
Re: Hund "wehrt" sich
Bitte, bitte nicht schon wieder so eine nervige Kastrationsdiskussion!!!!!! Das wurde doch jetzt schon oft genug diskutiert. Bin gespannt, wie lange das wieder geht, bis der Thread geschlossen werden muß....
Grüße
Christine
Grüße
Christine
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Freddy
Re: Hund "wehrt" sich
Hallo Christine,
LG
Freddy
Du sprichst mir aus der Seele....Christine hat geschrieben:Bitte, bitte nicht schon wieder so eine nervige Kastrationsdiskussion!!!!!! Das wurde doch jetzt schon oft genug diskutiert.
LG
Freddy
Re: Hund "wehrt" sich
Hallo Christine und Freddy,
auch ich muß solche sich ständig wiederholenden Diskussionen nicht haben und selbst meine eigenen sich im Prinzip ähnelnden Statements zur Kastration hängen mir lang und breit aus dem Hals heraus....
ABER: solange hier in verschiedenen Rubriken zur Erziehung und Gesundheitsvorsorge immer wieder die nach dem Tierschutzgesetz verbotene Kastration als kurierendes Allheilmittel bei Erziehungsproblemen und als zur vorbeugenden Instandhaltung der Gesundheit dienende Methode propagiert wird, fühle ich mich auch ohne ausgeprägtes Sendungsbewußtsein oder missionarischem Eifer, geradezu auch Neuusern mit wenig Hundeerfahrung und am meisten natürlich unseren Airedales gegenüber ganz einfach verpflichtet den Hunden dieses Schicksal als Kastrat und den Hundehaltern diesen Holzweg in der Hundeerziehung und Gesundheitsfürsorge zu ersparen.
Es würde mir nur mehr ala lieb sein wenn ich mir meine dauernden Wiederholungen ersparen könnte wenn hier nicht immer wieder Propaganda für Kastrationen gemacht würde auf die uninformierte User und Hundeanfänger dann hereinfallen.
Viele Grüße von lutz mit Joker
auch ich muß solche sich ständig wiederholenden Diskussionen nicht haben und selbst meine eigenen sich im Prinzip ähnelnden Statements zur Kastration hängen mir lang und breit aus dem Hals heraus....
ABER: solange hier in verschiedenen Rubriken zur Erziehung und Gesundheitsvorsorge immer wieder die nach dem Tierschutzgesetz verbotene Kastration als kurierendes Allheilmittel bei Erziehungsproblemen und als zur vorbeugenden Instandhaltung der Gesundheit dienende Methode propagiert wird, fühle ich mich auch ohne ausgeprägtes Sendungsbewußtsein oder missionarischem Eifer, geradezu auch Neuusern mit wenig Hundeerfahrung und am meisten natürlich unseren Airedales gegenüber ganz einfach verpflichtet den Hunden dieses Schicksal als Kastrat und den Hundehaltern diesen Holzweg in der Hundeerziehung und Gesundheitsfürsorge zu ersparen.
Es würde mir nur mehr ala lieb sein wenn ich mir meine dauernden Wiederholungen ersparen könnte wenn hier nicht immer wieder Propaganda für Kastrationen gemacht würde auf die uninformierte User und Hundeanfänger dann hereinfallen.
Viele Grüße von lutz mit Joker
Die Beziehung zwischen einem Mann und seinem Hund ist heilig,
was die Natur vereint hat, soll keine Frau trennen.
was die Natur vereint hat, soll keine Frau trennen.
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Sparta
Re: Hund "wehrt" sich
kenzo hat geschrieben:
ich behaupte jetzt mal, dass ich mit meinem Rüden ohne Probleme mit anderen Hunden zu bekommen freilaufend spazieren gehen kann. Er kommt zu 98% auf mein Rufen zu mir zurück. Das geht natürlich nur dann, wenn nicht gerade eine Hündin, die in der Standhitze ist und das sind gerade mal 2-3 Tage unmittelbar vor ihm herläuft. Aggressionen gegenüber anderen Rüden hat er überhaupt nicht, es sei denn sie bedrängen ihn, dann wehrt er sich. .... Wichtig ist, dass die Hunde in der Jugend gut sozialisiert und erzogen werden, dann braucht man weder eine chemische Keule noch die Kastration ..... Kannst ja hier mal Kiwis ZZP-Beurteilung lesen, insbesondere den Teil Umgang mit Artgenossen.
Das freut mich für Dich. Aber es gibt nun mal Unterschiede zwischen Stadt und Land bezüglich der Hunde- und Verkehrsdichte. Agressiv sind unsere Hunde übrigens nie; wenn sie aufgeritten werden, wehren sie sich. Sie sind von Anfang an gut sozialisiert, was das Stadtleben auch erforderlich macht. Eine Bescheinigung darüber brauchen wir nicht; wir beobachten das tagtäglich im Umgang mit Artgenossen.
Michael
Re: Hund "wehrt" sich
Hilft da nicht auch mal eine Leine?Sparta hat geschrieben:Klar. Wenn mein Hund aufgrund seiner Geilheit ne Kehrtwendung machte und in die andere Richtung lief, während ich gegen eine Wand redete. Da stießen meine Möglichkeiten der Erziehung an ihre Grenzen.
Diese Beobachtung mit dem Aufreiten kommt mir immer sehr Gretchen- mäßig vor. Ich denke, das meiste an "Spiel" zwischen Hunden ist bestimmt von Gesten aus Dominanz und Unterwerfung. Nur läuft das alles mit sehr viel subtileren Signalen ab, die wir Menschen meist wohl nicht gut "lesen" können.Sparta hat geschrieben: Agressiv sind unsere Hunde übrigens nie; wenn sie aufgeritten werden, wehren sie sich.
Beim Aufreiten schreien dann immer alle: "DAS ist dominant!" ...Hurra, wir haben eine Geste interpretieren können, Klasse...
Meine Hündin reitet ganz gerne mal auf, sie weiß genau, bei wem sie das machen kann. Die souveränen Rüden wehren sich nicht gegen sie, die lachen bloß über das Theater...
LG,
Barbara mit Angel
